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Startseite » Kammern: Das große Haus der Kleinen
Lokales

Kammern: Das große Haus der Kleinen

Karl Doppelhofervon Karl Doppelhofer1. Juli 20263 Minuten Lesezeit
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Eine Frau steht auf einer Wiese vor zwei Häusern mit weißer Fassade.
Architektin Andrea Röthl vor dem Kindergarten Seiz. Rechts der Zubau, hinter ihr der adaptierte Altbestand. Foto: KD
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In den Zu- und Umbau des Kindergartens Seiz wurden gut drei Millionen Euro brutto investiert. Die Eröffnung fand Ende Juni statt.

Bei strahlendem Sonnenschein wurde am vergangenen Sonntag das um- und ausgebaute Haus des Kindergartens und der Kinderkrippe im Kammerner Ortsteil Seiz eröffnet. Bei Führungen durch den Zubau und den adaptierten Altbestand konnten sich die Gäste vom schönen Umfeld und der guten Atmosphäre überzeugen, die für die Jüngsten in der Gemeinde geschaffen wurden. Die Kinder selbst hatten Freude daran, „ihr“ Haus herzuzeigen und das Fest auch musikalisch zu begleiten, auch der Musikverein Kammern spielte auf.

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66 Kinder werden im Haus betreut

Mit vier Gruppenräumen, zwei Bewegungsräumen, neuer Mitmachküche, großer Dachterrasse und abwechslungsreichem Freiluftbereich ist der „neue“ Kindergarten Seiz ein großes kleines Paradies für Kinder. 56 Kinder werden dort aktuell in den Kindergartengruppen betreut, zehn weitere unter drei Jahre in der Kinderkrippe. „Die Kinder sind unsere Zukunft, wir wollen ihnen die besten Voraussetzungen schaffen“, sagt der Bürgermeister von Kammern Karl Dobnigg. 

Das Eröffnungsfest wurde im Schatten der großen Kastanie vor dem Altbestand abgehalten. Foto: Ortner

630 Quadratmeter mehr.

In knapp einjähriger Bauzeit entstand ein 630 Quadratmeter großer Zubau, die gesamte Nutzfläche des Kindergartens und der Kinderkrippe Seiz wuchs damit auf 1630 Quadratmeter an. „Aufgrund der limitierten Grundstücksfläche und der Hanglage sah das Vorhaben anfangs sehr herausfordernd aus“, sagt Dobnigg. „Architektin Andrea Röthl hat aber wunderbare Lösungen konzipiert, auch in der Bauaufsicht hat sie tolle Arbeit geleistet, die Zusammenarbeit war hervorragend“, so der Bürgermeister. Dank richtet er auch an einen Nachbarn, der während der Umbauphase eine Fläche als Spielplatz zur Verfügung gestellt hat. Der Zubau ist seit Ende der Energieferien in Betrieb. Das Fassadenbild auf dem Bestandsgebäude blieb erhalten, wurde sogar ein wenig ergänzt.

Terrasse, Treppe und Spielgelände als konzeptive Antwort auf die Hanglage. Foto: KD

Vieles neu

3,12 Millionen Euro brutto hat die Marktgemeinde Kammern mit Unterstützung des Landes Steiermark und der EU in den Zu- und Umbau investiert. Neu entstanden sind zwei Gruppenräume mit angeschlossenen Sanitärbereichen, ein Bewegungsraum, Kleingruppenräume, ein barrierefreies WC und die großzügige Dachterrasse. Weiters die Mitmachküche samt Essbereich, der in Kombination mit dem Bewegungsraum auch für Veranstaltungen nutzbar ist. Im Bestandsgebäude wurden die Sanitärbereiche erneuert und der Brandschutz auf den neuesten Stand gebracht. Alle Gruppenräume, auch jene im Altbestand, haben jetzt direkte Ausgänge ins Freie.

Die Mitmachküche im Parterre. Foto: KD

Starke Partner

In die Umsetzung waren zahlreiche Betriebe aus der Steiermark bzw. aus der Region eingebunden. Architektin Röthl beispielsweise führt ihr Büro in Leoben. Geplant und beaufsichtigt, und zwar im Fachbereich Elektrik, hat auch das Judenburger Ingenieurbüro Feiel. Ausgeführt wurde die Elektroinstallation von der Trabocher Firma Zöhrer. Als Fliesenleger war die Rothschädl GmbH aus Kobenz am Werk, Baumeister- und Poliertätigkeiten oblagen der Gebrüder Haider & Co GmbH am Standort Kapfenberg. Vom Ludersdorfer Unternehmen Super Snooper stammen die gesamte Einzäunung samt Sichtschutz im Bereich des Spielplatzes sowie Absturzsicherungen mittels zertifizierten Sicherheitszauns.

Neuer Gruppenraum im Obergeschoß mit beeindruckender Raumhöhe. Foto: KD

Fotos von der Eröffnung zum Durchklicken

Fotos: Norbert Ortner, KD

Eröffnung Kammern Karl Dobnigg Kindergarten Kinderkrippe
Karl Doppelhofer
Karl Doppelhofer

Aufgewachsen in Langenwang im Mürztal, jetzt in Bruck an der Mur daheim. Hat sich 1997 als Quereinsteiger in den Journalismus verirrt und nimmer rausgefunden. Redaktionsleiter der Rundschau seit deren Gründung im Jahr 2012.

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