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Startseite » Titelkampf geht in die letzte Runde
Unterliga

Titelkampf geht in die letzte Runde

Martin Ropatschvon Martin Ropatsch1. Juni 20265 Minuten Lesezeit
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Mehrere Fußballspieler in schwarzen Dressen beobachten konzentriert eine Spielsituation auf dem Fußballplatz. Die Akteure stehen in Erwartung des nächsten Spielzugs vor einem Zaun und einer ländlichen Kulisse.
Der SC St. Barbara hat den Meistertitel trotz der Niederlage in Haus weiter in der eigenen Hand. Foto: SC St. Barbara
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In der vorletzten Runde der Unterliga Nord A musste Titelaspirant SC St. Barbara in Haus/E. eine herbe Niederlage einstecken. Nun folgt am Sonntag (17 Uhr) gegen Gaishorn das entscheidende Spiel. Auch der Abstiegskampf bleibt weiter offen.

SV Haus/E. – SC St. Barbara 5:1 (1:0)

Tore: Kolb, Geisler (je 2), Danklmaier bzw. Machsteiner

Die Gäste aus St. Barbara fanden gut in das Spiel und übernahmen zu Beginn das Kommando. Doch das Blatt wendete sich noch vor der Pause und in der 36. Minute gelang den Heimischen das 1:0. Nach Wiederbeginn legten die Hausherren sofort nach. Fabio Danklmaier erhöhte in der 56. Minute auf 2:0, ehe Florian Machsteiner nur zwei Minuten später für St. Barbara zum 2:1 verkürzte. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Julian Kolb traf in der 60. Minute eiskalt zum 3:1 und legte in der 70. Minute das 4:1 nach. Den Schlusspunkt setzte erneut Geisler in der Nachspielzeit zum 5:1.  Ein herber Rückschlag für den SC St. Barbara im Titelkampf. Da Liezen auch nur ein Remis spielte, hat es die Leskovsek-Elf dennoch am Sonntag (17 Uhr) selber in der Hand den Titel zu holen, Gegner ist der FC Gaishorn. „Wir sind nicht schlecht in die Partie gestartet, hatten einige gute Möglichkeiten, konnten leider kein Tor erzielen. Wir gingen dann durch einen Abwehrfehler in Rückstand und haben uns davon nicht mehr erholt, ein kurzes Aufbäumen beim 1:2, aber gleich darauf haben wir das 3:1 kassiert. Haben dann alles nach vorne geworfen und wurden zwei Mal aus gekontert“, sagt Sankt Barbara-Trainer Uwe Leskovsek.

Der Tabellenführer St. Barbara musste sich in Haus mit 1:5 geschlagen geben. Foto: SC St. Barbara

SU Wörschach – SV Stanz 2:2 (1:2)

Tore: Stadler (Elf.), Grüßer bzw. Schwaiger, Pernhofer

Der Tabellenletzte SV Stanz war am Samstag beim Tabellenvierten SU Wörschach zu Gast. Um noch eine theoretische Chance auf den Klassenerhalt zu haben, mussten die Stanzer punkten. So starteten sie auch in das Spiel, zwei Minuten waren gespielt und Elias Schwaiger stellte auf 0:1. Doch diese Führung hielt nicht all zulange, in der achten Minute Strafstoß für Wörschach und Stephan Stadler verwandelte diesen zum 1:1. Aber noch vor der Pause jubelten wieder die Gäste, Simon Pernhofer stellte in der 42. Minute auf 1:2. In der zweiten Halbzeit vorerst ein ausgeglichenes Spiel, ehe den Heimischen in der 66. Minute der Ausgleich zum 2:2 gelang. In der 83. Minute ging es für Benjamin Purger (Stanz) dann frühzeitig unter die Dusche, nach einer Beleidigung kassierte er Rot. „Ein wichtiger Punkt, leider hat es für die drei Punkte nicht gereicht, obwohl wir zweimal in Führung gegangen sind und dann leider auch noch die Chance auf das 3:1 liegen gelassen haben. Jetzt heißt es alles ins letzte Spiel gegen Haus/E. (Sonntag, 17 Uhr) zu investieren um noch auf den Relegationsplatz zu kommen“, sagte Stanz-Trainer Herbert Ebner.

SV Turnau – SV Thörl

hier gehts zum Spielbericht

SV Breitenau – SC Pernegg 1:1 (0:1)

Tore: Gwandner bzw. Enzinger

Fast 500 Zuseher kamen zum Derby zwischen dem SV Breitenau und dem SC Pernegg. Zur Pause führten die Gäste durch einen Treffer von Lukas Enzinger mit 0:1, er verwertet einen Abpraller nach Messner-Versuch. In der zweiten Halbzeit legten die Breitenauer einen Gang zu und in der 57. Minute gelang Jonas Gwandner der verdiente 1:1-Ausgleichstreffer. In der Schlussphase noch zwei große Chancen für die Heimelf, doch Pernegg-Goalie Nikolaj Blumrich ließ keinen weiteren Treffer mehr zu. „In Summe ein sehr ausgeglichenes Spiel und die Punkteteilung geht aus meiner Sicht absolut in Ordnung. Mit ein bisschen Glück hätte unser „Derbyspezialist“ Joni Gwandner (drei Treffer in zwei Spielen) noch kurz vor dem Abpfiff den Siegestreffer erzielt. Vielen Dank an alle Helfer/innen und das Team rund um unseren Sektionsleiter Mario Hoppaus, der wieder für optimale Rahmenbedingungen gesorgt hat, es war eine traumhafte Derbykulisse“, sagte Daniel Thonhofer (Sportlicher Leiter SV Breitenau). Auch Mathias Kahr (Sportlicher Leiter SC Pernegg), sprach von einem Fußballfest: „Vor toller Kulisse hatten wir in der ersten Hälfte den Gegner gut im Griff. Wir waren in den Zweikämpfen und spielerisch besser und ließen nicht viele Chancen zu. Daher auch die Führung nicht unverdient. In der zweiten Halbzeit dann etwas aus dem nichts der Ausgleich und dann kam Breitenau immer besser ins Spiel. Auch wenn wir dann noch Chancen auf die Führung hatten, müssen wir vor allem aufgrund der letzten zehn Spielminuten mit dem Punkt zufrieden sein.“

Der SV Breitenau bedankte sich im Derby bei den vielen Fans. Foto: SVB

Unterliga Ost

USV Dechantskirchen – FC Oberes Feistritztal 2:3 (0:2)

Tore: Zinggl, Oswald bzw. Riegler (2), Doppelreiter

Starke Vorstellung des FC Oberes Feistritztal beim Tabellenvierten USV Dechantskirchen. Gregor Doppelreiter und Patrick Riegler sorgten bereits nach 15 Spielminuten mit dem 0:2 für klare Verhältnisse. Nach der Pause konnten die Heimischen auf 1:2 verkürzen, ehe abermals Riegler den Zwei-Tore-Vorsprung wieder herstellen konnte. In der 75. Minute verkürzte der USV Dechantskirchen auf 2:3, der Ausgleich wollte den Heimischen jedoch nicht mehr Gelingen. In der letzten Runde trifft der FC Oberes Feistritztal am Sonntag (17 Uhr) auf den USV Stubenberg.

FC Oberes Feistritztal SC Pernegg SC Sankt Barbara SV Breitenau SV Stanz SV Thörl SV Turnau Unterliga Nord A Unterliga Ost
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Martin Ropatsch
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In Wartberg aufgewachsen, seit einigen Jahren mit der Familie in Aflenz daheim. Vor knapp 20 Jahren erstmals journalistisch unterwegs – und geblieben, weil einen diese Leidenschaft nicht mehr loslässt. Fotografiert und schreibt über Sport und Veranstaltungen. Abseits davon gern in den Bergen anzutreffen – meist gemeinsam mit seiner Frau.

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