Die Fortsetzung des Projekts „Wildtierschutz und Verkehrssicherheit“ bis 2031 ist gesichert.
Das Projekt „Wildtierschutz und Verkehrssicherheit“, das 2015 vom Land Steiermark gemeinsam mit der heimischen Jägerschaft ins Leben gerufen wurde, wird vorerst bis 2031 fortgesetzt. Seit Beginn der Initiative wurden bereits knapp 900 Kilometer Landes- und Gemeindestraßen durch den Einsatz von Wildwarngeräten abgesichert. Dadurch konnten die Wildunfälle auf diesen Strecken teilweise um bis zu 70 Prozent reduziert werden. Die Kosten für die Durchführung belaufen sich auf insgesamt 66.600 Euro pro Jahr. Das Land Steiermark fördert das Projekt zu je einem Drittel mit Mitteln des Tierschutzressorts und der Verkehrssicherheit, der Rest wird von der Landesjägerschaft getragen.
Unterstützung durch Land und Jägerschaft
Die beiden Landesräte Hannes Amesbauer und Claudia Holzer betonen den vielfachen Nutzen der gemeinsamen Initiative. „Jeder verhinderte Wildunfall ist ein Gewinn für Mensch und Tier“, sagen sie. „Dass wir das Vorhaben bis 2031 absichern konnten, ist ein wichtiger Schritt.“ Auch Landesjägermeister Franz Mayr-Melnhof-Saurau steht vollinhaltlich hinter dem Projekt. „Die Verlängerung bis 2031 ist ein starkes Signal für gelebte Verantwortung im Umgang mit unserer Natur, weniger Leid unter den Wildtieren und mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer“, sagt er.






