Die Wirtschaftskammer will die Belebung von Bruck unterstützen und arbeitet dafür mit der Stadt und dem Land Steiermark zusammen.
Die Wirtschaftskammer Steiermark hat eine „Innenstadtinitiative Bruck an der Mur“ ausgerufen. Gemeinsam mit der Stadt und Unternehmen sowie mit Unterstützung des Landes soll eine Strategie zur Stärkung des Stadtkerns ausgearbeitet werden. Basisdaten hat das Institut für Wirtschafts- und Standortentwicklung der Kammer (IWS) erhoben, teils unter Zugriff auf bestehende Konzepte wie das Leitbild „Stadtvision 2030“ oder die Bürgerbefragung von 2023.
Leitbild-Auffrischung
Der Auftakt zur Initiative erfolgte doppelt – mit einer Präsentation für die Medien und anschließend einer zweiten beim Businesstalk für UnternehmerInnen im Restaurant Miramonti. Als Ziele sind unter anderem eine bessere Anbindung zwischen Bahnhof und Altstadt, Impulse für Minoritenplatz, Schiffländ, Kirchenviertel, Stadtsaal und Bahnhofviertel definiert. Für die Altstadt ebenso Leerstandsmanagement und Attraktivierung als Wohngegend. Bis Ende des Jahres sollen Projekte definiert sein und ergänzend in die „Stadtvision 2030“ einfließen.
„Steter Austausch“
Die Präsentation eröffneten Julia Hiebler und Ewald Verhounig vom IWS mit einem Überblick über die Ausgangslage. Weitere SprecherInnen bei Medientermin waren Wirtschaftslandesrat Willibald Ehrenhöfer, LAbg. Cornelia Izzo (sie ist auch Bezirksvorsitzende von „Frau in der Wirtschaft“), Bürgermeisterin Susanne Kaltenegger, Inteco-Geschäftsführer Roland Kristl sowie WK-Bezirksobmann Thomas Marichhofer und sein Stellvertreter Michael Ulm, es moderierte Regionalstellenleiterin Martina Romen-Kierner. Betont wurde seitens der Kammer die Bedeutung einer engen Kooperation mit der Stadtgemeinde, man wolle speziell mit Wirtschaftskoordinatorin Stephanie Gleixner in stetem Austausch stehen.




