Die Bezirkshauptmannschaft Leoben legte bei einem Medientermin ihre Leistungsbilanz des Jahres 2025 vor.
Bereits zur Tradition zählt bei der Bezirkshauptmann Leoben im Frühjahr die Präsentation der Leistungsbilanz des Vorjahres, die Bezirkshauptmann Markus Kraxner heuer mit der Leiterin des Inneren Dienstes Bärbel Sandriesser, der neuen Amtsärztin Daniela Jakovljevic und Amtstierarzt Gerd Kaltenegger vorstellte. „Hinter jeder Zahl steht immer eine Leistung“, sagte Kraxner einleitend. „Eine Besonderheit im heurigen und auch noch im kommenden Jahr ist der Abriss und Neubau der Eisenerzer Reichensteinhütte, die wir auf verschiedenen Ebenen prüfen. Die naturschutzrechtliche Bewilligung wurde dieser Tage erfolgreich bescheidet“, so der Bezirkshauptmann.
95 MitarbeiterInnen
Die Bezirkshauptmannschaft Leoben hatte mit 31. Dezember 2025 72 Mitarbeiterinnen und 23 Mitarbeiter. Die Kundenfrequenz, die während der Öffnungszeiten durch die Sicherheitsschleuse gemessen wird, betrug im vergangenen Jahr 12.780. „Rund 5000 weitere BürgerInnen erhielten vor der Schleuse bereits eine Auskunft oder gaben Unterlagen ab“, so der Bezirkshauptmann. Im Jahr 2025 wurde insgesamt 617 Waffen bei der Kontrolle an der Sicherheitsschleuse abgenommen, davon 113 Stichwaffen.
Zahlen aus des Referaten
Die Anzahl der Strafanzeigen im Sicherheitsreferat ist 2025 erneut auf ein Rekordniveau gestiegen und die Anzeigen aufgrund von Mautdelikten im Bereich Gleinalmtunnel bleiben beständig auf hohem Niveau. Bedingt durch die Arbeitsmigration für international aufgestellte Industriebetriebe und Forschungseinrichtungen befinden sich auch die Erstanträge von internationalen Studierenden und von wissenschaftlichem Personal an der Montanuniversität Leoben weiter auf einem hohen Niveau. Im Steigen sind die Übernahmen der Kosten für statitionäre und mobile Pflege. Auf Rekordniveau befanden sich in den vergangenen Jahre die Entschädigungszahlen aus dem Katastrophenfonds im Forstfachreferat. „Aufgrund der Schadenjahre 2022 bis 2024 wurde im Jahr 2025 rund 1,2 Millionen Euro ausgebezahlt. Für 2026 erwarten wir eine deutliche Entspannung“, erklärte der Bezirkshauptmann.
Neue Amtsärztin
Einen Schwerpunkt des Medientermins war die Vorstellung des Veterinärreferats durch Leiter Gerd Kaltenegger und des Sanitätsreferats durch die neue Leiterin Daniela Jakovljevic, die im Dezember 2025 ihre Tätigkeit als Amtsärztin begann. Das Sanitätsreferat organisiert unter anderem kostenlose Impfaktionen gegen FSME sowie Grippe oder Covid-19, Pneumokokken und Gürtelrose. Im vergangenen Jahr wurden rund 3000 Personen geimpft. Darüber hinaus übernimmt die Amtsärztin gutachterliche Tätigkeiten als medizinische Sachverständige und setzt Gesundheitsmaßnahmen nach dem Suchtmittelgesetz sowie dem Epidemiegesetz um. Das Veterinärreferat trägt maßgeblich zur Lebensmittelsicherheit und zum Tierschutz bei. Regelmäßige Hygienekontrollen, Futtermittelproben und Fleischuntersuchungen gewährleisten hohe Standards. Gleichzeitig werden Tierhaltungen überprüft sowie Kontrollen nach dem Tiertransportgesetz auf der Straße durchgeführt. Im vergangenen Jahr wurden durch den Amtstierarzt 468 entsprechende Überprüfungen vorgenommen.





