Das neue Verkehrssicherheitsprogramm des Landes soll für weniger und leichtere Unfälle auf unseren Straßen sorgen.
Die Anzahl und Schwere von Verkehrsunfällen kontinuierlich zu reduzieren, ist das erklärte Ziel des neuen Verkehrssicherheitsprogramms 2026+, das von Projektleiterin Maria Knauer-Lukas gemeinsam mit Verkehrslandesrätin Claudia Holzer und Landesbaudirektor Andreas Tropper präsentiert wurde.
Weniger Todesfälle
Grundlage für die geplanten Maßnahmen sind die statistischen Daten von 2015 bis 2024. In diesem Zeitraum lässt sich ein deutlicher Rückgang von rund 30 Prozent an Verkehrsunfällen mit letalem Ausgang feststellen, allerdings hat bei den Unfallursachen die Ablenkung mit 37 Prozent die überhöhte Geschwindigkeit mit 16 Prozent deutlich überholt.
Stetiger Anstieg
Der Anteil an Unfällen mit Fußgängern und Zweiradfahrern steigt seit Jahren stetig an, 2024 lag er bei 60 Prozent aller Unfälle, wobei allein 32 Prozent auf Fahrräder und E-Scooter entfallen. Die Zahl der Motorradunfälle ist von 2015 bis 2024 um 13 Prozent gestiegen, während die Mopedunfälle um 29 Prozent zurückgegangen sind.

Verschiedene Maßnahmen
Auf Grundlage dieser und weiterer Daten sind verschiedene Maßnahmen geplant, darunter die Beseitung von Unfallhäufungsstellen und die Ausstattung kurvenreicher Strecken mit Leitschienenvorhängen, um die Schwere bei Motorradunfällen zu reduzieren. Ebenso angedacht sind kostenlose Trainings für E-Biker- und E-Scooter-Fahrer sowie eine Thematisierung der Gefahr des „Toten Winkels“. Auch die Kampagne „Augen auf die Straße“, die das Thema Ablenkung im Fokus hat, wird fortgesetzt. Darüber hinaus ist eine neue Kampagne zum Perspektivenwechsel geplant, die das gegenseitige Verständnis unter Verkehrsteilnehmern fördern und so die Sicherheit erhöhen soll.





