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Startseite » „Das Stadtzentrum passt perfekt zu uns“
Lokales

„Das Stadtzentrum passt perfekt zu uns“

Markus Hacklvon Markus Hackl11. April 20266 Minuten Lesezeit
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Eine Frau steht in einem modernen Pflege- oder Schulungsraum neben zwei Krankenbetten. In den Betten liegen Übungspuppen, medizinische Geräte sind an den Wänden montiert, die Frau blickt lächelnd in die Kamera.
Die Murtalerin Christina Kandutsch leitet die Pflege-FH in Kapfenberg. Foto: Hasler
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Im Gespräch mit Christina Kandutsch, Standortleiterin des Studiengangs Gesundheits- und Krankenpflege der FH Joanneum in Kapfenberg.

Im Kapfenberger Stadtzentrum wurde eine Hochschule in der ehemaligen Volksschule in der Wiener Straße etabliert. Wie der Studienlehrgang im ersten Jahr angelaufen ist, das erzählt Standortleiterin Christina Kandutsch im Gespräch.

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Der Kindberger Markus Hackl ist seit knapp 25 Jahren journalistisch in der Obersteiermark aktiv und seit 2025 als freiberuflicher Journalist tätig. Für die Leserinnen und Leser der Rundschau bittet er Menschen zum Gespräch, die in der Region viel bewegen und entsprechend etwas zu erzählen haben.

Markus Hackl: Liebe Christina Kandutsch, der neue Studiengang ist im zweiten Semester angekommen. Wie zufrieden ist man mit dem bisherigen Verlauf?
Christina Kandutsch: Wir sind wirklich sehr zufrieden. Einerseits seitens unserer Kohorte mit unseren Studierenden, die sehr engagiert und wissbegierig sind; hier ist wirklich sehr großes Interesse vorhanden. Auch im Praktikum gab es durchwegs positive Verläufe, besonders hervorzuheben ist die gute Zusammenarbeit mit unseren Praktikumspartnern. In Kapfenberg sind wir ein sehr kleines Team von Lehrenden, dies hat den Vorteil, dass man sich gut kennt und so auch gut und unkompliziert zusammenarbeiten kann.

Hackl: Nach dem ersten Semester: Was ist gut gelaufen, wo braucht es noch Nachbesserungen?
Kandutsch: Die Abläufe haben sich gut eingespielt und wir sind zufrieden mit dem Verlauf des ersten Semesters. Bei kleinen administrativen Abläufen werden wir schon nachbessern, auch weil wir diese Abläufe von einem großen Campus in Graz auf den kleineren in Kapfenberg übertragen haben.

Hackl: Wie viele Studierende sind aktuell da?
Kandutsch: Zirka 60 Vollzeit-Studierende

Hackl: Wie hoch ist der Männeranteil?
Kandutsch: Der liegt bei rund 15 Prozent, die Pflege ist doch nicht „nur“ weiblich besetzt. Interessanterweise wurde der Bereich durchs Studium plötzlich auch für Männer attraktiver, die zum Beispiel nach dem Zivildienst in diesem Segment auch beruflich weitermachen wollen.

Im Vollbetrieb rechnen wir mit rund 220 Studierenden an der FH in Kapfenberg.

Christina Kandutsch

Hackl: Wie schaut es mit den Anmeldungen für den Herbst auf?
Kandutsch: Anmeldungen sind seit Jahresbeginn möglich. Mit den bisherigen Anmeldungen sind wir durchaus zufrieden und wir wissen, dass sich bis zum Ende des Anmeldeverfahrens im Juli noch viel tun wird. Hat man sich bei uns online beworben, startet ein Auswahlverfahren, bei dem auch der Bezug zur Pflege und zum Gesundheitsbereich abgefragt werden, auch Berufsziele werden gemeinsam erörtert.

Hackl: Was wäre der Deckel nach oben hin? Wann wäre man voll ausgelastet?
Kandutsch: Pro Jahr kalkulieren wir künftig mit 72 Studierenden, das sind auch vom Land finanzierte Studienplätze. Wir haben aber durchaus Potenzial für noch mehr Personen. Im Vollbetrieb, den wir erstmals im Herbst 2027 erreichen werden, rechnen wir mit rund 220 Studienplätzen.

Hackl: Eine Sicht aufs Hochschulpersonal: Braucht es weiteres Lehrpersonal, oder ist die FH dahingehend gut aufgestellt?
Kandutsch: Wir haben das Glück, dass wir auch in diesem Bereich sehr viele Bewerbungen haben. Wir werden zusätzliches Personal brauchen und spätestens im November werden wir weitere Stellen ausschreiben. Im Vollbetrieb sollten wir in Summe so rund 15 Mitarbeiter sein, aktuell sind wir acht Personen. Zudem beschäftigt unser Institut zusammen mit Graz mehr als 100 externe Vortragende.

Foto: Hannah Wasserfaller
Die Fachhochschule im Zentrum der Stadt Kapfenberg bringt frischen Wind in die Altstadt. Foto: Hannah Wasserfaller

Hackl: Wie sehr ist Kapfenberg mit dem Institut in Graz verknüpft?
Kandutsch: Wir sind schon eng verknüpft, sind jedoch ein eigenes Lehrendenteam. Die Inhalte sind an beiden Standorten dieselben, die Prüfungstermine sind zeitgleich angesetzt, es gibt mit Eva Mircic eine gemeinsame Studiengangsleiterin.

Hackl: Nach drei Jahren schließt man hier in Kapfenberg mit dem Bachelor ab. Was wartet auf die Absolventen?
Kandutsch: Das Diplom für die Gesundheits- und Krankenpflege ist die Berufsberechtigung, zusätzlich erwirbt man den Titel des „Bachelor of Science in Health Studies“. Nach unserem Studium ist man auch Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegeperson, also man steht schon auch am Kranken- oder Pflegebett und arbeitet. Mit dem Bachelor-Abschluss kommen aber auch Kompetenzen dazu, die den gesamten Pflegeprozess abbilden und auch in die Rehabilitation weiterführen. Betätigungsfelder können Krankenhäuser, Langzeitpflege, Rehabilitation, mobile Pflege sein, oder auch in der Freiberuflichkeit liegen.

Hackl: Masterstudium – wo wäre das möglich?
Kandutsch: Ja natürlich ist ein weiterführendes Studium möglich. So gibt es an der FH Joanneum in Graz einen Master für Management und für Pädagogik, dieser Studienzweig ist für alle Gesundheitsberufe offen. Es ist jedoch schon auch angedacht, weitere Zusatzangebote hier am Campus in Kapfenberg anbieten zu können.

Foto: Hannah Wasserfaller
Viel Wert wird auf praktischen Unterricht gelegt. Hier ein Blick in ein simuliertes Spitalszimmer – mit einer Puppe als Patientin. Foto: Hannah Wasserfaller

Hackl: Woher kommen die Studierenden? Welches Einzugsgebiet deckt die FH ab? Und aus welchem schulischen Bereich kommen die Studierenden? 
Kandutsch: Das Einzugsgebiet ist die gesamte Obersteiermark, der überwiegende Teil der Studierenden sind derzeit noch Tagespendler. Wir haben aber auch Studierende aus den angrenzenden Bundesländern hier in Kapfenberg. Voraussetzung ist eine Matura; es gibt jedoch einen erleichterten Zugang durch ihre Berufserfahrung für Pflegeassistenten oder Pflegefachassistenten – hier braucht es Ergänzungsprüfungen in Deutsch und Englisch.

Hackl: Ein Teil des Studienlehrganges sind auch die begleitenden Praktika. Gibt es genügend Praktikumsplätze für die Studierenden?
Kandutsch: Nahezu die Hälfte des Studiums, rund 1.800 Stunden, verbringen die Hochschüler im praktischen Unterricht. Die Studierenden haben die Möglichkeit, in Präferenzenlisten anzuführen, was sie sich in der Praxis anschauen möchten, wir bringen das mit den gesetzlichen Anforderungen und Erfordernissen in Verbindung. In Bezug auf Praktikumsstellen sind wir sehr gut aufgestellt, suchen aber noch nach weiteren Plätzen.

Der Standort im Kapfenberger Stadtzentrum ist perfekt und bringt durchaus Leben in die Stadt.

Christina Kandutsch

Hackl: Wie sehr hat sich der Standort in der Kapfenberger Innenstadt bewährt?
Kandutsch: Ich finde, sehr gut. Die Lage ist optimal – im Stadtzentrum und trotzdem in ruhiger Lage, der Bahnhof ist in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar. Es gibt einen tollen Austausch mit der Kapfenberger Stadtgemeinde. Was Veranstaltungen betrifft, sind wir noch im Aufbau, da ist noch viel möglich. Schließlich wollen wir uns als offenes Haus zeigen. Ich finde auch, dass wir für die Stadt eine sehr gute Ergänzung und ein wertvoller Frequenzbringer fürs Stadtzentrum sind.

Das Bachelor-Studium Gesundheits- und Krankenpflege in Kapfenberg

Seit 2025 ist es möglich, in Kapfenberg an der Fachhochschule (FH) Joanneum Gesundheit- und Krankenpflege zu studieren. Das Bachelor-Studium umfasst sechs Semester und bringt alles für den künftigen Beruf in der Gesundheits- und Krankenpflege mit. Neben Pflegeforschung, evidenzbasierter Pflege, Psychologie, Soziologie und Pädagogik umfasst die Ausbildung Fächer wie Organisation, Recht, Ethik und Management. Die erlernten pflegerischen Fertigkeiten werden in Form von Skills Trainings im geschützten Rahmen vertieft. Dabei werden auch soziale und kommunikative Kompetenzen erweitert. Der Wissenstransfer von der Theorie in die Praxis findet ab dem ersten Semester in Form von Berufspraktika statt. Bewerbungen für das kommende Wintersemester sind online bereits möglich.

Zur Person

Christina Kandutsch kommt ursprünglich aus Seckau und lebt jetzt in Knittelfeld; sie ist verheiratet und hat zwei Kinder. Ihr Einstieg ins Gesundheitswesen erfolgte als Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegeperson, dann Lehrerin an der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege des Landes Steiermark in Graz; danach erfolgte der Wechsel an die Fachhochschule.

Christina Kandutsch FH Joanneum Hackl trifft Kapfenberg
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Markus Hackl

Der Kindberger ist seit knapp 25 Jahren journalistisch in der Obersteiermark aktiv und seit 2025 als freiberuflicher Journalist tätig, unter anderem für die Rundschau. In seiner Rubrik "Hackl trifft" lädt er Menschen zum Gespräch, die in der Region viel bewegen und entsprechend etwas zu erzählen haben.

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