Am 25. März wird im Kulturquartier Leoben das dokumentarische Stück „Die Einzige im Raum“ aufgeführt.
Am Mittwoch, dem 25. März, feiert das dokumentarische Theaterstück „Die Einzige im Raum“ im Kulturquartier Leoben Premiere. Dabei handelt es sich um ein Projekt des Vereins Steirische Eisenstraße, das in Kooperation mit dem Netzwerk „Iron Women“ im Rahmen des EU-Projekts „Women in Industrial Regions“ (WIN) enstanden ist.
Zehn Frauen
Das Stück basiert auf einer Interviewserie mit zehn Frauen im Alter von 26 bis 63 Jahren, die in der Region Steirische Eisenstraße leben und/oder arbeiten und in mittleren oder leitenden Positionen tätig sind. Was sie verbindet, ist ein berufliches Umfeld, das nach wie vor stark männlich dominiert ist. „Es ist uns im Verein Steirische Eisenstraße ein Anliegen, uns für eine Rollenveränderung der Frauen in unserer historisch männerdominierten Region einzusetzen – ob in der Arbeitswelt oder im Kulturbereich“, sagt Eisenstraßen-Obmann Mario Abl.
Kritischer Blick
„Die Einzige im Raum“ verbindet dokumentarisches Material mit künstlerischer Verdichtung und eröffnet einen persönlichen wie gesellschaftspolitischen Blick auf weibliche Arbeitsrealitäten im 21. Jahrhundert. Die Projektidee stammt von „Iron Women“-Koordinatorin Gunilla Plank, die auch die Interviews führte. Für Skript und Regie zeichnet die Leobener Schauspiellehrerin und Regisseurin Sigrid Sattler verantwortlich. Als Darstellerinnen agieren Julia Hofer, Doris Stütz und Rosamunde Bogensberger, für den Verein „Steirische Eisenstraße“ ist Kornelia Lemmerer in das Projekt eingebunden. Beginn der Aufführung ist um 18.30 Uhr, als Eintritt gilt eine freie Spende.




