Am Samstag, dem 28. März, beginnt in der Gebietsliga Mürz die Fußball-Frühjahrssaison. Als Favorit geht der Tabellenführer UFC Mariazell in die Rückrunde, gefolgt vom SC Gußwerk und dem Aufsteiger SV Oberaich.
Nur eine Niederlage musste der UFC Mariazell (auswärts gegen SV St. Marein/Lor.) im Herbst hinnehmen. Ansonsten blieb die Elf von Spielertrainer Damian Misan makellos. Der Pole erzielte dabei selbst acht Treffer, zudem konnte er sich immer auf die Dienste von Neuzugang Shpresim Rudaj verlassen, der 14 Tore erzielte. „Wir arbeiten jede Woche sehr hart daran, den Meistertitel in Mariazell feiern zu können. Fünf Punkte Vorsprung müssten reichen. Sehr wichtig ist für mich, dass unsere drei verletzen Spieler (Martin Schweiger, Marco Pogner und Christian Mandl) nach langer Zeit wieder gesund zurück sind. Das macht mich als Trainer sehr glücklich, weil dadurch unsere Qualität steigt und wir sicher noch stärker als im Herbst sein werden“, sagt Mariazell-Spielertrainer Damian Misan. Ansonsten gab es keine Ab- oder Zugänge, somit geht es unverändert in das Frühjahr. Zum Auftakt muss der Titelaspirant nach Kammern, wo Denis Curic (zuletzt DSV II) das Trainerzepter von Günther Pölzl übernahm.
Keine Neuzugänge beim SC Gußwerk
Der Tabellenzweite aus Gußwerk geht ohne Neuzugänge oder Abgänge, dafür höchstmotiviert, in das Frühjahr. „Ich denke, es wird eine spannende Rückrunde und ein Dreikampf zwischen Mariazell, Oberaich und uns. Wir werden alles geben und versuchen, den Titel nach Gußwerk zu holen. Aber da muss unser Nachbar Mariazell auch patzen“, sagte Manuel Schmidberger, Sektionsleiter des SC Gußwerk vor dem Auftaktspiel beim Tabellenschlusslicht TuS Krieglach II.
SV Oberaich als zweiter Verfolger
Nur fünf Punkte trennen Aufsteiger SC Oberaich von der Tabellenspitze. Um den Kader noch zu verstärken, wurden David Bosnjak (Pernegg) und der Stürmer Mikael Mertkarabetyan (Semriach) verpflichtet. Vor allem Mertkarabetyan kann auf einige Stationen in seiner Karriere zurückblicken, der 31-jährige Angreifer spielte u.a. beim TSV Hartberg und dem SC Kalsdorf sowie erzielte in 396 Spielen mehr als 100 Tore. Das Auftaktspiel dürfte für die Oberaicher gleich richtungsweisend sein, immerhin geht es am Samstag (16 Uhr) zum Tabellenfünften SV St. Marein-Lorenzen.
Rumänischer Neuzugang beim SC Parschlug
Trotz neun Zähler Rückstand gibt sich der SC Parschlug mit Trainer Michael Krebs noch lange nicht geschlagen. In der Wintertransferphase verpflichteten die Parschluger den Rumänen Marius-Petrisor Luciu, der zuletzt (2023/24) in der vierten rumänischen Liga spielte und dort 27 Treffer erzielte. Ob er sein Visier schon gut eingestellt hat, kann er im ersten Spiel (Samstag, 16 Uhr) auswärts beim FC Kindberg-Mürzhofen II beweisen. Ebenfalls neu im Kader ist Justin Franz (zuletzt Oberaich). „Wir sind mit unseren Neuzugängen zufrieden und sie haben sich bereits gut integriert. Die Vorbereitung ist auch gut verlaufen und wir schauen nun von Spiel zu Spiel. Wenn uns so eine Serie wie letzte Saison gelingt, ist natürlich noch vieles möglich. Neun Punkte aufholen ist viel, aber nicht unmöglich“, so Parschlug-Trainer Michael Krebs.

Mittelfeld-Verstärkung für Racic-Elf
Der ATuS Langenwang ist stark in die Saison 2025/26 gestartet, musste dann aber doch einige Rückschläge hinnehmen und beendete den Herbst am siebenten Rang. Vor allem die verletzungsbedingten Ausfälle der Kreativabteilung (Christian Greitbauer und Daniel Racic) konnten nicht vollständig kompensiert werden. Daraufhin wurde seitens des Vereines reagiert und Mittelfeldmotor Aleksandar Shalev konnte nach einigen Stationen (KSV, Kindberg, Bruck/Mur, zuletzt Hirschwang) wieder in seine Heimat zurück geholt werden. Das erste Spiel im Frühjahr bestreitet die Racic-Elf beim Tabellenneunten SC Tragöß-Katharein (Samstag, 16 Uhr). Im einzigen Sonntagsspiel (10.30 Uhr) trifft Rapid Kapfenberg auf den SVU Mautern.
Miesenbach wartet auf ersten Sieg
Nach 13 sieglosen Runden hofft der Aufsteiger UFC Miesenbach in der Gebietsliga Ost nun im Frühjahr auf den ersten Saisonsieg. Neu im Kader ist Leo Tandl vom SV Ada Anger. Der Auftakt erfolgt am Sonntag (15 Uhr), die Köhler-Elf ist auswärts zu Gast beim Tabellenachten USC Schäffern.




