Die Leiterin des Gesundheitszentrums Mariazell Magdalena Grießler war mit der mobilen Klinik von „Jugend eine Welt“ in der indischen Stadt Chandigarh im Einsatz.
In ihrer Funktion als Vorstandsmitglied von „Jugend eine Welt“ besuchte die Leiterin des Gesundheitszentrums Mariazell Magdalena Grießler die indische Stadt Chandigarh, um dort persönlich ein von der Entwicklungsorganisation initiiertes Gesundheitsprojekt zu unterstützen. Dabei handelt es sich um eine mobile Klinik in Form eines Kleinbusses, der die Slums der Stadt mit medizinischer Hilfe versorgt. „Kinder werden untersucht, schwangere Frauen betreut und ältere Menschen versorgt“, sagt Grießler. „Für viele ist die mobile Klinik die einzige Möglichkeit, medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen.“
Kein Geld für den Arztbesuch
In den schnell wachsenden Slums am Stadtrand leben tausende Familien unter prekären Bedingungen, ohne ausreichenden Zugang zu sauberem Wasser, gesunder Ernährung oder medizinischer Versorgung. „Viele Menschen leiden hier unter Mangelernährung, und auch die fehlende Hygiene ist ein großes Problem“, sagt Grießler. „Dazu kommt, dass oft schlicht das Geld für einen Arztbesuch fehlt.“ Die mobile Klinik ist hier regelmäßig unterwegs. Ein Team aus Arzt, Krankenschwester und Laborassistentin ist mit dem Kleinbus an 21 Stationen im Einsatz und erreicht auf diese Weise rund 30.000 Menschen.

Behandlung und Aufklärung
Neben akuten Behandlungen spielt auch die Aufklärung zu verschiedenen Themen eine zentrale Rolle. Unter anderem informieren die Teams vor Ort über Hygiene, gesunde Ernährung und Vorsorge. „Mit der mobilen Klinik bringen wir medizinische Hilfe dorthin, wo staatliche Systeme nicht greifen“, sagt Grießler. „Jeder Beitrag hilft, Leben zu retten und langfristig Perspektiven zu schaffen.“






