Beim Sport im Freien ist scharfe Sicht das Um und Auf. Neben der Steigerung der Performance geht es dabei natürlich auch um den Schutz der Augen.
Ob Mountainbiken, Rennradfahren, Wandern, Bergsteigen oder Surfen – mit den Temperaturen steigt auch die Lust auf sportliche Aktivität im Freien. Ein Accessoire, das beim Outdoorsport immer mit dabei sein sollte: eine qualitativ hochwertige Sportbrille.
Nicht sparen
Egal, ob Hobbysportler oder Profi – sehr gerne wird in passende Ausrüstung für die jeweilige Sportart investiert, aber gerade bei wichtigen Accessoires wie Sportbrillen sollte nicht gespart werden. Studien zufolge tragen rund 40 Prozent aller Outdoorsportler mit Fehlsichtigkeit beim Sport weder Brille noch Kontaktlinsen, was auf Kosten der Wahrnehmung und Reaktionsfähigkeit geht und das Unfallrisiko beträchtlich erhöht.
Schutz ist wichtig
Gabriele Machhammer ist Optikermeisterin. Zusammen mit ihrem Mann Kurt führt sie in Kindberg den Optiker-Meisterbetrieb Köpfelsberger. „Die normale Alltagsbrille oder nicht auf sportliche Aktivitäten ausgerichtete Sonnenbrillen schützen die Augen beim Sport nicht ausreichend. Vielmehr können sie, sofern sie bei einem Sturz oder Unfall zu Bruch gehen, richtig gefährlich werden“, sagt Gabriele Machhammer. „Auch mit Kontaktlinsen bzw. ohne Fehlsichtigkeit sollte man bei Aktivitäten im Freien eine Sportsonnenbrille tragen, die die Augen vor UV-Schäden sowie vor Blendung, Staub, Wind, Regen, Insekten und Pollen schützt.“

Qualität zählt
Grundsätzlich gilt – wie bei jeder Art von Brille: Qualität ist das A und O. Bei Sportbrillen zählen vor allem Material, Passform und Glas. Sportbrillen müssen leicht sein, sind ergonomisch geformt, bestehen aus bruchsicherem Kunststoff und verfügen über flexible Bereiche und elastische Nasenstege, damit sie nirgends drücken, stets komfortabel sitzen und weniger verrutschen.
Das richtige Modell
So wie man zum Mountainbiken eine andere Ausrüstung braucht als beim Wassersport, gibt es auch bei Sportbrillen unterschiedliche Modelle für verschiedene Einsatzbereiche. Beim Radfahren sollten kontraststeigernde Gläser für unmittelbare Licht-Schatten-Wechsel eingesetzt werden, eventuell auch phototrope Gläser bzw. Wechselgläser, etwa für den Wechsel vom Tageslicht zur Dämmerung. Weiters sollte die Brille ausreichend Schutz vor Staub, Wind, Regen sowie vor UV-Strahlen und Blendung bieten. Ein großes Sichtfeld für periphere Sicht fördert Koordination und Sicherheit. Ein sicherer Sitz ist besonders für Mountainbiker in unwegsamem Gelände erforderlich.
Brille oder Linse
Kurt Machhammer ist selbst auch leidenschaftlicher Radfahrer: „Es spielt auch eine Rolle, ob ich mit dem Mountainbike im Wald unterwegs bin oder mit dem Rennrad auf der Straße. Für verschiedene Anforderungen gibt es maßgeschneiderte Brillenlösungen“, sagt er. Ein Optikmeisterbetrieb bietet aber auch Lösungen mit Kontaktlinsen an. „Gerade bei erhöhter Fehlsichtigkeit bieten Linsen mehr Freiheit beim Sehen. Hier gibt es auch sehr gute Alternativen im Eintagesbereich. „Wichtig ist die ideale Anpassung. Linsen immer vom Optikermeister und Kontaktlinsenanpasser an die jeweiligen Gegebenheiten anpassen lassen“, rät Gabriele Machhammer, die selbst auch geprüfte Kontaktlinsenanpasserin ist.




