Ab Freitag, dem 13. März, wird in der Oberliga Nord und der Oberliga Mitte wieder um wertvolle Meisterschaftspunkte gekickt.
Mit zehn Punkten Vorsprung auf den zweitplatzierten TuS St. Peter/Kbg. hat der FC Kindberg-Mürzhofen an der Tabellenspitze der Oberliga Nord überwintert. Mit Andreas Stiglitz (KSV 1919) und Tino Krause (DSV Leoben) sind in der Winterpause zwei Spieler neu dazu gekommen. „Die beiden geben uns noch mehr Möglichkeiten für unser Spiel. Alle anderen sind fit und beim Verein geblieben. Unsere Zielsetzung nach dem starken Herbstdurchgang ist klar: Wir wollen an diesem Tabellenplatz bleiben und versuchen den Herbst zu bestätigen und bei Möglichkeit nochmals zu toppen, wobei das natürlich nicht leicht werden wird“, sagt der Kindberger Trainer René Pitter: „Der Druck, den wir uns durch den Punktevorsprung selbst erarbeitet haben, nehmen wir sehr gerne als Motivation, denn wir wissen, was im Frühjahr auf uns zu kommt. Wir werden weiterhin versuchen, jeden Spieler besser zu machen und damit uns als Mannschaft noch mehr zu stärken.“ Den Frühjahrsauftakt bestreiten die Kindberger am Freitag (19 Uhr) auswärts in Irdning.
Relegationsplatz im Visier
Der SC St. Peter-Freienstein konnte im Herbst 22 Punkte einfahren und hat in der Oberliga Nord auf dem dritten Platz überwintert. Den Rückrundenstart bestreitet die Mannschaft von Trainer Hannes Haberl am Samstag (15 Uhr) auswärts in Judenburg. „In den ersten acht Runden haben wir zwar bereits 19 Punkte geholt, aber durch verschiedene Umstände wie Verletzungen, Zivildienst und Ähnliches konnten wir einige Spiele mit nur 13 Spielern im Kader bestreiten. Diese Belastung hat viel Kraft gekostet, was sich in den letzten fünf Runden gezeigt hat, in denen wir nur noch drei Punkte holen konnten. Deshalb lag der Fokus in der Wintertransferzeit klar auf der Vergrößerung unseres Kaders. Letztendlich konnten wir sechs Neuzugänge verpflichten – eine gute Mischung aus erfahrenen Spielern und jungen Talenten“, so Teammanager Goran Francesevic: „Natürlich müssen wir mit dem dritten Platz sehr zufrieden sein, da wir neben St. Peter/Kbg. der kleinste Ort in der Oberliga Nord sind. Unsere Zielsetzung für das Frühjahr ist klar: Da Kindberg einen sehr großen Vorsprung hat, wollen wir vor allem Platz zwei erreichen, wodurch es eventuell zu einem Relegationsspiel kommen könnte.“

Starker Herbst als Motivation
Ebenfalls am Samstag, um 15 Uhr, muss der ESV Mürzzuschlag in St. Peter am Kammersberg antreten. „Unser Kader ist komplett identisch mit dem Herbst. Leider müssen wir noch auf unseren verletzten Leistungsträger Simon Schutting verzichten. Ansonsten sind wir bis jetzt relativ gut ohne Verletzungen ausgekommen. Nach der guten Herbstsaison gilt es diese Leistungen zu bestätigen, damit wir nicht in den Abstiegskampf verwickelt werden können. Unsere Platzierung mit dem momentanen sechsten Platz ist hervorragend, aber der Vorsprung auf Rang zwölf sind trotzdem nur vier Punkte. Wenn wir von Verletzungen verschont bleiben, gehe ich davon aus, dass wir ein weiteres Jahr in der Oberliga bleiben“, berichtet ESV-Trainer Kurt Taferner. Schon eine Woche später, am Samstag, dem 21. März (17 Uhr), kommt es in Mürzzuschlag zum Derby gegen den TuS Krieglach. Ein weiters Highlight im Frühjahr: Am Ostermontag empfangen die Mürzer im Steirer-Cup-Viertelfinale den DSV Leoben.

Ziel ist der Klassenerhalt
Am Samstag, um 14 Uhr, empfängt der Aufsteiger TuS Krieglach den SC Liezen. Nach dem dreizehnten Platz im Herbst wollen die Krieglacher unbedingt den Klassenerhalt schaffen. „Das ist aus meiner Sicht absolut möglich. Im Herbst haben wir uns zu selten für eine durchaus gute Performance belohnt und viele Punkte aus Eigenfehler verschenkt“, analysiert Trainer Robert Hofbauer. Mit dem langjährigen Krieglach-Kapitän Marco Gfrerer gibt es einen Neuzugang im Trainerteam. Hofbauer: „Das freut mich persönlich sehr, denn Marco war schon als Spieler immer mit hundert Prozent bei der Sache.“ Dominik Burger ist nach einer Pause wieder zurück. Dazu gekommen sind Torhüter Ian Krenn (St. Peter-Fr.), Maximilian Edelsbacher (Rapid Kapfenberg), Clemens Taberhofer (KSV 1919) und Manuel Holzer nach einer langen Verletzungspause. „Seit Trainingsbeginn sind auch aus unserer zweiten Kampfmannschaft immer wieder junge Spieler dabei, denn wir wollen den Weg der eigenen Jugend so gut wie möglich weiter gehen“, sagt Trainer Hofbauer.
Heimspiele für St. Michael und KSV II
Der ESV St. Michael empfängt am Samstag (14 Uhr) den FC Zeltweg. Bis auf einen Abgang ist die Mannschaft aus St. Michael gleich geblieben. „Unser Ziel ist es, die junge Mannschaft in der Oberliga zu etablieren. Wir wollen von Anfang an Punkte einfahren, um nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben, damit wir befreit von jeglichen Druck Fußball spielen können“, sagt Trainer Kevin Karner. Schon am Freitag um 18.30 Uhr findet die Begegnung KSV Amateure gegen den ESV Knittelfeld statt. Gespielt wird auf dem Kunstrasen im Stadion Kapfenberg.
Auswärtsspiel für Frohnleiten
In der Oberliga Mitte muss der von Ex-Sturm Graz-Spieler Patrick Wolf betreute SV Frohnleiten am Freitag (19 Uhr) bei USV Kainbach I antreten.




