Mit dem Anbringen einer Gedenktafel aus Granit wurde der Zubau am Rüsthaus der Feuerwehr Mürzhofen bei Kindberg feierlich abgeschlossen.
„So eine Steintafel brauchen wir auch“, sagte sich Feuerwehrkommandant Peter Kahofer, als er die Gedenktafel am ehemaligen Gemeindeamt in Mürzhofen sah. Und sie würde sich zudem wunderbar als Schlusspunkt für den Zubau des Rüsthauses eignen, der im Vorjahr baulich abgeschlossen wurde. Um rund 400.000 Euro wurden Lagerräume, größere Umkleidekabinen, Erneuerung der Garagen und ein neues Carport errichtet. „Auch das gesamte Rüsthaus wurde an moderne Standards angepasst“, erzählte Peter Kahofer bei einem kleinen Festakt. Der Kapfenberger Unternehmer und Steinmetzmeister Johann Matschy steuerte die Gedenktafel bei, die am Eingangsbereich des Rüsthauses angebracht wird. „Es sind in Stein gefasste Momente. Es freut uns immer, an erfolgreichen Generationsübergaben mitwirken zu können“, so Johann Matschy.

Feuerwehr war einst im Gemeindeamt untergebracht
Alt-Bürgermeister Karl Pfeffer und Alt-Kommandant Johann Scheikl erinnerten sich an die Anfänge des bestehenden Rüsthauses. „Bis Anfang der 1990er-Jahre war das Rüsthaus im alten Gemeindeamt untergebracht. Langsam wurde der Platz zu eng und das damalige Kommando beschloss, einen Neubau umzusetzen. Aber auch schon damals war das Geld knapp“, so Karl Pfeffer. „Wir haben mit sehr viel Eigenleistung einen Neubau am jetzigen Standort umgesetzt. Weit mehr als 2.000 Stunden an Eigenleistung haben wir gemeinsam eingebracht. Die Feuerwehr war damals – und ist es heute auch noch – eine wahre ,Wöltpartie’“, erinnert sich Johann Scheikl.
Eine von acht Kindberger Feuerwehren
Der Kindberger Bürgermeister Christian Sander führte in die Jetztzeit zurück: „In Kindberg haben wir acht Feuerwehren, in den vergangenen drei Jahren haben wir drei Wehren erneuert: Hadersdorf, Mürzhofen und aktuell Kindberg-Stadt. Es freut mich, dass es in Mürzhofen gelungen ist, einen adäquaten Einsatzort für die mehr als 70 Feuerwehrmitglieder zu schaffen.“




