Am Samstag, dem 14. März, erfolgt der Anpfiff zur 14. Runde in der Unterliga Nord A. Nach dem Herbst liegen die ersten acht Mannschaften nur sieben Zähler auseinander.
Mit dem Spitzenspiel beim Herbstmeister WSV Liezen startet der Vize-Herbstmeister SC St. Barbara am Samstag um 15 in den Titelkampf der Unterliga Nord A. Die Leskovsek-Elf musste das Auftaktspiel im Herbst auf heimischem Rasen gegen Liezen als Verlierer vom Platz gehen. Umso mehr brennen die Gäste im Frühjahr auf einen Sieg. St. Barbara-Trainer Uwe Leskovsek: „Das Motto lautet natürlich verlieren verboten. Das Spiel ist sicher richtungsweisend. Wir haben uns gut vorbereitet und haben mit Michael Hödl (verliehen an den SV Stanz) nur einen Spieler abgeben müssen. Mit Timo Dormann (zuletzt Kindberg bzw. Krieglach) konnten wir uns verstärken“. Ebenfalls auswärts startet der auf Platz fünf liegende SV Thörl in die Rückrunde. Die Kubesch-Elf bestreitet den Auftakt beim Tabellensiebenten Wörschach. „Wir hatten eine ruhige Transferzeit, lediglich Albert Zariqi (zuletzt Oberaich) wurde verpflichtet. Seit 12. Jänner stehen wir mindestens zweimal in der Woche am Platz. Platz fünf bleibt weiter unser Ziel“, sagt Thörl-Obmann Marcel Schönbeck.

Breitenauer mischen kräftig mit
Einen starken Herbst absolvierte der SV Breitenau. Die Elf von Harald „Didi“ Lechner musste nur 18 Gegentreffer hinnehmen, nur Titelaspirant Liezen bekam einen Gegentreffer weniger. Um in der Offensive noch unberechenbarer zu sein, wurde Marvin Folger-Wöls (Bruck) als Verstärkung verpflichtet. In der Vorbereitung konnte er schon einige Male aufzeigen. Mit Jonas Gwandner (sechs Tore im Herbst), der früher gemeinsam in Bruck an der Seite von Folger-Wöls spielte, und Mittelfeldmotor David Harrer könnten die Breitenauer noch stärker geworden sein. „Mit Christian Huber und Dominik Kalb mussten wir leider zwei prägende Persönlichkeiten in den Fußball-Ruhestand verabschieden. Mit Aldi Pelevan (zuletzt St. Marein-Lorenzen) und Lorenz Pichler (KSV Jugend) konnten wir zwei Bekannte zurückholen, dazu kommen Marvin Folger-Wöls vom SC Bruck sowie Marcel Ofner, der nach einer verletzungsbedingten Pause sein Comeback am Rasen bei uns in der Breitenau feiert. Ein gesicherter Mittelfeldplatz wäre aus heutiger Sicht ein toller Erfolg für den gesamten Verein“, sagt Daniel Thonhofer, sportlicher Leiter des SV Breitenau. Zum Auftakt haben die Breitenauer den Vorletzten Selzthal am Samstag um 15 Uhr zu Gast.
Drei Abgänge beim SC Pernegg
Nicht ganz so ruhig war die Transferzeit beim Achtplatzierten SC Pernegg. Drei Spieler, die mit ihrer Situation und ihren Einsatzzeiten unzufrieden waren, haben den Verein verlassen. Diese Abgänge wurden bewusst nicht nachbesetzt, da der Kader weiterhin ausreichend groß ist und der Stamm der Mannschaft zusammengeblieben ist. Lediglich auf der Torhüterposition wurde reagiert. Marcel Schmied wechselte nach Zeltweg, neu dazugekommen ist Nikolaj Blumrich aus Deutschfeistritz. „Ein besonderes Highlight der Vorbereitung war das dreitägige Trainingslager in Slowenien, das sowohl sportlich als auch mannschaftlich sehr wertvoll war. Unser Ziel für die Rückrunde ist klar definiert: Wenn wir noch einmal rund 20 Punkte holen können, wären wir sehr zufrieden. Mit einer konstanten Leistung ist vielleicht sogar noch ein Platz in den Top 5 möglich“, sagte Mathias Kahr, Sektionsleiter des SC Pernegg.

SV Turnau war zufrieden mit der Hinrunde
Das Ziel von Aufsteiger SV Turnau war, so früh wie möglich nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Nach einem guten Start reichte es dann für den zehnten Tabellenrang, nur fünf Punkte vor dem Tabellenschlusslicht SV Trieben. „Mit der Hinrunde dürfen wir als Aufsteiger zufrieden sein, obwohl wir den einen oder anderen Punkt leichtfertig liegen gelassen haben. Höhepunkt war sicher das Derby in Thörl vor 600 Zuschauern mit toller Stimmung. Eigentlich hat mich die Mannschaft als Kollektiv und Zusammenhalt überrascht, das ist für mich positiver als ein Spieler, den ich da hervorheben soll. Wir haben drei Spieler geholt, die uns sicher weiterhelfen können“, sagte Turnau-Trainer Dietmar Schöggl. Als Verstärkung wurden Alexander Zartl (SC Parschlug), Aissa Mehdi (Stanz) und Gregor Hellmig (zuletzt pausiert) geholt. In der Vorbereitung gab es vermeintlich stärkere Gegner, wie ESV Mürzzuschlag und TuS Krieglach (beide Oberliga) wenig zu holen. Der erste Gegner in der „Mission Klassenerhalt“ ist der Tabellenvierte FC Landl.
SV Stanz will ins gesicherte Mittelfeld
Nicht viel besser ist die Situation beim SV Stanz, die Ebner-Elf liegt nur noch vier Punkte vor dem Tabellenende. Auch die Vorbereitung war eher durchwachsen, zwar konnte der SC Parschlug knapp besiegt werden. Aber gegen den SV Oberaich (beide Gebietsliga) gab es doch eine 6:2-Abfuhr. „Unsere Ziele sind klar definiert: Wir wollen konstanter werden und Leistungsschwankungen reduzieren. Aufgrund des jungen Altersschnitts in beiden Mannschaften sind hier vor allem unsere erfahrenen Spieler gefragt, die mit Ruhe und Geduld vorangehen – was sie sehr gut umsetzen. Sportlich möchten wir uns im gesicherten Mittelfeld etablieren, um am Ende der Saison auch neue Ideen ausprobieren und weiterentwickeln zu können“, sagte SV Stanz-Obmann Emanuel Hölbling. Mit dem Tabellendritten Lassing kommt ein Titelaspirant zum Rückrundenauftakt in die Stanz (alle Samstag, 15 Uhr).
Nur die Spitze ist weit weg
In der Unterliga Ost liegt der FC Oberes Feistritztal nach dem Herbst am fünften Tabellenrang. Auf Platz zwei fehlen der Wurm-Elf nur sechs Zähler, Spitzenreiter TuS Greinbach liegt aber mit zwölf Punkten Vorsprung nicht mehr in Reichweite. Dennoch könnte in der ersten Frühjahrsrunde das Punktekonto und Torverhältnis gehörig aufgebessert werden. Der USV Pöllauberg, der noch ohne Sieg am Tabellenende liegt, empfängt den Favoriten FC Oberes Feistritztal am Samstag um 16 Uhr.




