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Startseite » Bike-Arena auf der Sommeralm startet im Mai
Lokales

Bike-Arena auf der Sommeralm startet im Mai

Karl Doppelhofervon Karl Doppelhofer15. März 20263 Minuten Lesezeit
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Drei Mountainbiker auf einer als Trail mit Steilkurven ausgebauten Abfahrt durch einen Wald
Die Trails sind für Groß und Klein, für Anfänger und Könner angelegt. Foto: Klaus Ranger
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Der Holzmeisterlift auf der Sommeralm wird zum Erlebnis-Areal für Mountainbike und Mountainkart. Heuer im Frühling geht’s los.

Rund sechs Kilometer Mountainbiketrails und mehr als einen Kilometer Mountainkart-Abfahrt – mit diesem Angebot vollzieht der Holzmeisterlift auf der Sommeralm den Wandel zur Ganzjahresdestination. „Schon im vergangenen Jahr wurde von Juni bis November eifrig an den Trails gebaut, heuer im Mai wird es dann richtig losgehen“, sagt der Breitenauer Wolfgang Wiltschnigg, dessen Familie den Traditionslift im Almenland betreibt.

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„Loop“ statt Bügel

Für die Auffahrt zum Start der Trails und der Mountainkartstrecke werden die Gäste wie die Schifahrer im Winter den Schlepplift nutzen. Von den T-Bügeln wird dafür während der Bikesaison auf ein von der Firma „Easyloop“ entwickeltes System umgerüstet, das ein kinderleichtes Ein- und Aushängen direkt am Lenkervorbau ermöglicht. „Das System hat sich schon mehrfach sehr gut bewährt, unter anderem bei den Trails in St. Corona am Wechsel“, sagt Wolfgang Wiltschnigg. 

„Easyloop“ statt T-Bügel für die Bergfahrt direkt mit dem Rad. Foto: Easyloop

Kindgerecht

Apropos kinderleicht, die Mountainkartstrecke ist mit einem Maximalgefälle von zehn Prozent angelegt. Dadurch ist das Alleinefahren schon für Kinder ab 1,20 Meter Körpergröße erlaubt. „Für Erwachsene mit entsprechend höherem Körpergewicht geht es trotzdem ausreichend flott dahin“, sagt Wolfgang Wiltschnigg. Das weiß er so genau, der Chef, weil er auch selbst schon als Testfahrer auf der mit Steilkurven versehenen Strecke unterwegs gewesen ist.

Ab 1,20 Meter Körpergröße darf man selber Kartfahren. Foto: Funbase Holzmeisterlift

„Für alle was“

Für den Bau der Trails an der „Funbase Holzmeisterlift“ hat Wiltschnigg die Tiroler Firma Trailtec als Partner gewonnen. „Das ist ja alles ein bisserl eine Wissenschaft“, sagt er. Vor allem das Wassermanagement entlang der Strecken sei nicht zu unterschätzen: „Es muss ja so angelegt sein, dass nichts weggewaschen wird und dass auch nirgends Wasser drin stehenbleibt.“ Die Bikeabfahrten sind in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden gestaltet.  „Auch da war es uns wichtig, dass für die ganze Familie etwas dabei ist“, so Wiltschnigg. Auch eine Strecke zum selber Raufstrampeln ohne Lift.

Geländeübersicht mit Lift (gelb), Kartstrecke (orange) und den unterschiedlichen Trails links im Wald. Foto: KK/Funbase Holmeisterlift

Auch Haus erneuert

Insgesamt wurden in den Start des Sommerangebots der „Funbase“ rund 1,5 Millionen Euro investiert. Denn neben dem Bau der Strecken für Bikes und Karts sowie der Liftumrüstung stand auch eine Moderniesierung und Erweiterung des Hauses bei der Talstation auf dem Programm, unter anderem mit neuer Terrasse und neuer Küche. Mit dem Saisonstart wird es auch eine Mountainbikeschule mit professioneller Begleitung beim Holzmeisterlift geben, wie Wiltschnigg sagt, auch Sommercamps sind geplant.

Das Haus bei der Talstation wurde vergrößert und modernisiert, insgesamt fließen rund 1,5 Millionen Euro in das Projekt. Kleines Bild: Betreiber Wolfgang Wiltschnigg. Fotos: Funbase Holzmeisterlift, KD
Almenland Autohaus Wiltschnigg Mountainbike Wolfgang Wiltschnigg
Karl Doppelhofer
Karl Doppelhofer

Aufgewachsen in Langenwang im Mürztal, jetzt in Bruck an der Mur daheim. Hat sich 1997 als Quereinsteiger in den Journalismus verirrt und nimmer rausgefunden. Redaktionsleiter der Rundschau seit deren Gründung im Jahr 2012.

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