Der Kindberger Malermeister und Unternehmer Markus Gruber übernimmt das Traditions-Kaffeehaus Fritz in der Kindberger Fußgängerzone.
Das Stadtcafé Fritz war seit 1899 über Jahrzehnte hinweg der bekannte Dreh- und Angelpunkt im Kindberger Stadtzentrum. Im Juni 2024 hat Inhaber Jörg Fritz das Café zugesperrt. Seit diesem Zeitpunkt fehlt dem Kindberger Zentrum ein wichtiger Frequenzbringer.
Uns hat die Ausdünnung des Kindberger Stadtzentrums wirklich weh getan und wir wollten etwas Entscheidendes zur Belebung beitragen.
Markus Gruber
„So kann man das nicht stehenlassen“, hat sich Markus Gruber gedacht. Zusammen mit seiner Familie führt er einen Malerbetrieb in Kindberg und sattelt jetzt völlig um. „Uns hat die Ausdünnung des Kindberger Stadtzentrums wirklich weh getan und wir wollten etwas Entscheidendes zur Belebung beitragen. Es war eine glückliche Fügung, dass wir mit Jörg Fritz zusammengefunden haben“, erklärt Markus Gruber.
Täglich geöffnet
Den Malermeisterbetrieb werden in naher Zukunft die Kinder Sebastian und Sophie Gruber weiterführen. „Sebastian ist bereits zusammen mit mir Geschäftsführer der Gruber GmbH. Auch das Kaffeehaus wird Teil dieser Gesellschaft sein“, klärt Markus Gruber über das neue Geschäftsmodell auf. Markus Gruber hat das Kaffeehaus gemietet. „Ich will betonen, dass es zum Vermieter Jörg Fritz bestes Einvernehmen in allen Bereichen gibt. Wir wollen das Kaffeehaus Mitte Mai als ,Café Max’ aufsperren.“ Im Testlauf soll das Kaffeehaus von Montag bis Sonntag – vorerst in der Zeit zwischen 8 und 19 Uhr – geöffnet haben.
Ein klassisches Kaffeehaus
Das „Café Max“ wird als klassisches Kaffeehaus geführt, mit einem Frühstücksangebot, teils selbstgemachten Mehlspeisen und Torten sowie mit Eisspezialitäten. „Mehlspeisen und Eis werden wir zusätzlich zukaufen, fürs Frühstück sind wir noch auf der Suche nach einem weiteren Frühstückskoch“, erzählt Markus Gruber.
Ich hoffe doch, dass man mir als Quereinsteiger so manchen Fehlgriff anfangs nachsehen wird.
Markus Gruber
Bis zur Eröffnung sind noch einige Hausaufgaben zu erledigen. Die Küche wird erneuert, ebenso werden einige Änderungen im Innenbereich vorgenommen, zudem kommen neue Gastgartengarnituren hinzu. Markus Gruber wird selbst auch im Kaffeehaus stehen und die Gäste bedienen. „Ich hoffe doch, dass man mir als Quereinsteiger so manchen Fehlgriff anfangs nachsehen wird.“ Um einen Siebentage-Betrieb aufrecht halten zu können, werden noch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht. „Bewerbungen nehmen wir ab sofort gerne entgegen – bitte direkt an cafemax@mmgruber.at„, sagt Ehefrau Martina Gruber.




