Obersteirische Rundschau, 15. / 16. November 2023, Ausgabe Bruck an der Mur

Seite 2 15./16. November 2023 LOKALES www.rundschau-medien.at Turnau. Voriges Jahr wurden Christoph Kuhn zwölf Hunde behördlich abgenommen – zu unrecht, wie sich herausstellte. Zurück hat er bis heute noch nicht alle. Im Dezember vergangenen Jahres kam es im Turnauer Ortsteil Seewiesen zu einer groß angelegten Tierabnahme. Insgesamt zwölf Schlittenhunde der Gattungen Grönland Hund und Alaskan Malamute wurden Christoph Kuhn abgenommen. Kuhn wurde von einer Referentin der Bezirkshauptmannschaft Bruck-Mürzzuschlag wegen des Verdachts der Tierquälerei angezeigt. Im heurigen Juni wurde Kuhn freigesprochen, zudem verfügte das Gericht, dass er alle Hunde zurückerhalten müsse. Drei allerdings wurden vom Tierheim weitervermittelt. Wohin, das wird nicht verraten – „Datenschutz“, heißt es seitens des Heims. Abnahme und Unterbringung. Am 7. Dezember 2022 kam es nur zwei Tage nach einer behördlichen Besichtigung zur Abnahme der zwölf Schlittenhunde. Die Tiere wurden in Heimen untergebracht, die vier älteren in Kapfenberg, die jüngeren in Graz. Kuhn und seiner Lebensgefährtin Ivanna Antos, einer ehemaligen Tierärztin, wurde kein Besuch der Tiere gestattet. „Sie wurden dort wie typische Haushunde ganz alleine gehalten und gefüttert. Die Temperaturen waren zu hoch, durch die rasseuntypische Haltung ist es den Hunden schlecht gegangen“, sagt Kuhn, „unsere Bitte an die Behörde und die Tierheime, sie anderswo artgerecht unterzubringen, wurde abgelehnt.“ „Viel Hass im Netz.“ Noch während des laufenden Verfahrens gegen ihren Besitzer wurden die Hunde kastriert und als „Huskys“ auf die Vergabelisten gesetzt. „Ich habe das kaum noch ausgehalten“, erinnert sich Kuhn, „jeder hier weiß, dass ich für diese Tiere lebe. Wegen meiner Nerven war ich nahezu arbeitsunfähig, außerdem haben meine Lebensgefährtin und ich viel Hass im Netz erfahren, wir sind als exFehler im Dutzend Nachfolger des Jahres gesucht Obersteiermark. Bis Ende November sucht die Wirtschaftskammer auch heuer wieder steiermarkweit den Betriebsnachfolger des Jahres, der dann mit dem „Follow Me“-Award ausgezeichnet wird. Für den Bezirk Leoben wurde diesmal Paul Sattler vom Adeg-Geschäft in Traboch-Timmersdorf nominiert, für den Bezirk BruckMürzzuschlag geht Klaudia Zündel von der gleichnamigen Café-Konditorei in St. Marein an den Start. Noch bis 30. November kann im Internet auf followme.nachfolgen.at für den jeweiligen Wunschkandidaten abgestimmt werden. Lang ist Vize in der roten Bundespartei Steiermark. Der steirische SPÖVorsitzende Anton Lang wurde am vergangenen Wochenende zum stellvertretenden Bundesparteichef gewählt. Der Leobener erhielt beim Bundesparteitag, der in Graz abgehalten wurde, 97,8 Prozent der Delegiertenstimmen. Als Vorsitzender wurde der Niederösterreicher Andreas Babler mit 88,8 Prozent Zustimmung bestätigt. Erneut in den Bundesparteivorstand gewählt wurde der Brucker Jörg Leichtfried. Beschlossen wurde auch die Bundesliste für die EU-Wahlen im kommenden Jahr, die steirische Kandidatin Elisabeth Grossmann ist auf Platz vier gereiht. Anton Lang und die Europawahl-Kandidatin Elisabeth Grossmann. Drechsler 14 Das ist los! Veranstaltungsübersicht für die Region. 44 Kleinanzeigen, Impressum auf Seite 46. 55 S ervice in der Rundschau, Standesmeldungen ab 54. 19 Angesagte Vielfalt: Bruck auf Sonderseiten. Diesmal in der Rundschau 42 Gesehen und gefahren: Der Opel Astra Sports Tourer. 47 Zweiter Saisonsieg für die Handball-Damen. Fotos: Paller, MaW, Haider

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