Obersteirische Rundschau, 22. / 23. Februar 2023, Ausgabe Leoben

www.rundschau-medien.at | 22./23.2.2023 – Jg.12 | Nr. 4 | Tel. 03862/8989-250 Österreichische Post AG | P.b.b. | Verlagsort 8600 Bruck an der Mur | RM12A039411K | Auflage: 90.500 Stk. | AUSGABE LEOBEN Bier und Beruf Michael Zotter als neuer Gösser Braumeister präsentiert. S. 2 Gericht und Gratulation Neuer Präsident am Leobener Landesgericht. S. 16 Meister und Medaillen Heimische Schwimmer holten gut 200 Stockerlplätze. S. 33 Tourismus und Treffen Besprechung zum SteiermarkFrühling in Trofaiach. S. 43 IM BEZIRK Im Laufschritt einmal rund um Österreich: Andreas „Rambo“ Ropin möchte in weniger als 100 Tagen die Staatsgrenze entlang laufen. Geplanter Start ist am 1. Juni. S. 13 Trofaiacher „Rambo“ lotet die Grenzen aus Philipp Brunold-Tomaschitz LEOBEN · GRATKORN 0664 / 41 43 202 PARTY - & HOCHZEITSZELTE CH T Partyzelte und Eventausstattung STOP! Wenn Sie Ihren Gold- und Silberschmuck, Diamant-, und Edelsteinschmuck, Ihre Gold- und Silbermünzen, Armband- und Taschenuhren, Briefmarken, Orden und Auszeichnungen, Urkunden, Fotoalben und Bücher vom 1. bzw. 2. WK, Bilder, Teppiche verkaufen möchten, fragen Sie zuerst unsere Sachverständigen. Schätzungen sind in unseren Geschäften in Bruck (Hauptplatz, im Haus Glasbau Gruber) und Leoben (beim Schwammerlturm) kostenlos – Hausbesuche nach Anruf. Wir erstellen auch Gutachten für Schmuck und Antiquitäten für Haushaltsversicherungen und Testamente. 0664 / 33 82 716 Goldund Silber- ankauf! SOFORTANKAUF GOLDDUKATEN, PHILHARMONIKER, BABENBERGER, GOLDBARREN. AUCH JEDE MÜNZSAMMLUNG! SILBER, KUPFER UND NICKEL. ANKAUF VON 10-, 25-, 50-, 100- und 500-SCHILLING-MÜNZEN! (auch beschädigte Münzen) ÖFFNUNGSZEITEN: Bruck: 9-15 Uhr | Leoben: 8-16 Uhr WWW.JAHRBACHER.COM FISCH TOTAL 2 Wochen ab 22. Feb. Aschermittwoch HERINGSCHMAUS Ein offenes Ohr für alle Rechtsfragen Die öffentliche Notarin Susanne Weichsler berät Sie in ihrer Kanzlei in der Parkstraße 11 in Leoben gerne zu Ihren rechtlichen Anliegen. Gemeinsam mit ihrem kompetenten Team befasst sie sich mit allen Fragen rund um Familien-, Erb-, Immobilien- und Unternehmensrecht. Nähere Info und die Möglichkeit zur Terminvereinbarung gibt es unter Tel. 03842/44400 oder online auf www.notar-weichsler.at. ANZEIGE / Foto: KD

Seite 2 22./23. Februar 2023 LOKALES www.rundschau-medien.at Herr über Hopfen und Malz Leoben. Nach dem Abgang Markus Baumanns ist Michael Zotter neuer Gösser Braumeister. Die Brauerei Leoben-Göß hat seit kurzem einen neuen Braumeister. Seit Jahreswechsel wacht der 40-jährige Michael Zotter über die Herstellung von „Österreichs bestem Bier“. Der gebürtige Grazer wuchs schon mit bieriger familiärer Prägung auf, sein Vater betrieb eine kleine Wirtshausbrauerei. Er absolvierte die Lehre für Brau- und Getränketechnik in Graz-Puntigam und legte die Prüfung zum Brau- und Malzmeister 2013 an der Münchener Doemens-Akademie ab. Zotter war stets im HeinekenKonzern tätig, unter anderem in der Brauerei Villach und zwischenzeitlich auch schon als Logistikleiter in Göß. „Mindestens zehn Jahre“. „Wir kennen einander gut und ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit“, sagte Vorvorgänger Andreas Werner bei der offiziellen Vorstellung Zotters in der Gösser Malztenne. Werner fungiert übergeordnet als Braumeister der Region Süd bei der Brau Union Österreich und ist neben jener in Göß auch für die Brauereien in Puntigam, Villach, Schladming und Falkenstein zuständig. „Und ich hoffe, dass wir mit ihm einen Braumeister für mindestens die nächsten zehn oder 15 Jahre gefunden haben“, fügte Werner an. Zotters direkter Vorgänger Markus Baumann war fünf Jahre in Leoben, der Deutsche ging auf eigenen Wunsch und übernimmt eine neue Aufgabe innerhalb der Heineken-Gruppe. 230 Mitarbeiter. Besonders spannend an Göß sei unter anderem der Status als „Grüne Brauerei“, so Zotter. Die Bestrebungen um möglichst nachhaltige Produktion unter Nutzung von Abwärme und Sonnenstrom seien auch ihm ein großes Anliegen, sagte der neue Braumeister. Im vergangenen Jahr hat Gösser rund 150 Millionen Liter Bier produziert, die Brauerei beschäftigt rund 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zehn davon sind Lehrlinge. Andreas Werner (li.) und der neue Braumeister Michael Zotter im Gösser Sudhaus. Foto: KD Schiefe Bilder Vollkommen zurecht hat Arbeitsminister Martin Kocher massive Kritik geerntet für sein lautes Nachdenken übers Kürzen von Sozialgeldern für Menschen, die „nur“ Teilzeit arbeiten. Ausgleichszahlungen und Förderungen sind Unterstützungsleistungen, zu welchen sich die öffentliche Hand bekannt hat. Sie quasi im Vorübergehen zu Druckmitteln umzumodeln, ist schlicht unlauter. Ganz abgesehen davon wäre der Ansatz auch kontraproduktiv, denn wer mehr Menschen im Erwerbsleben haben möchte, sollte ihnen nicht von vornherein den Eindruck vermitteln, nur eingeschränkt willkommen zu sein. Es wird an ganz anderen Schrauben zu drehen sein, um dem Arbeitskräftebedarf gerecht zu werden. Es ist zwar eine andere Baustelle, aber ein wenig erinnerte Kochers Haudrauf-Idee an Österreichs Veto gegen die Erweiterung des Reisefreiheitsraumes in Europa. Nämlich insofern, als die Bilder in der Argumentation ähnlich schief hängen: Dort blockieren wir Beitritte zum Schengen-Abkommen, weil ein anderes, nämlich die Dublin-Verordnung, nicht funktioniert. Und da stehen wir vor der Herausforderung, Anreize zu schaffen, und wir sagen: Gut, probier’ ma’s zuerst einmal mit ein bisserl Demotivation! Karl Doppelhofer karl.doppelhofer@rundschau-medien.at Kommentar 17 Das ist los! Veranstaltungsübersicht für die Region. 26 Kleinanzeigen, Impressum auf Seite 30. 43 Service in der Rundschau, Standesmeldungen ab 42. 06 Eine Filmdoku über die Floßfahrt auf der Mur. Diesmal in der Rundschau 14 Jung & gefragt: Ausnahmegeigerin Jennifer Gheorghita. 32 Bestes WM-Resultat für Rodler Michael Scheikl. Fotos: MK Prinz Eugen, KK, Jennewein

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Seite 4 22./23. Februar 2023 LOKALES www.rundschau-medien.at Wassner • Glauninger Persönlicher Tanzunterricht in lockerer Atmosphäre TANZSCHULE WASSNER-GLAUNINGER Pestalozzistr. 40, 8700 Leoben Tel. 03842 / 81816 Mobiltel. 0664 / 3009591 info@tanzschule-glauninger.at PAARKURS ANFÄNGER So., 5. März 2023, 18.30 Uhr JUGENDKURS ANFÄNGER Fr., 10. März 2023, 18.30 Uhr PAARKURS GOLD-STAR Mo., 27. März 2023, 19.30 Uhr Wir würden uns freuen, Sie bei einem dieser Termine begrüßen zu dürfen. Ihre Familie Glauninger TANZKURSE IM MÄRZ Waasenplatz 1 | 8700 Leoben Hauptplatz 18 | 8720 Knittelfeld Tel. 05 7466 E-Mail: office@eca-steiermark.at Web: www.eca-steiermark.at Foto: ECA FAMILIENFREUNDLICHSTER BETRIEB DER STEIERMARK 2015 Award-Gewinner Steuerberater des Jahres 2015 - 2016 - 2017 & 2018 Allrounder Steiermark Bereits zum 4. Mal! Änderung der Sachbezugswerte – Verordnung für Elektrofahrzeuge – 1. Teil Um das Steuerrecht weiter zu ökologisieren, soll die steuerliche Förderung von Elektrofahrzeugen ausgebaut und die Sachbezugswerteverordnung erweitert werden. Zentrale Punkte im Entwurf zur Änderung der Sachbezugswerteverordnung sind dabei das Aufladen emissionsfreier Kraftfahrzeuge, die Anschaffung von Ladeeinrichtungen und Kostenzuschüsse zur Anschaffung von Ladeeinrichtungen. Regelungen für das Aufladen von Elektrofahrzeugen 1. Der Arbeitgeber stellt dem Arbeitnehmer ein Kraftfahrzeug für private Fahrten einschließlich Fahrten zwischenWohnung und Arbeitsstätte zur Verfügung • Für das unentgeltliche Aufladen dieses Kraftfahrzeugs beim Arbeitgeber ist ein Sachbezugswert von Null anzusetzen. • Ersetzt oder trägt der Arbeitgeber die Kosten für das Aufladen dieses Kraftfahrzeugs, z. B. bei externen E-Ladestationen oder beim Arbeitnehmer zu Hause, ist beim Arbeitnehmer keine Einnahme anzusetzen. Voraussetzung dafür ist, dass der Kostenersatz oder die Kostentragung ausschließlich die Kosten für das Aufladen des arbeitgebereigenen Kraftfahrzeuges betrifft. Die Kosten für das Aufladen nicht arbeitgebereigener Fahrzeuge sind daher von der Begünstigung nicht erfasst und müssen – falls sie ersetzt werden – als Einnahme erfasst werden. Wird eine Ladevorrichtung sowohl für das Aufladen des arbeitgebereigenen als auch für allfällige nicht arbeitgebereigene Fahrzeuge verwendet, ist daher eine exakte Erfassung der Kosten für das Aufladen des arbeitgebereigenen Fahrzeuges erforderlich. 2. Arbeitnehmereigenes Kraftfahrzeug Besteht für den Arbeitnehmer die Möglichkeit, ein eigenes Kraftfahrzeug beim Arbeitgeber unentgeltlich aufzuladen, ist ein Sachbezugswert von Null anzusetzen. Sonja Haingartner, PMBA Mag. Anita Pfnadschek Tag der Bezirksbauernschaft in Traboch Traboch. Im Beisein zahlreicher Ehrengäste fand in Traboch der heurige Bezirksbauerntag statt. Unter anderen konnten Kammerobmann Andreas Steinegger und sein Stellvertreter Richard Judmaier auch LH Christopher Drexler, EU-Abgeordnete Simone Schmidtbauer, NAbg. Andreas Kühberger, LK-Präsident Franz Titschenbacher, Bezirksbäuerin Johanna Hafellner, Seniorenvertreter Gerhard Mötschelmayer sowie mehrere Bürgermeister und Vertreter verschiedener Betriebe und Institutionen zu diesem Anlass begrüßen. Schwerpunktthema der Veranstaltung, das auch in einer Podiumsdiskussion behandelt wurde, waren aktuelle und künftige Herausforderungen der BauGerhard Mötschelmayer, Andreas Kühberger, Johanna Hafellner, Veronika Heiland, Christopher Drexler, Franz Titschenbacher, Richard Judmaier und Andreas Steinegger (v. li). Foto: ÖVP Leoben Abstimmung über Estag-Deal Steiermark. Am kommenden Dienstag, dem 28. Februar, findet eine Sondersitzung des steirischen Landtages statt. Thema ist das Aufgreifen des 25,1-Prozent-Anteils am Energieversorgungsunternehmen Estag, das derzeit die Luxemburgische S.E.U. Holding hält, eine Tochter der australischen Macquarie-Gruppe. Die Landesregierung hat sich darauf geeinigt, die Anteile zum Preis von 525 Millionen Euro zu übernehmen, die Zustimmung durch den Landtag würde den Kauf besiegeln und das Land wieder zum Alleineigentümer der Estag machen. Das Unternehmen hat aktuell gut 1900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und versorgt rund 600.000 private und gewerbliche Kunden mit Strom, Gas und Fernwärme. Niklasdorf hat neue Vizebürgermeisterin Niklasdorf. In der ersten Gemeinderatssitzung des neuen Jahres wurde Christina Kure von der SPÖ als neue Vizebürgermeisterin der Marktgemeinde Niklasdorf angelobt. Sie wurde mit 100 Prozent Zustimmung in die Funktion gewählt, in der sie Margot Stummer nachfolgt. Zusätzlich wurden Markus Augustin und Ronald Winkler als neue Gemeinderäte angelobt. Die neue Vizebürgermeisterin Christina Kure flankiert von Bürgermeister Johann Marak und Vorgängerin Margot Stummer. Foto: SPÖ Niklasdorf ernschaft auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene. Als weiterer Höhepunkt wurden Veronika Heiland und Karl Kaufmann für ihre Verdienste um die Bauernschaft geehrt. Musikalisch umrahmt wurde der Tag vom Harmonika-Ensemble „46 Knöpferl“ unter der Leitung von Gottfried Hubmann.

Seite 5 22./23. Februar 2023 LOKALES www.rundschau-medien.at Ö nungszeiten: Di.-Sa.: 8-13 Uhr, Fr.: 8-17 Uhr Sonderö nungszeiten in der Karwoche: Di.-Fr.: 8-17 Uhr, Sa.: 8-12 Uhr Qualitätsfleisch aus der Region für Ihre Osterjause! Fleischwaren & Wursterzeugung Geselchtes, Schinken, Würstel, Zunge, Osterkrainer, Schweinsbraten Aschmannweg 4 8770 St. Michael Tel. 0 38 43 / 35 3 18 oce@fleisch-mario.at Mario Kofler Beste Qualität! GROSSTEILE‡AKTION für alle, die selber selchen möchten: ❱ Schulter ❱ Karree ❱ Bauch ❱ Schlögel Gedenkfeier für Koloman Wallisch Leoben. Wie jedes Jahr lud die SPÖ-Regionalorgani sat ion Leoben-Eisenerz zur Gedenkveranstaltung für Koloman Wallisch, sein Wirken und seine Hinrichtung im Bürgerkrieg von 1934 auf den nach ihm benannten Leobener Platz. Nach der Begrüßung durch LH-Stv. Anton Lang hielt Kulturreferent Johannes Gsaxner die Gedenkansprache, der musikalische Rahmen wurde durch ein Bläserensemble der Bergkapelle Seegraben und den AGV Alpenrose Vordernberg geschaffen. Wie jedes Jahr gedachte die SPÖ Leoben-Eisenerz Koloman Wallischs und anderer Opfer des Austrofaschismus. Foto: SPÖ Stefan Hofer, Barbara EibingerMiedl, Ursula Lackner und Franz Fartek (v. li.) bei der Präsentation der „Landesentwicklungsstrategie 2030“. Foto: Binder Leitthemen für die Regionen Steiermark. Um die Wettbewerbsfähigkeit und Lebensqualität in den steirischen Regionen zu erhalten und zu verbessern, wurde in den vergangenen Monaten die neue „Landesentwicklungsstrategie 2030“ erarbeitet. Unter Berücksichtigung der globalen Entwicklung gibt sie Leitthemen und Ziele vor, an denen sich die Regionen mit ihren Projekten orientieren können. Die sieben Leitthemen befassen sich mit den Bereichen Digitalisierung, Wirtschafts- und Arbeitsstandort, Mobilität der Zukunft, Siedlungsentwicklung, Ressourcenmanagement, Aus- und Weiterbildung sowie Regionalität und regionale Identität. Vorgestellt wurde die Landesentwicklungsstrategie von den beiden Landesrätinnen Barbara Eibinger-Miedl und Ursula Lackner gemeinsam mit LAbg. Franz Fartek und LAbg. Stefan Hofer. Nominierte Leobener Autorin Leoben. Mit ihrem neuen Roman „Sterne über Korsika“ wurde die Leobener Autorin Ursi Breidenbach für den diesjährigen Delia-Literaturpreis in der Kategorie „Deutschsprachiger Liebesroman“ nominiert. Der mit 1500 Euro dotierte Preis wird im Rahmen der Leipziger Buchmesse vergeben, die heuer von 27. bis 30. April stattfindet.

Seite 6 22./23. Februar 2023 LOKALES www.rundschau-medien.at Rechts-Hilfe Traumimmobilie gefunden? In der Praxis wird oft gefragt, worauf man beim Immobilienkauf besonders achten sollte. Keine Unterschrift (auch nicht auf ein Kaufanbot) vor einem Blick ins Grundbuch und Einholung einer fachkundigen Beratung, erscheint da am Wichtigsten. Die Prüfung der Eignung der Immobilie für Ihre Zwecke, z. B. Verkehrsaufschließung, Infrastruktur, Bebaubarkeit, baubehördlicher Bewilligungsstand, Ver-/ Entsorgung, Funktionsfähigkeit von Heizung, Sanitär- und Elektroinstallationen, Zugang und Zufahrt etc. bleibt Ihnen überlassen. Wir errichten aber nicht nur Kaufverträge samt Beglaubigung von Unterschriften und übernehmen die treuhändige Abwicklung der Kaufpreiszahlung und - nanzierung über Kreditinstitute, sondern erheben im Vorfeld grundbücherliche Belastungen, Bedingungen einer allenfalls erforderlichen Lastenfreistellung, Zugang und Zufahrt, außerbücherliche Belastungen, wie etwa bei Wohnungseigentumsobjekten von der Hausverwaltung aufgenommene, außerbücherliche Sanierungsdarlehen, die von den Erwerbern zu übernehmen sind, und vieles mehr. Es ist immer gut, sich vor dem Kauf ein möglichst umfassendes Bild des Vertragsobjektes zu verscha en, damit es dann kein böses Erwachen gibt. Peter Tunner-Straße 4 8700 Leoben Tel. 03842/43293 o ce@notariat-leoben.at Die erste Rechtsauskunft ist kostenlos, aber nicht umsonst! Alice Perscha Notarin & Mediatorin Die Gemeinde Proleb sucht eine/n Pächter/in für das Café-Restaurant beim neu errichteten Mehrzwecksaal. ❱ vollausgestattete moderne Küche mit 24 m2 ❱ Saal mit 142 m2 ❱ Gastraummit 111 m2 Pächter/in gesucht! Interessenten mögen sich bitte im Gemeindeamt Proleb melden: Gemeinde Proleb Gemeindestr. 2, 8712 Proleb Tel.: 03842 / 81289 E-Mail: gde@proleb.gv.at Obersteiermark. Die Brucker Marinekameradschaft Prinz Eugen bereitet ihren 50er vor, mit Benefizaktionen und einemDokumentarfilm zur Geschichte der Floßfahrt. Zum 50. Bestandsjubiläum, das es im Jahr 2025 zu feiern gilt, hat die Brucker Marinekameradschaft Prinz Eugen Großes vor. „Das ganze Team rund um unseren Obmann Adolf Dreisger legt sich dafür ins Zeug, und wir fangen schon heuer mit einer ersten Benefizaktion auf dem Brucker Hauptplatz und mit ganz besonderen Dreharbeiten an“, sagt Ehrenobmann Josef Standler. Filmprojekt. „Zur 750-JahrFeier der Stadt haben wir versprochen, die Mur stärker zu beleben und die Geschichte der Flößerei in den Fokus zu rücken“, erzählt Standler. Mittlerweile gibt es unter anderem Historische Alltagskleidung ein für den Passagierbetrieb am Hafen in Bruck-Übelstein zugelassenes Floß. Und die geschichtliche Aufarbeitung, mit der sich Standler über Jahre beschäftigt hat, mündete in ein Drehbuch für einen Film. „Lebensader Mur.“ Die Dokumentation unter dem Titel „Lebensader Mur“ wird die Geschichte der Flößerei von Judenburg über Leoben, Bruck und Frohnleiten bis hinunter nach Bad Radkersburg beleuchten. „Der Schwerpunkt liegt aber in Bruck“, sagt StandGesucht für Filmprojekt Historisches Alltagsgewand aus dem bäuerlichen bzw. Holzknechtmilieu: Frauen-, Männer- und Kinderkleidung, Schuhe, Mützen, Kopftücher, Hüte, etc. Kontakt: Josef Standler, Tel. 0664/2316976, E-Mail josef.standler@a1.net Der Ehrenobmann der Marinekameradschaft Josef Standler. Foto: KD ler. Als Kameramann fungiert Anton Glösl, die Premiere des Films soll im Rahmen eines großen Festes 2025 erfolgen. Kleidersuche. So weit die Vorbereitungen auf die heuer beginnenden Dreharbeiten auch schon fortgeschritten sind, ist bei der Ausstattung der Laiendarsteller noch Hilfe gefragt. „Wenn jemand richtig alte Sachen zuhause hat, im Idealfall sogar noch aus dem 18. oder 19. Jahrhundert, sind wir sehr dankbar für Leihgaben“, sagt JoDesignpreis für Live Congress Leoben. Für ihren neuen Live Congress und das dazugehörige Werbekonzept wurde die Stadt Leoben beim diesjährigen International Design Award in Los Angeles mit Bronze ausgezeichnet. Gemeinsam mit Mike Reiter von der verantwortlichen Agentur „Brainsworld 360˚“ freuen sich auch Bürgermeister Kurt Wallner und Live-Congress-Geschäftsführer Gerhard Samberger über diese Würdigung. „Nach der Verleihung des German Brand Awards in Gold im Vorjahr ist dieser Preis eine weitere Auszeichnung für ein gelungenes internationales Marketingkonzept und ein Ansporn, das Haus auch in Zukunft so positiv zu positionieren“, sagen sie. V. li.: Philipp Maier (Brainsworld), Live-Congress-Chef Gerhard Samberger, Bürgermeister Kurt Wallner, Flora Adelmann, Mike Reiter und Joe Liebminger (alle Brainsworld) freuen sich gemeinsam über die Auszeichnung. Foto: Brainsworld

Seite 7 22./23. Februar 2023 LOKALES www.rundschau-medien.at MARTIN BRUNNHOFER Tel: 0664 190 30 62 GRATIS-HOTLINE UND KATALOG-BESTELLUNG: 0800 20 2013 / LEEB.AT NEUERÖFFNUNG DES GROSSEN SCHAURAUMES 24. + 25. MÄRZ NEUER SCHAURAUM: Mühlweg 13, 8642 St. Lorenzen im Mürztal für Doku gesucht Das Floß der Marinekameradschaft Prinz Eugen bei einer Veranstaltung am Hafen Bruck-Übelstein. Foto: MK Prinz Eugen sef Standler. Gesucht sind Gewand, Schuhe und Kopfbedeckungen aus dem Bauern- und Holzknechtmilieu. „Egal, wie zerschlissen oder wie schmutzig“, so Standler, „damals haben es ja viele auch so getragen.“ Wer derartige Schätze hat, wird gebeten, sich bei Josef Standler zu melden, telefonisch unter 0664/2316976 oder per E-Mail josef.standler@a1.net. Trike-Event im Juni. Nicht nur auf dem Wasser, sondern auch auf Asphalt will die Marinekameradschaft Zeichen setzen. Schon heuer beginnt eine Spendeninitiative in Zusammenarbeit mit der Interessensvertretung für Menschen mit Behinderung ÖZIV. „Am 23. Juni findet die erste Benefizaktion auf dem Brucker Hauptplatz statt“, sagt Standler. Gegen eine Spende kann man eine Altstadtrunde auf einem Trike mitfahren, neben dem Eisernen Brunnen wird es auch einen Imbiss- und Getränkestand geben. „Die Aktion soll es in der Folge auch im 24er-Jahr geben, mit großem Finale zum Jubiläum 2025“, so Standler. Der Nettoerlös kommt einer behinderten Person aus der Region zugute. Besuch vom Wirtschaftsbund Bezirk Leoben. Im Rahmen ihrer diesjährigen WirtschaftsbundTour durch die Steiermark waren Direktor Jochen Pack und Landesgruppen-Obmann Josef Herk sowie Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl im Bezirk Leoben zu Gast. Bei Betriebsbesuchen und Wirtschaftsdialogen wurden dabei Ideen und Anliegen der UnternehmerInnen zu aktuellen Herausforderungen gesammelt. Unter anderem standen Visiten bei den Firmen ACAM Systemautomation, RHI Magnesita und ARP in Leoben sowie 4a Manufactoring in Traboch auf dem Plan. Besuche gemeinsam mit NAbg. Andreas Kühberger bei Östu-Stettin in Leoben sowie mit Bürgermeister Thomas Rauninger, Vize Markus Pump und Wirtschaftsbund-Bezirksobfrau Astrid Baumann bei Napalm Records in Eisenerz ergänzten das Programm. Thomas Rauninger und Barbara Eibinger-Miedl mit Markus Riedler und Diana Graf von Napalm Records. KK Jochen Pack (li.) und Josef Herk (2. v. re.) mit Andreas Kühberger (re.) zu Gast bei Östu-Stettin in Leoben. Foto: KK Auch ein Besuch am neuen Standort der ACAM Systemautomation in LeobenGöß stand auf dem Programm. Foto: KK

Seite 8 22./23. Februar 2023 LOKALES www.rundschau-medien.at aktion.diadoro.at Romantik ODER URLAUB GEWINNEN Trauringe 01.03.-01.04.23 HOCHZEITSWOCHEN 8700 Leoben, Hauptplatz 19 LCS Leoben City Shopping, 1. Stock tel +43/3842/43 1 11 office@payer.at shop.payer.at Ins_Hochzeitswochen_Payer 98x128mm 01.23.indd 1 14.02.2023 09:43:51 Radweg erfolgreich verlängert Leoben. Die Bauarbeiten zur Verlängerung des Geh- und Radweges in Leoben-Hinterberg sind bereits seit geraumer Zeit abgeschlossen, nun wurde auch die Querung bei der Mündung des Weges in die Landesstraße B116 fertiggestellt. Gemeinsam mit Landesverkehrsreferent Anton Lang freut sich Bürgermeister Kurt Wallner über die Inbetriebnahme. „Mit diesem Teilstück sind wir unserem Ziel, eine Fahrradverbindung nach St. Michael herzustellen, wieder einen guten Schritt nähergekommen“, sagt er. „Der Ausbau des Leobener Geh- und Radwegenetzes steht aber selbstverständlich auch weiterhin auf unserer To-DoListe.“ Kurt Wallner (li.) und Anton Lang bei der ersten Testfahrt. Foto: Freisinger Zeitzeugin zu Gast in der BHAK Eisenerz. Für ein Zeitzeugengespräch war Ingrid Portenschlager zu Gast an der BHAK Eisenerz. Vor rund 90 Schüler- Innen erzählte sie aus dem Leben ihres Vaters, der nach 1600 Tagen im Konzentrationslager Flossenbürg schwer traumatisiert nach Hause kam. Begleitet wurde die Referentin von Esther Dürnberger vom Verein „Lila Winkel“, der sich für die Rehabilitierung von Opfern der NS-Zeit einsetzt. Esther Dürnberger (li.) und Ingrid Portenschlager (3. v.re.) mit Schülern und Lehrern der BHAK Eisenerz. Foto: Zagler Neuer Professor an der Motanuniversität Leoben. Ende des vergangenen Jahres trat Daniel Kiener die Professur für Mikro- und Nanomechanik der Werkstoffe an der Montanuniversität Leoben an. Der gebürtige Gmundner absolvierte bereits sein Doktoratsstudium hier, anschließend verbrachte er zwei Jahre in den USA. Nach seiner Rückkehr an die Leobener Hochschule spezialisierte er sich auf die Erforschung metallischer Werkstoffe. Neben zahlreichen Daniel Kiener ist neuer Professor an der Montanuni. Foto: KK Neue Bewegungsland-Partner Trofaiach. Die Gemeinde Trofaiach wie auch der dort ansässige Kneipp Aktiv Club sind seit kurzem offizielle Partner der Initiative „Bewegungsland Steiermark“, einer Kooperation des Landes mit den drei Dachverbänden Askö, Asvö und Sportunion. „Unser Ziel ist es, die Bevölkerung in der Region für körperliche Aktivität zu motivieren“, sagen Bürgermeister Mario Abl und Vereinsobmann Gerd Krakowitzer. Dafür sind vielseitige Bewegungsstunden für Erwachsene und speziell für SeniorInnen geplant. Unter anderem bietet der Kneipp Aktiv Club aktuell jeden Dienstagabend Bewegungs- und Funktionsgymnastikstunden in der Peter-Rosegger-Schule an, außerdem findet jeden Mittwoch der „Treffpunkt Tanz“ im Alpenvereinsheim statt. Publikationen in angesehenen Fachzeitschriften kann Kiener auch auf einige renommierte Wissenschaftspreise verweisen.

Seite 9 22./23. Februar 2023 LOKALES WERBUNG www.rundschau-medien.at www.granit-bau.at Visionen erfolgreich bauen. WIR BERATEN, PLANEN, BAUEN Stadtwerke Trofaiach GmbH Luchinettigasse 9 8793 Trofaiach T: +43 3847 2600-0 www.stadtwerke-trofaiach.at Kontakt: PHOTOVOLTAIK Der Strom vom eigenen Dach. In sieben Monaten zur neuen Zentrale Geschäftsleiter Daniel Klammler in der neuen Werkstatthalle der Firma Zink im Gewerbepark Trofaiach-Nord. Allein dieser Bereich ist zweieinhalb Mal so groß wie am bisherigen Standort. Foto: KD Trofaiach. Die Firma Zink hat ihren neu gebauten Standort in Trofaiach-Nord bezogen. Das renommierte Spengler- und Dachdeckerunternehmen Zink hat imDezember 2022 seinen neuen Standort auf einem rund 4200 Quadratmeter großen Grundstück im Gewerbepark Trofaiach-Nord bezogen. „Baubeginn war im vergangenen Mai, und wir konnten plangemäß noch im alten Jahr übersiedeln“, sagt Geschäftsleiter Daniel Klammler. Die Familie Klammler, die in Passail ebenfalls einen Spenglerei- und Dachdeckereibetrieb führt, hatte das Unternehmen Anfang des Jahres 2021 übernommen. „Den Firmennamen Zink beizubehalten, war eine sehr bewusste strategische Entscheidung, denn er ist in der Region hervorragend etabliert“, sagt Daniel Klammler, der den Betrieb gemeinsam mit Senior Werner Klammler und mit Unterstützung von Ehefrau Carina leitet. Mehr Platz. Der bisherige Unternehmenssitz in St. PeterFreienstein wurde aufgelassen, die neue Zentrale in Trofaiach bietet ungleich mehr Platz und Möglichkeiten für die aktuell 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Der Platzgewinn sowohl im täglichen Betrieb als auch bei den Räumlichkeiten für das Team und die Bündelung der Firma an einem einzigen Standort waren wesentliche Beweggründe für den Neubau“, sagt Daniel Klammler. Ein großes Plus ist auch die hundertprozentige Selbstversorgung mit Sonnenstrom. Weiter auf Seite 10

Seite 10 22./23. Februar 2023 LOKALES WERBUNG www.rundschau-medien.at 8162 Passail, Auen 3 Tel. 0664 / 124 85 72 E-Mail: t.deutsch@fenster-deutsch.at Der neue Standort spielt alle Stückerl Trofaiach. Modernes Arbeitsumfeld und hundert Prozent Sonnenstrom – der Neubau der Firma Zink in Trofaiach. Fortsetzung von Seite 9 Allein die Werkstatthalle am neuen Standort der Spenglerei und Dachdeckerei Zink ist mit rund 500 Quadratmetern zweieinhalb mal so groß wie die alte, dazu kommen 600 Quadratmeter Ziegellager, weitere 600 Quadratmeter überdachte Abstellfläche für die Fahrzeuge und rund 400 Quadratmeter an Bürofläche und Sozialräumen. Für die größere Werkstatt am frisch bezogenen Standort wurden auch zusätzliche Maschinen angeschafft. Alles mit Sonnenstrom. Der Trakt mit den Büros und Sozialräumen ist gemauert, Werkstätten- und Lagerhallen sind Stahlbauten verkleidet mit Sandwich-Paneelen. Auf den Dächern des Standorts befinden sich rund 2000 Quadratmeter Photovoltaikpaneele, aus denen eine Spitzenleistung von 320 Kilowatt bezogen werden kann. Damit ist die Firma Zink beim Strom Selbstversorger, Überschüsse werden ins Netz eingespeist. Beheizt wird der neue Firmenstandort mittels Luftwärmepumpe. „Das lag nahe, weil wir den Strom dafür eben gleich selber produzieren, außerdem sind wir damit unabhängig von fossilen Brennstoffen“, sagt Daniel Klammler. Partner. Bei der Umsetzung des Vorhabens vertraute die Firma Zink bewährten steirischen Partnern, teils unmittelbar aus der Region. So waren etwa mit der Errichtung der leistungsstarken Photovoltaikanlage die Stadtwerke Trofaiach betraut. Alle Baumeisterarbeiten inklusive der Erdarbeiten und Außenanlagen, Innenputz, Estrich und Wärmedämmverbundsystem am Bürogebäude wurden von der Firma Granit ausgeführt. Der komplette Stahlbau von der Statik über die Planung und KonstruktiDas Führungstrio Carina, Daniel und Werner Klammler. Foto: Fotoliesl Ein großes Plus des neuen Standortes sind auch der moderne und freundliche Bürobereich sowie das verbesserte Umfeld für die Mitarbeiter – im Bild rechts der neue Aufenthaltsraum. Fotos: KD

Seite 11 22./23. Februar 2023 LOKALES WERBUNG www.rundschau-medien.at on bis hin zur Montage wurde von der Firma Ziro aus Albersdorf-Prebuch umgesetzt, inklusive Flugdach wurden rund 95 Tonnen Stahl verbaut. Die Elektroinstallationen samt Beleuchtung und Blitzschutzanlage stammen von der Firma Herbst aus Fladnitz an der Teichalm. Daheim in Passail fand die Familie Klammler den Partner für Fensterelemente und Büro-Eingangsportal samt Beschattung sowie für die Türen der Halle, nämlich das Unternehmen Deutsch. Die Weizer Firma Klimatech steuerte zwei Multi-Split-Anlagen zur Klimatiserung der Büroräume bei. Ebenfalls aus Weiz ist das Unternehmen Nistelberger, das mit der Errichtung der elektronischen Schließanlage beauftragt war. Tore und Zäune sowie der Speicher für die Photovoltaikanlage stammen von der Firma BSW Technik Walcher aus Semriach. Fest mit den Edlseern. Ein offizielles Eröffnungsfest ist erst für die wärmere Jahreszeit geplant, nämlich am Samstag, dem 3. Juni. Zur Feier des neuen Standorts der Firma Zink werden die Edlseer in TrofaiachNord aufspielen. Links: Das neue Areal der Firma Zink im Gewerbepark Trofaiach-Nord ist insgesamt rund 4200 Quadratmeter groß. Oben: Neben der deutlich erweiterten Werkstätte (siehe Foto auf Seite 9) wurden auch großzügige und praktikable Lagerlösungen geschaffen. Fotos: KD ZIRO GMBH Rupert Gutmann Straße 3 8200 Albersdorf-Prebuch Tel. 03112 28131 E-Mail: office@ziro.at www.ziro.at Ihr solider Spezialist mit persönlichem Service-Plus. Im Metallbau macht ZIRO den Unterschied! 8163 Semriach, Rechbergweg 2 Tel. 0664 1386122 E-Mail: mario.walcher@icloud.com ❱ Photovoltaikanlagen ❱ Photovoltaikanlagen mit Speicher ❱ Blitzschutzanlagen ❱ Zäune und Einfahrtstore ❱ Garagen und Rolltore

Seite 12 22./23. Februar 2023 LOKALES www.rundschau-medien.at Vertrauen Sie den Spezialisten! Leoben, Bruck. Diamanten und Brillanten sind als Wertanlage sehr begehrt, der seriöse Handel setzt allerdings fundierte Kenntnisse voraus. Lisa-Marie Jahrbacher-Karner schätzt gerne Ihre Schmuckstücke und erstellt bei Bedarf Gutachten, auch An- und Verkauf sowie Pfandbelehnungen sind möglich. Darüber hinaus werden in den beiden Geschäften in Bruck und Leoben unverbindlich und kostenfrei auch Schätzungen von Münzen, Uhren, Bilder, Geschirr, Briefmarken, Ansichtskarten, Orden und Auszeichnungen angeboten. Besuchen Sie zudem den neuen Onlineshop und finden Sie einzigartige Schmuckstücke zu fairen Preisen. Der Versand erfolgt wertversichert, zuverlässig und österreichweit. Nähere Info unter Tel. 0664/3382716 oder auf www.jahrbacher.at. Lisa-Marie Jahrbacher-Karner schätzt Ihre Schmuckstücke. Foto: Niederwieser Ausschreibung für Kunstpreis läuft Steiermark. Mit einer Summe von insgesamt 5000 Euro ist der diesjährige Dombrowski-Stiftungsfondspreis für Literatur dotiert. Thema ist keines vorgegeben, allerdings müssen die BewerberInnen der Steiermark durch Herkunft, Aufenthalt oder ihr Werk besonders verbunden sein. Maximal dürfen zehn Seiten eingereicht werden, die bislang noch nicht veröffentlicht wurden. Bewerbungen werden bis 31. März in der Hofgasse 5, 8010 Graz, angenommen, nähere Infogibt esauf www.dombrowski-stiftung.at. „Die Chance, was zu ändern“ Obersteiermark. Lara Podlipny aus Eisenerz nimmt an einem der Treffen im Vorfeld des Jugendlandtages teil. Im Vorfeld des heurigen Jugendlandtages werden von der Landentwicklung Steiermark und der Plattform „beteiligung.st“ mehrere Jugendtreffen durchgeführt. Im Zuge dieser Sitzungen sollen 16- bis 20-jährige SteirerInnen an verschiedenen Standorten über politische Themen diskutieren und sich aktiv am politischen Geschehen im Land beteiligen. Jede/r interessierte Jugendliche kann sich unabhängig von der Lehr- oder Schulausbildung sowie den politischen Vorkenntnissen anmelden. Von den Treffen in den Regionen werden jeweils vier bis sechs Jugendliche zum Jugendlandtag geschickt, wo die gesammelten Ideen und Anliegen dem steirischen Landtag präsentiert werden. In unserer Region stehen zwei Jugendtreffen auf dem Plan, und zwar am 1. März in Mürzzuschlag und am 3. März in Bruck. Nähere Information und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es auf www. jugendlandtag-steiermark.at. Schon angemeldet. Lara Podlipny aus Eisenerz hat sich bereits für das Treffen in Bruck angemeldet. „Ich habe mich schon immer für Politik interessiert“, sagt die 19-Jährige. „Bei großen Entscheidungen hat man oft das Gefühl, dass der Standpunkt von Jugendlichen keine große Beachtung findet. Ich hoffe, hier mit meinen Ideen etwas bewirken zu können und mit Gleichaltrigen über Politik zu diskutieren.“ Lara war bereits als Schulsprecherin in der Landesschülervertretung (LSV) tätig. Dort hat sie sich für ihre MitschülerInnen eingesetzt und auch am Projekt „SchülerInnen im Parlament“ teilgenommen, bei dem sie wertvolle Erfahrungen zum Thema Schulpolitik sammeln konnte. Über eine Freundin ist sie nun auf den Jugendlandtag gestoßen. Großes Interesse. „Ich möchte die Chance haben, etwas zu verändern“, sagt sie. „Wenn unsere Anliegen wahrgenommen werden, dann war es die ganze Mühe schon wert. Außerdem hoffe ich, dass sich in Zukunft mehr Jugendliche für Politik interessieren und engagieren. Ich bin sehr offen, und politisches Engagement macht mir Spaß, aber es ist allgemein wichtig zu wissen, wer uns vertritt und Entscheidungen trifft. Sonst kann man daran nichts verbessern.“ Lara beklagt zudem, dass Neuigkeiten aus der Politik für Jugendliche oft nur schwer zugänglich sind, außerdem ist sie der Meinung, dass in Schuleinrichtungen nicht ausreichend über politische Geschehnisse informiert und diskutiert werde. Aus diesem Grund wird ihr erster Vorschlag beim Jugendtreffen auch ein stärkerer Fokus auf den Bereich „Politische Bildung“ in Schulen sein. Bianca Klein Lara Podlipny aus Eisenerz ist bereits für das Jugendtreffen am 3. März in Bruck angemeldet. Foto: Klein Klimaticket wird vergünstigt Steiermark. Ab 1. März wird das Klimaticket Steiermark statt wie bisher um 588 Euro schon um 468 Euro erhältlich sein. Mit dieser Tarifsenkung wird es künftigmöglichsein, alleöffentlichen Verkehrsmittel im gesamten Bundesland um 39 Eu- ro pro Monat zu nutzen. Parallel zu dieser Maßnahme soll das öffentliche Verkehrsnetz sukzessive weiter ausgebaut werden. Präsentiert wurde der neue Tarif bei einem Medientermin von LH Christopher Drexler gemeinsam mit LH-Stv. und Landesverkehrsreferent Anton Lang. Anton Lang (li.) und Christopher Drexler präsentierten den neuen Tarif. Resch

Seite 13 22./23. Februar 2023 LOKALES www.rundschau-medien.at Trofaiach. Der Trofaiacher Ultraläufer Andreas Ropin wird im heurigen Sommer die österreichische Staatsgrenze entlang laufen, in weniger als 100 Tagen möchte er diese rund 3000 Kilometer lange Runde zurücklegen. Sechsmal in Serie auf den Großglockner, die Seven Summits der Alpen und achtmal aufs Rennfeld in 24 Stunden gehören zu den bereits abgeschlossenen Projekten des in Trofaiach lebenden Ultraläufers Andreas Ropin, nun präsentierte er jüngst in St. Lorenzen sein neuestes Laufprojekt „Rambo runs around Austria“. Der 44-Jährige möchte dabei Österreich laufend umrunden. „Ich werde so gut es geht, exakt die Staatsgrenze entlang laufen. 100 Prozent wären aufgrund von Gletschern und Kletterpassagen zu gefährlich, aber rund 80 Prozent sollten sich ausgehen“, sagt Ropin. Die österreichische Staatsgrenze hat eine Länge von 2706 Kilometern (ohne Bodensee). „Zwischen 3000 und 3200 Kilometer werden es wohl sein, die ich zurücklegen werde“, so der Ultraläufer, der auch mit mehr als 100.000 Höhenmetern rechnet. Start und Ziel in Salzburg. Als Startpunkt wählt Rambo die Gemeinde Großgmain in Salzburg, von wo aus er im Uhrzeigersinn Österreich umrunden möchte. „Damit habe ich zuerst die flacheren und leichteren Strecken in Niederösterreich, Burgenland und Steiermark auf dem Programm, denn in Tirol, wo die hohen Berge warten, hoffe ich auf Unterstützung durch Freunde und Fans“, so Ropin, der die Reise alleine und somit ohne Begleitung bestreiten wird. „Über Facebook und die sozialen Medien werde ich täglich die Menschen am laufenden halten, vielleicht hat der ein oder andere für mich auch einen Schlafplatz oder etwas zu essen für mich“, so Ropin, der als einziges Gepäckstück einen kleinen Rucksack mit Isomatte, Schlafsack, etwas Nahrung und den wichtigsten Dinge dabei haben wird. „Ich habe mir schon einen speziellen 20-Liter-Rucksack besorgt und ich hoffe, das er nicht schwerer als fünf bis sechs Kilogrammwird“, sagt der gebürtige Brucker, der in der Natur schlafen wird. „Super wäre alle drei bis vier Tage einmal ein Bett, Dusche und Strom fürs Aufladen des Handys, hier hoffe ich auf die Unterstützung durch meine Community“, so Ropin. „Alle vier, fünf Tage wird mich jemand aus meinem Freundes- und Familienkreis besuchen und mich wieder mit dem notwendigsten Dingen versorgen.“ UnAndreas „Rambo“ Ropin möchte Österreich exakt entlang der Staatsgrenze laufend umrunden. Foto: PA In 100 Tagen laufend um Österreich terstützt wird Rambo finanziell und auch bei der Vermarktung vom Mürztaler Teedrink-Hersteller „Dsire“, der seine gesamte Community nützen will, um Rambo zu helfen. Auftakt im Juni. Start des Laufprojektes ist am 1. Juni, das Ende steht noch nicht fest. „Ich möchte täglich zehn bis 13 Stunden laufen und so rund 50 bis 80 Kilometer zurücklegen. Damit sollte ich in eineinhalb bis zweieinhalb Monaten wieder zurück in Großgmain sein“, sagt Rambo. „ImJuni ist es noch nicht so warm, und damit komme ich im Juli dann auf die hohen Berge, wo hoffentlich dann kein Schnee mehr liegt“, so der Ultraläufer, der den Grenzsteinen entlang laufen will. „Dort wo es eben möglich ist, möchte exakt von Stein zu Stein laufen, auch wenn das oft im Zickzack ist. Abkürzen gibt es bei mir nicht.“

Seite 14 22./23. Februar 2023 LOKALES www.rundschau-medien.at Besuchen und folgen Sie uns auf: Website. ePaper. Facebook. Instagram. LinkedIn. TikTok. Die digitale Rundschau auf einen Blick Scannen Sie ganz einfach diesen QR-Code! Gheorghita: Je jünger man ist, desto weniger denkt man darüber nach und ist daher auch weniger nervös. Rundschau: Wie geht es dir heute vor Konzerten mit der Nervosität? Gheorghita: Der Leistungsdruck ist einfach höher, da kommt die Nervosität dann automatisch mit. Doch mit den ersten Tönen verfliegt diese und ich bin voll und ganz in der Musik drin. Rundschau: Mit 13 Jahren warst du schließlich das erste Mal als Solistin beim Festival der Klänge in Wien und mit 14 beim Weihnachtskonzert mit den Imperial Philharmonics Austria im Goldenen Saal auf der Bühne, wie kam es zu diesen großen Auftritten? Gheorghita: Durch Zufall und etwas Glück, wie das eben so ist. Man wird irgendwo von wem gehört, der jemanden kennt und so wurde ich gefragt. Rundschau: Der Goldene Saal des Wiener Musikvereins zählt zu den bedeutendsten Konzerthäusern der Welt, wie fühlt es sich an, dort aufzutreten? Kapfenberg. Die 17-jährige Jennifer Gheorghita gewann bereits zahlreiche nationale und internationale Preise, zudemblickt die Kapfenberger Geigerin auf Auftritte als Solistin imGoldenen Saal inWien und weiteren internationalen Konzerthäusern zurück. Gheorghita: Es ist einfach wunderschön, zuletzt hatte ich im Dezember 2022 im Rahmen des Weihnachtskonzertes der Imperial Philharmonics Austria diese Ehre. Rundschau: In welchen Ländern bist du schon überall aufgetreten? Gheorghita: Neben Österreich waren Auftritte unter anderem in Deutschland, Italien, Ungarn, Serbien und zuletzt im Baltikum dabei. Rundschau: Du besuchst aktuell die achte Klasse im Gymnasium Kapfenberg, wie lassen sich Schule und Musik miteinander verbinden? Gheorghita: Zum Glück habe ich seitens der Schule die volle Unterstützung für meine musikalische Karriere, sonst wäre dies nicht möglich. Vormittag steht meist Schule auf demProgramm, am Nachmittag dann die Geige und die Musik. Rundschau: Wie viel übst du durchschnittlich pro Tag? Gheorghita: Das ist natürlich unterschiedlich, aber so drei bis vier Stunden sind es täglich. Rundschau: Beherrscht du neben der Geige auch weitere Instrumente? Gheorghita: Ja ich spiele Klavier, das hilft mir, mehr musikalische Facetten kennenzulernen. Doch das ist mehr das Hobby, Die Liebe zur Musik als Obersteirische Rundschau: Was sind deine ersten Erinnerungen an die Musik? Jennifer Gheorghita: Mit fünf Jahren entdeckte ich die Geige, die mich sofort faszinierte und so begann ich in der Musikschule Kapfenberg mit dem Unterricht. Rundschau: Schnell stellten sich auch erste Erfolge ein. Gheorghita: Siege bei Wettbewerben sind mir persönlich gar nicht so wichtig. Erfolge sind für mich eher bei Konzerten zu erreichen, sei es einerseits mit sich selbst zufrieden zu sein und andererseits natürlich auch der Zuspruch durch das Publikum. Bei einem Bewerb entscheidet immer eine Jury über den Sieg, und Musik ist eben nicht messbar, sondern immer nur subjektiv wahrnehmbar. Rundschau: Wo waren deine ersten Auftritte? Gheorghita: Das waren die Vorspielstunden in der Musikschule. Man möchte bei Auftritten – egal welcher Größe und Art – einfach dem Publikum zeigen, was man kann. Rundschau: Mit nur zwölf Jahren bestrittest du dein erstes Solokonzert an der Musikschule in Kapfenberg, wie ging es dir dabei? Beweissicherung vor dem Baubeginn Bruck. Die Beweissicherung ist die Bauzustandsfeststellung vor dem Start eines Bauvorhabens. Sie ist wichtig, um spätere Streitfälle bei eventuellen Schäden während der Bauphase zu vermeiden. Anhand eines Beispiels lässt sich die Beweissicherung folgendermaßen erklären: Auf einem Grundstück soll ein Haus errichtet werden. Die Gebäude auf den Nachbargrundstücken stehen nahe der Baustelle. Im Zuge der Beweissicherung vor Baubeginn wird der Zustand der Nachbargebäude, Außenanlagen und Zäune in schriftlicher Form dokumentiert. Es wird empfohlen, im Dokument aussagekräftige Bilder einzusetzen und entsprechende Beschreibungen vorzunehmen. Auf diese Weise lässt sich nach der Fertigstellung des Hauses feststellen, ob während der Bauphase Veränderungen bei den angrenzenden Nachbarliegenschaften aufgetreten sind. Die Beweissicherung dient in diesem Fall dem Vorher-Nachher-Vergleich und schützt Sie so im Schadensfall vor ungerechtfertigten Forderungen bzw. unterstützt Sie bei deren Durchsetzung als Betroffener. Für nähere Auskünfte wenden Sie sich jederzeit gerne an uns. Mittergasse 28, 8600 Bruck Tel. 03862/29642 office@vestasv.at, www.vestasv.at Rainer Pertl, allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger. Foto: Philipp Jakesch Photography

Seite 15 22./23. Februar 2023 LOKALES www.rundschau-medien.at mein Instrument ist und bleibt die Geige. Rundschau: Auf welcher Geige spielst du? Gheorghita: Ich habe seit kurzem eine neue Geige, diese wurde 1977 vom Italiener Ansaldo Poggi gebaut. Es ist für mich eine besondere Ehre, eine seiner Geigen spielen zu dürfen. Dank gilt auch einem privaten Investor aus England, der im Eigentum dieser Geige ist und sie mir zur Verfügung stellt. Rundschau: Du bist die erste Preisträgerin des Kapfenberger Kulturnachwuchspreises, was bedeutet diese Auszeichnung für dich? Gheorghita: Das war und ist etwas ganz Besonderes für mich. Es freut mich einfach enorm, wenn ich in meiner Heimat so unterstützt werde. Rundschau: Neben der Musik bist du auch sprachlich sehr begabt, wie viele Sprachen sprichst du? Gheorghita: Da meine Mutter aus Russland stammt, spreche ich neben Deutsch und Englisch auch sehr gut Russisch. Mein Vater kommt aus Ungarn, daher verstehe ich auch Ungarisch gut und zudem lerne ich in der Schule noch Französisch. Rundschau: Neben großen Konzerten warst du auch bei namhaften TV-Formaten bereits dabei. unaufhaltsamer Antrieb Gheorghita: 2020 durfte ich bei der Licht ins Dunkel Gala gemeinsam mit Aleksey Igudesman auftreten und 2021 war ich bei der Goldenen Note, ebenfalls im ORF, zu sehen. Rundschau: Wie gefallen dir solche Fernsehauftritte? Gheorghita: Natürlich geht es im TV meist um die Show, es macht dennoch genauso viel Spaß wie etwa Konzerte, denn für mich geht es immer um die Musik. Rundschau: Gemeinsam mit Elvis Herndl und Max Weller trittst du unter dem Namen Jem-Trio auf, wie ist es dazu gekommen? Gheorghita: Wir sind alle gleich alt und kennen uns schon einige Jahre über die Musik-Uni. 2021 haben wir uns bei der Goldenen Note wieder getroffen und dann ist die Idee des Trios entstanden. Wir versuchen hier vor allem moderne Musik und auch Jazz darzubieten. Rundschau: Du hast zahlreiche nationale und internationale Preise gewonnen und bist als Solistin auf den großen Bühnen gestanden, wohin soll die Reise der Jennifer Gheorghita noch gehen? Gheorghita: Das nächste Ziel ist natürlich die Matura im Sommer, danach möchte ich das Konzertfach Geige studieren und mich nach einem Berufsorchester umsehen. Ob dieses in Österreich, Deutschland oder in Asien ist, ist mir egal. Denn vor allem Japan, Südkorea und China würden mich interessieren, weil es mir gefällt andere Kulturen kennenzulernen. Ich möchte einfach als erfolgreiche Musikerin leben, das ist mein großes Zukunftsziel. Jennifer Gheorghita Alter: 17 Wohnort: Kapfenberg Beruf: Schülerin Erfolge: Preisträgerin des Kapfenberger Kulturnachwuchspreises, 4 Siege beim Landesbewerb und 2 Siege beim Bundesbewerb von „Prima la Musica“, 1. Preis bei Citta di Barletta in Italien, Svirel in Slowenien, Russisch-Chinesischer Cup in Russland, „Das Erwachen“ in Wien, Kreutzer-Preis, Geneva International Music Competition in der Schweiz, International Competition for Young Instrumentalists in Italien und Beethoven-Wettbewerb in Deutschland, Finalistin bei der Goldenen Note 03854 / 6111-6 verkauf@kohlbacher.at Weitere Projekte: BRUCK/MUR Ausstattung startet! MÜRZZUSCHLAG TROFAIACH Glanzweg Doppel- & Reihenhäuser 117 bzw. 125 m² WNFL KAPFENBERG 2. Bauabschnitt Folgen Sie kohlbacher.at auf Instagram! Symbolbilder, HWB: < 36 kWh /m²a, fGEE: ≤ 0.85 Schlüsselfertig! Fixtermin! FIXPREIS – Wir stehen dazu! NEU! Verkaufsstart erfolgt!  Eigentum  hochwertig ausgestattet  Fußbodenheizung  Doppelcarport  eigener Garten  Terrasse & Balkon  Photovoltaikanlage

Seite 16 22./23. Februar 2023 LOKALES www.rundschau-medien.at Motivation zum Wiederverwenden Obersteiermark. Mit dem „ReUse-Bag“ startet das Land Steiermark eine weitere Initiative zur Müllvermeidung. „Die Wiederverwendung von noch gebrauchsfähigen Gütern ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz“, sagt Landesrat Johann Seitinger. Die Tasche soll nicht nur zum Transport solcher Artikel dienen, sondern auch zum Wiederverwenden motivieren. Erhältlich ist sie in Leoben im Carla-Sachspendenmarkt und im Re-Use-Shop im ASZ. Landesrat Johann Seitinger mit dem neuen „Re-Use-Bag“. Foto: Lebensressort Sprechtage der Behindertenberatung Obersteiermark. Das Beratungszentrum für Menschen mit Behinderung lädt in den nächsten Wochen zu zwei Sprechtagen in der Region, und zwar am 16. März im Begegnungszentrum Lerchenfeld in Leoben und am24. März imGemeindeamt Mariazell. Darüber hinaus ist Behindertenanwalt Siegfried Suppan am 17. März für einen Sprechtag imGemeindeamt Eisenerz zu Gast. Die Beratungen finden jeweils von 10 bis 12 Uhr statt, Anmeldungen sind unter Tel. 0676/86660783 oder via E-Mail unter rbz@stmk.gv.at möglich. Amtsantritt am Landesgericht Leoben. Im Beisein von Bundesministerin Alma Zadic fand im Foyer des Justizzentrums Leoben die offizielle Amtseinführung des neuen Präsidenten des Landesgerichtes Leoben Robert Wrezounik statt. Der Jurist, der die Funktion von seiner Vorgängerin Ulrike Haberl-Schwarz übernimmt, begann seine Laufbahn 1990 an den Bezirksgerichten Bruck und Mürzzuschlag. Nach seinem Wechsel an das Landesgericht Leoben war er bis 2007 als Richter und anschließend als Vizepräsident beschäftigt. Gratulationen zum Amtsantritt kamen unter anderen von LH Anton Lang, Bürgermeister Kurt Wallner und Generalanwalt Martin Ulrich. Robert Wrezounik mit Alma Zadic und Ulrike Haberl-Schwarz (v. li.). Foto: Freisinger Ein Hufeisen als gutes Omen für die Zukunft: Günter Pirker, Anton Lang und Florian Seifter (v. li.). Foto: SPÖ Stmk. Ihre Leobener Experten: Richard und Lisa Jahrbacher schätzen Ihre Wertgegenstände professionell und kostenlos. Foto: KD Ihre Werte in besten Händen Leoben, Bruck. Richard und Lisa Jahrbacher raten beim Verkauf von Wertgegen- ständen an mobile Händler zu großer Vorsicht. Wenn es um die Schätzung von Schmuck, Gold und weiteren Edelmetallen, Pelzen und anderen Wertgegenständen geht, ist das Familienunternehmen von Richard und Lisa Jahrbacher ein seriöser Ansprechpartner. „Wir sind vor Ort, wir sind greifbar, und wir sind seit Jahrzehnten in der Branche tätig“, sagt Lisa Jahrbacher. „Deshalb können unsere Kunden auf eine ebenso faire wie professionelle Schätzung vertrauen.“ Gleichzeitg warnen die beiden Experten vor mobilen Händlern, die immer wieder ein paar Tage in der Stadt bleiben, um mit überzogenen Versprechungen Kunden anzulocken. „Diese Angebote klingen meist viel zu gut, um wahr zu sein. Hier ist äußerste Vorsicht geboten“, sagt Richard Jahrbacher. „Beim Verkauf von Wertgegenständen empfehlen wir ausschließlich Fachleute, die nach den gesetzlichen Richtlinien handeln und auch eine entsprechende Ausbildung haben.“ Lisa Jahrbacher ist ausgebildete Gemmologin und diplomierte Diamantenfachfrau. „Wir bieten kostenlose Schätzungen aller Wertgegenstände an und arbeiten dafür mit gerichtlich zertifizierten Sachverständigen zusammen“, sagt sie. Nähere Info gibt es in den beiden Fachgeschäften beim Schwammerlturm in Leoben (8 bis 16 Uhr) und am Hauptplatz in Bruck (9 bis 15 Uhr) sowie unter Tel. 0664/3382716 oder auf www.jahrbacher.at. Neuer Geschäftsführer Steiermark. In der jüngsten Sitzung des Landesparteivorstandes der SPÖ Steiermark wurde Florian Seifter zum neuen Landesgeschäftsführer gewählt. Er übernimmt die Funktion von seinem Vorgänger Günter Pirker, der sein Amt altersbedingt zur Verfügung stellte. Seifter verfügt über langjährige Erfahrung als Pressesprecher und Büroleiter der Landespartei. SPÖ-Chef Anton Lang dankte Günter Pirker für seine Verdienste und gratulierte dessen Nachfolger zu seiner neuen Aufgabe. „Florian Seifter kennt nicht nur die Partei und das Team hervorragend, er bringt auch die Motivation, den Ehrgeiz und den Einsatz mit, die wir für die kommenden Wahlauseinandersetzungen brauchen“, sagte er.

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