Obersteirische Rundschau, 21./22. September 2022, Ausgabe Leoben

Seite 8 21./22. September 2022 LOKALES www.rundschau-medien.at Rechts-Hilfe Mediation oder Meditation? Meditation ist ein möglicher Weg zu sich selbst. Mediation ist ein möglicher Weg aus einer gemeinsamen Krise. In der Familie, etwa im Fall einer Trennung, bei Kon ikten unter Miterben, in der Wirtschaft, im Nachbarschaftsstreit, in der Schule, interkulturell oder im Zusammenhang mit Umweltthemen. Voraussetzung für eine Mediation ist die Bereitschaft aller am Kon ikt Beteiligten, an einer gemeinsamen Lösung zu arbeiten. Mediation ist immer freiwillig und spart gegenüber einem klassischen Gerichtsverfahren in der Regel Zeit und Geld. Man bekommt dabei vielleicht nicht Recht, dafür im Idealfall aber wieder ein konstruktives Gesprächsklima, Respekt und eine für alle Beteiligten faire und tragfähige Lösung. An die Stelle einer autoritativen Entscheidung durch einen außenstehenden Fremden tritt ein maßgeschneiderter selbstbestimmter und in Eigenverantwortung erarbeiteter neuer Weg für die Zukunft, und man muss nicht unbedingt die Straßenseite wechseln, um ja nie wieder etwas miteinander zu tun zu haben. Informieren Sie sich, bevor zuviel Porzellan zerschlagen wird. Peter Tunner-Straße 4 8700 Leoben Tel. 03842/43293 o ce@notariat-leoben.at Die erste Rechtsauskunft ist kostenlos, aber nicht umsonst! Alice Perscha Notarin & Mediatorin Der Hauptplatz als Sportplatz Leoben. Die Stadt Leoben lädt gemeinsammit rund 20 Sportvereinen wieder zumTag des Sports. Am Freitag, dem 23. September, verwandelt sich der Leobener Hauptplatz zum bereits siebenten Mal in eine große und vor allem vielfältige Sportarena. Am Tag des Sports werden mehr als 20 Vereine ihre Sportarten zum Ausprobieren anbieten. „Es wird eine bunte Vielfalt präsentiert mit allem, was Leoben sportlich zu bieten hat“, sagte der Sportreferatsleiter der Stadtgemeinde Andreas Raidl jüngst bei der Präsentation des Programms, das Bürgermeister Kurt Wallner und Sportreferentin Margit Keshmiri gemeinsam mit Raidl sowie mit Christian Höllerbauer vom Eishockeyverein LE Kings und Uwe Schweighart vom Fußballverein DSV Leoben vorstellte. „Es wird verschiedenste Ballsportarten ebenso geben wie Kampfsport und einen großen Kletterturm mit einem Boulderbereich. Ein absolutes Highlight wird heuer wieder der Sprungturm sein“, so Raidl. Beginn der Veranstaltung ist um 9 Uhr, am Vormittag werden vor allem wieder die Leobener Schulen erwartet. Am Nachmittag haben bei freiem Eintritt Groß und Klein die Möglichkeit, die verschiedensten Sportarten einmal auszuprobieren. Große Ziele. „Wir können uns hier der breiten Öffentlichkeit präsentieren und unseren Sport vorstellen. Diese Chance wollen wir natürlich auch heuer wieder nützen“, sagte der Obmann der LE Kings Christian Höllerbauer, der auch auf die bevorstehende Eishockeysaison blickte. „Heuer muss endlich wieder der Meistertitel nach Leoben kommen“, so Höllerbauer über das große Saisonziel der Kampfmannschaft in der steirische Eliteliga. „Dennoch liegt bei uns ein großer Fokus auf der Jugendarbeit“, sagte der Obmann. In dieselbe Kerbe schlug auch Uwe Schweighart, Organisationsleiter für den Nachwuchsbereich des DSV Leoben. „Die Kampfmannschaft geht Schritt für Schritt nach vorne und möchte in die zweite Bundesliga, das sollte auch der Anspruch für die zweitgrößte Stadt der Steiermark sein. Doch wichtig ist dafür vor allem die Jugendarbeit, denn in den kommenden Jahren wollen wir wieder eigene Spieler bis in die erste Kampfmannschaft bringen“, sagte Schweighart. Kinder für Sport begeistern. Beim Tag des Sports steht für beide Vereinsvertreter jedoch die gemeinsame Begeisterung für den Sport im Vordergrund. „Natürlich wollen wir Kinder und Eltern für unseren Sport begeistern, doch unterm Strich geht es darum, Kindern die Freude am Sport an sich zu vermitteln“, so Höllerbauer. „Eine große Zukunftsaufgabe auch für uns als Vereine ist die Teuerung. Einerseits muss der Sport leistbar für jeden bleiben, andererseits müssen auch wir den gesamten Trainings- und Wettkampfbetrieb finanzieren“, sagte Schweighart. Uwe Schweighart, Margit Keshmiri, Kurt Wallner, Andreas Raidl und Christian Höllerbauer (v. li.) präsentierten das Programm für den Leobener Tag des Sports. Foto: PA Einreichfrist für den Menschenrechtspreis Steiermark. Noch bis 30. September läuft die Einreichfrist für den Menschenrechtspreis, der heuer zum 15. Mal vom Land Steiermark vergeben wird. Die Auszeichnung ist mit 7500 Euro dotiert und würdigt Aktivitäten zur Durchsetzung, Entwicklung und Förderung der Menschenrechte sowie Leistungen auf diesem Gebiet im In- und Ausland. Jede Person ist berechtigt, Vorschläge zu unterbreiten, auch Eigenbewerbungen sind zulässig. Einreichungen können via E-Mail unter lad@stmk.gv.at. bei der Landesamtsdirektion getätigt werden.

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