Obersteirische Rundschau, 21./22. September 2022, Ausgabe Leoben

Seite 14 21./22. September 2022 LOKALES www.rundschau-medien.at Besuchen und folgen Sie uns auf: Website, ePaper, Facebook, Instagram und TikTok Die digitale Rundschau auf einen Blick Scannen Sie ganz einfach diesen QR-Code! Was sind Ihre „Schätze“ wert? Leoben, Bruck. „Um Missverständnissen über zu vererbenden Schmuck, Uhren, Münzen, Briefmarken, Teppiche, Bilder, Möbel, Geschirr und andere Werte nach einem Todesfall vorzubeugen, ist ein Gutachten immer hilfreich“, weiß Richard Jahrbacher. „Unsere Sachverständigen indenGeschäften im Haus von Glasbau Gruber am Brucker Hauptplatz und beim Schwammerlturm in Leoben schätzen gerne den Wert solcher und ähnlicher Gegenstände. Selbstverständlich ist auch ein Verkauf oder eine Pfandbelehnung in unseren Geschäften möglich. Hausbesuche werden kostenlos unter Einhaltung der Coronavorschriften angeboten. Gerne kaufen wir auch komplette Nachlässe und räumen Häuser sowieWohnungen besenrein.“ Nähere Info unter Tel. 0664/3382716 und online auf www.jahrbacher.at oder www.jahrbacher.com. 35 Jahre Erfahrung im Schmuckhandel: Richard und Margarete Jahrbacher. Foto: KK „Auf extreme Waldbrände vorbereiten“ Obersteiermark. Im Revier Lobming fand eine Fachexkursion zur Waldbrandprävention statt. „Waldbrandprävention und Risikoabschätzung“ war das Thema einer Fachexkursion, zu der die Land- und Forstbetriebe Steiermark in das Revier Lobming der Mayr Melnhof Forstbetriebe im Gleinalmgebiet geladen hatte. Rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden dabei von Vertretern der Forstwirtschaft, der Wissenschaft, des zuständigen Ministeriums und der Feuerwehr über die neuesten Erkenntnisse in der Bekämpfung von Waldbränden informiert. Einsatzübung. Erstes Ziel war ein neu errichteter Löschwasserteich auf 1400 Metern Seehöhe, wo Polizei und Feuerwehr gemeinsam eine Brandeinsatzübung durchführten. Anschließend präsentierte Kilian Heil vom Ministerium für Land- und Forstwirtschaft das erst kürzlich erarbeitete Aktionsprogramm „Brennpunkt Wald“. „Wir müssen uns auf die zunehmende Gefahr von extremen Waldbränden in Österreich vorbereiten“, sagte er. „Vor dem Hintergrund des Klimawandels ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um in einer möglichst breiten Kooperation zusammenzuarbeiten und gemeinsam Maßnahmen für ein integrales Waldbrandmanagement umsetzen.“ Fördermöglichkeiten. Harald Vacik vom Institut für Waldbau betonte in seinen Ausführungen die Wichtigkeit einer umfassenden Dokumentation von Waldbränden und einer Gefährdungsanalyse für unterschiedliche Rahmenbedingungen. Abschließend gab Heinz Lick von der Landesforstdirektion Steiermark einen Überblick über Fördermöglichkeiten in diesem Bereich. Gemeinsamer Tenor aller Referenten war die Wichtigkeit, eine an die Erhöhung der Waldbrandgefahr angepasste Löschinfrastruktur zu schaffen. „Neben betrieblichen Herausforderungen ist auch die Politik gefordert, die Weichen für die Zukunft in puncto Förderungen und personeller Ressourcen zu stellen“, sagten sie. Brandeinsatzübung am neu errichteten Löschwasserteich. Foto: Weber Namhafte Referenten konnten für die Exkursion gewonnen werden. F.: Weber

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