Obersteirische Rundschau, 3./4. August 2022, Ausgabe Mürztal-Waldheimat

Seite 11 3./4. August 2022 WERBUNG www.rundschau-medien.at LANGENWANG Landjugend kümmert sich um Heimatschatz Langenwang. Unter dem Titel „Hoamatschatz – A Zukunft für di und mi“ möchte die Landjugend Langenwang wieder mehr Bewusstsein für den heimischen Lebensraum und die Natur schaffen. So wurden bereits mit den Schülern der Mittelschule Langenwang Betriebsbesuche bei drei heimischen Lebensmittelproduzenten durchgeführt. „Uns liegt es am Herzen, dass die Schülerinnen und Schüler wieder mehr Wertschätzung gegenüber regionalen Produkten gewinnen“, sagt die Leiterin der LJ Langenwang und Projektleiterin Michaela Paar. Weiters steht die Neugestaltung des bestehenden Naturklassenzimmers in der Langenwanger Au auf dem Projektplan. „Nicht mehr aktuelle Informationen werden wir überarbeiten, neue Nistkästen bauen und auch den Betonbau möchten wir mittels Holzverkleidung verschönern, sodass er sich auch besser in die Natur einfindet“, so die Projektleiterin. Weiters ist ein Lehrpfad entlang des direkt vorbeiführenden Radweges geplant. „An den verschiedenen Stationen werden Infotafeln über die hier vorhandenen Lebewesen und die Natur informieren. Zusätzlich wird es kleine Motorikstation geben, damit die Kinder Michaela Paar (li.) und Eva Pretterhofer vor dem Naturklassenzimmer in der Langen- wanger Au. Foto: PA auch etwas zum Ausprobieren und Angreifen vorfinden“, erklärt LJ-Vorstandsmitglied Eva Pretterhofer. Das Ende des Lehrpfads ist dann beim Freiluftklassenzimmer, wo die Landjugend auch rund um den Betonbau Akzente setzen möchte. „Der Platz soll zu einem lehrreichen, spannenden und erlebnisreichen Wohlfühlort werden“, sagt Eva Pretterhofer. Finanziert wird das Projekt durch die Gemeinde, die Werbegemeinschaft und heimische Betriebe. Die Umsetzung ist in den kommenden Wochen geplant. Die feierliche Eröffnung ist am25. September geplant. „Eingeladen ist hierzu jeder, schließlich soll der Ort nicht nur für die Jugend, sondern für alle Generationen zum Verweilen einladen“, sagt Paar. nimmt Gestalt an holung werden“, so Hofbauer. Hinter dem Rathaus entsteht ein Hauptplatz, der jedoch keine rein verpflasterte und versiegelte Fläche sein wird, sondern mit Bäumen und jede Menge Pflanzen dennoch ein grüner Ort werden soll. Lange Geschichte. „Bereits in den 1970er-Jahren gab es im Zuge der Markterhebung die Überlegungen zur Schaffung eines Marktplatzes. Und auch in den 1980er-Jahren überlegte man seitens der Gemeinde im Rahmen der Partnerschaft mit Nittendorf einen Hauptplatz zu errichten“, berichtet der Bürgermeister. „Vor fünf Jahren haben wir schließlich einen Bürgerbeteiligungsprozess gestartet, um so alle Ideen einzubinden. Dann ging es in die Planung und im November vergangenen Jahres folgte dann die Ausschreibung, im Dezember der Gemeinderatsbeschluss und im Jänner die Vergabe. Im März begannen schließlichdieBauarbeiten“, so Hofbauer. „Das war im Nachhinein gesehen, aufgrund der extremen Preissteigerungen im Bausektor, unser Glück. Daher sind wir sowohl finanziell, als auch zeitlich im Rahmen“, so Hofbauer. Die Kosten werden sich auf rund zwei Millionen belaufen. Die Fertigstellung ist Mitte September geplant. Eröffnung und Jubiläum. „Die letzten Arbeiten sollen spätestens Ende September abgeschlossen werden, denn von 14. bis 16. Oktober haben wir eine große Eröffnungsfeier geplant“, sagt der Bürgermeister. Dabei wird einerseits die Fertigstellung des neuen Ortszentrums gefeiert und andererseits das 50-JahrJubiläum der Markterhebung und das 800-Jahr-Jubiläum der Ersterwähnung der Gemeinde. „Das Eröffnungsfest wird auch gleich zum Marktfest, das wir daher Ende August heuer nicht veranstalten“, so Rudolf Hofbauer. Am Freitag ist ein musikalischer Abend im Volks- haus geplant, der Samstag steht ganz im Zeichen der Partnerschaft mit der Gemeinde Nittendorf und am Sonntag ist ein Gottesdienst mit anschließender feierlicher Eröffnung und einem Frühschoppen angedacht. „Ein soll ein echter Festtag im neuen Langenwanger Wohnzimmer werden“, sagt Bürgermeister Rudolf Hofbauer. Beim Siglhof werden verschiedenste Statuen und Skulpturen mit Infotafeln über Brauchtum in der Region und die Langenwanger Geschichte informieren. Foto: PA Fotolia

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