Obersteirische Rundschau, 18./19. Mai 2022, Ausgabe Bruck an der Mur

www.rundschau-medien.at | 18./19.5.2022 – Jg.11 | Nr. 10 | Tel. 03862/8989-250 Österreichische Post AG | P.b.b. | Verlagsort 8600 Bruck an der Mur | RM12A039411K | Auflage: 90.500 Stk. | AUSGABE BRUCK / MUR Stadt und Handel Hochkarätig besetzte Diskussion im ECE Kapfenberg. S. 12 Stadt und Heizung Die Brucker Fernwärme wird kräftig ausgebaut. S. 16 Rat und Hilfe Projekt „Community Nurses“ in Kapfenberg gestartet. S. 20 Rad und Hilfe Mürztaler strampeln für guten Zweck an die Adria. S. 54 IM BEZIRK Werde Teil des Pankl Racing Teams! Auf der Suche nach einem sicheren Job mit Zukunft hast du in der Industrie die besten Chancen auf eine gute und krisensichere Ausbildung, viele Weiterentwicklungsmöglichkeiten und einen überdurchschnittlich guten Verdienst. Pankl Racing Systems mit dem Headquarter in der Obersteiermark bietet neuen MitarbeiterInnen genau die genannten Faktoren – und noch viel mehr. Als Unternehmen beschäftigt es sich mit komplexen Mobilitätslösungen der Zukunft in der Rennsport-, Sportwagen- und Luftfahrtindustrie. Du möchtest Teil der Zukunft werden und mit deiner Arbeit die Welt bewegen? Dann bewirb dich und werde Teil des Pankl Racing-Teams! ANZEIGE / Foto: Pankl QR-Code scannen und Jobs entdecken! STOP! Wenn Sie Ihren Gold- und Silberschmuck, Diamant-, und Edelsteinschmuck, Ihre Gold- und Silbermünzen, Armband- und Taschenuhren, Briefmarken, Orden und Auszeichnungen, Urkunden, Fotoalben und Bücher vom 1. bzw. 2. WK, Bilder, Teppiche verkaufen möchten, fragen Sie zuerst unsere Sachverständigen. Schätzungen sind in unseren Geschäften in Bruck (Hauptplatz, im Haus Glasbau Gruber) und Leoben (beim Schwammerlturm) kostenlos – Hausbesuche nach Anruf. Wir erstellen auch Gutachten für Schmuck und Antiquitäten für Haushaltsversicherungen und Testamente. 0664 / 33 82 716 Goldund Silber- ankauf! SOFORTANKAUF GOLDDUKATEN, PHILHARMONIKER, BABENBERGER, GOLDBARREN. AUCH JEDE MÜNZSAMMLUNG! SILBER, KUPFER UND NICKEL. ANKAUF VON 10-, 25-, 50-, 100- und 500-SCHILLING-MÜNZEN! (auch beschädigte Münzen) ÖFFNUNGSZEITEN: Bruck: 9-15 Uhr | Leoben: 8-16 Uhr WWW.JAHRBACHER.COM Langenwang – Kapfenberg www.auto-knoll.at Neu- und Gebrauchtwagenverkauf KFZ-Werkstätte und Lackiererei Finanzierung und Versicherung KNOLL ALLES AUS EINER HAND Der Wald ist Lebensraum und Klimaretter, gleichzeitig Baustofflieferant und Massenarbeitgeber. Wir widmen dem Holz in dieser Ausgabe 13 Seiten Sonderteil. ab S. 27 Das kann olz: Genialer Stoff auf Sonderseiten

Seite 2 18./19. Mai 2022 LOKALES www.rundschau-medien.at Eisenerz. Die Kulturreihe Eisenerz*art startet ins neue Programmjahr, diesmal mit einer Kooperation mit dem Steirischen Herbst. Ein Damenquartett anstelle eines Duos präsentierte heuer das Programm der Kulturreihe „Eisenerz*art“. Einer der diesjährigen Programmpunkte scheint nämlich auch im Begleitprogramm des großen Kulturfestivals Steirischer Herbst auf, und so gesellten sich zu Gerhild Illmaier und Karin Hojak-Talaber beim diesjährigen Medientermin auch Herbst-Intendantin Ekaterina Degot und Kuratorin Alexandra Riewe. Eichholzer-Schau. Es ist die Geschichte des Architekten und Widerstandskämpfers Herbert Eichholzer, welche die beiden Festivals zueinander brachte. Er wurde zwar nur 40 Jahre alt (1943 vom NS-Regime wegen Hochverrats hingerichtet), hat er außerordentlich vielfältige Spuren hinterlassen. Unter anderem auch in Eisenerz, wo am Freiheitsplatz ein Friseursalon nach seinen Entwürfen errichtet wurde. Das Geschäft gehörte Gerhild Illmaiers Großvater, und heute beherbergt das Haus die Galerie „Freiraum“. Genau dort wird die von Alexandra Riewe kuratierte Ausstellung „Herbert Eichholzer: Blaupause“ von 18. August bis 16. Oktober zu sehen sein. Bis Ende Juni gehört die Ausstellungsfläche der von Hojak-Talaber konzipierten Schau „Wir Klauberinnen“. Die Hommage an die Klauberfrauen vom Erzberg wird aus dem vergangenen Jahr fortgesetzt. Klänge, Texte, Theater. Der Start ins Programmjahr erfolgt mit Literatur und Musik, und mit einem der Eisenerz*art-Auswärtsspiele: Johannes Silberschneider und Stub’n Tschäss treten am 20. Mai im Stadttheater Leoben auf, nach zweimaliger lockdownbedingter Verschiebung gewissermaßen unter dem Motto „jetzt aber wirklich!“ (Näheres auf Seite 24 dieser Ausgabe). Am 1. Juli treten Franz Vetter, Alfred Valta und Bernhard Valta mit einer steirischen Interpretation des Bruce-Springsteen-Albums „Nebraska“ im Radwerk IV in Vordernberg auf. Von 2. Juli bis Eisenerz*art-Präsentation mit Ekaterina Degot, Gerhild Illmaier, Karin HojakTalaber und Alexandra Riewe (v. li.). Foto: KD Es herbstelt z*art in Eisenerz 3. September wird in Eisenerz die Klanginstallation „Klangnetze“ zu erleben sein, die parallel in vier weiteren steirischen Gemeinden läuft. Poetisch-kulinarisch wird’s am 16. Juli im Eisenerzer Erzbergbräu. Der aus Syrien stammende literarische Senkrechtstarter Omar Khir Alanam verbindet zwei große Leidenschaften bei einer Küchenlesung und serviert Speisen mit Textbegleitung. Weitere Programmpunkte sind die Leseperformance „Der Kaiser und sein Sonnenschein“ mit Leopold Altenburg am 9. September im Kammerhof, das Kindertheaterfestival KuKuK von 14. bis 18. November in Trofaiach und Martin G. Wankos musikalische Lesung „Eisenhagel“ am 7. Dezember im Erzbergbräu. Tunnelreinigung Mürzzuschlag, Spital. Seit Anfang dieserWochewirddieTunnelkette Semmering auf der S6 einer umfassenden Reinigung unterzogen. Die Arbeiten werden in den kommenden beiden Nächten abgeschlossen, und zwar von 18. auf 19. Mai in den Tunneln Semmering und Steinhaus Richtung Bruck sowie Grasberg und Eselstein Richtung Wien, von 19. auf 20. Mai in den Tunneln Ganzstein und Spital RichtungWien. Der Verkehr wird jeweils zwischen 19.30 Uhr und 6 Uhr früh entsprechend umgeleitet. Trauer um Maximilian Haberl Langenwang. DieMarktgemeinde Langenwang trauert um ihren ehemaligen Bürgermeister Maximilian Haberl, der nach langer schwerer Krankheit im 68. Lebensjahr verstorben ist. Mehr als 20 Jahre lang war er kommunalpolitisch tätig, unter anderem als Schul- und Kulturausschussobmann sowie Gemeindekassier. Nachdem er 2000 zum Vizebürgermeister gewählt worden war, lenkte er schließlich von 2006 bis 2011 als Ortsoberhaupt die Geschicke seiner Heimatgemeinde. Beruflich leitete Maximilian Haberl nach Lehrertätigkeiten in Ratten, Neuberg und Krieglach von 1996 bis 2013 als Direktor die Hauptschule Langenwang. Er hinterlässt eine Frau, drei Kinder und zwei Enkelkinder. Maximilian Haberl ist im 68. Lebensjahr verstorben. Foto: Ebner 22 Das ist los! Veranstaltungsübersicht für die Region. 42 Kleinanzeigen, Impressum auf Seite 45. 55 S ervice in der Rundschau, Standesmeldungen ab 54. 26 Im Rundschau-Test: Der neue Opel Grandland. Diesmal in der Rundschau 47 Sechs Viertagespässe fürs Erzbergrodeo zu gewinnen. 52 Die Besucherbilanz der Top-Ausflugsziele. Fotos: PA, Red Bull Contentpool/Platzer, Wassler

Seite 3 18./19. Mai 2022 LOKALES www.rundschau-medien.at Starthilfe für innovative Köpfe in Leoben Leoben. Im Juni startet in der Montanuniversität die sechste Auflage der Start-upWerkstatt für GründerInnen. Bereits zum sechsten Mal öffnet die Start-up-Werkstatt des Gründerzentrums Leoben von 10. bis 12. Juni ihre Türen. Innovative Köpfe erhalten dabei wieder ein Wochenende lang kostenfrei wertvolle Inputs und Feedback, um ihre Geschäftsideen zu schärfen. Dies geschieht im Rahmen von Impulsvorträgen und in Form von individuellen Coaching-Gesprächen während der Arbeitsblöcke. „Die Stadt Leoben ist seit der Gründung des Zentrums für angewandte Technologie 50-prozentiger Gesellschafter dieser mehr als erfolgreichen Institution“, sagt Vizebürgermeister Maximilian Jäger. „Grund dafür ist das große Interesse der Stadt, junge und innovative Köpfe, insbesondere AbsolventInnen der Montanuniversität, in der Region zu halten, Unternehmensgründungen zu forcieren und hochwertige Arbeitsplätze zu schaffen. Allein in den vergangenen Jahren konnten so mehr als 70 Gründerprojekte umgesetzt werden.“ Eine zu Papier gebrachte Idee ist die Eintrittskarte in die Start-up-Werkstatt. Innerhalb eines Wochenendes werden dann unter der Anleitung von Experten die wesentlichen Komponenten eines erfolgreichen Businesskonzepts als Grundlage für das eigene Startup erarbeitet. „An unserer Universität, aber auch außerhalb, treffen wir immer wieder auf Menschen, die voller Ideen sind“, sagt die Vizerektorin der Montanuniversität Leoben Martha Mühlburger. „Hier bekommen sie das Know-how, die Unterstützung und die Ermutigung, um sie auch Realität werden zu lassen.“ Bewerbungen für die Start-upWerkstatt werden von Einzelpersonen wie auch von Teams entgegengenommen, Alter und Erfahrung sind nebensächlich. Nähere Info gibt es online auf www.startupwerkstatt.com. Maximilian Jäger und Martha Mühlburger (3. u. 4. v. li.) mit erfolgreichen Absolventen der Start-up-Werkstatt. Foto: Freisinger Von Fischbach in die Ukraine Fischbach. Ein Rüstlöschfahrzeug aus dem Bestand der Freiwilligen Feuerwehr Fischbach wird künftig seinen Dienst in der Ukraine versehen. Gemeinsam mit einem Tanklöschfahrzeug von der Freiwilligen Feuerwehr Grundlsee wurde es dem Land Steiermark zur Unterstützung der Bevölkerung der Stadt Lemberg zur Verfügung gestellt. Die offizielle Übergabe erfolgte im Beisein von Landesfeuerwehrkommandant Reinhard Leichtfried und der Fischbacher Bürgermeisterin Silvia Karelly im Grazer Burghof an LH Hermann Schützenhöfer und LH-Stv. Anton Lang. Anton Lang, Silvia Karelly, Hermann Schützenhöfer und Reinhard Leichtfried (2. bis 5. v. li.) mit Vertretern der FF Fischbach bei der Übergabe. Foto: Fischer ERLEEB‘ DEN SCHÖNSTEN PLATZ ANDER SONNE! GRATIS-HOTLINE UND KATALOGBESTELLUNG: 0800 20 2013 LEEB.AT MARTIN BRUNNHOFER, Gebietsleiter | Tel. 0664 190 30 62 | EUROPAS NR. 1

Seite 4 18./19. Mai 2022 LOKALES www.rundschau-medien.at Zweite Fertigstellung im Herzstück Leoben. Der zweite Bauabschnitt bei der Sanierung des Erwachsenentraktes am LKH in Leoben wurde jüngst fertiggestellt, das bisherige Investitionsvolumen liegt bei rund 18,8 Millionen Euro. Nach 32 Monaten Bauzeit wurde am Leobener Standort des LKH Hochsteiermark vor kurzem die Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts der sogenannten Sanierung und Standardanhebung im Erwachsenentrakt 1 gefeiert. Als Gäste konnte das Direktorium des LKH Hochsteiermark – bestehend aus Betriebsdirektor Harald Kapeller, ärztlichem Direktor Erich Schaflinger und Pflegedirektorin Sylvia Noé – unter anderen Kages-Finanzvorstand Ernst Fartek und Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß begrüßen. Von einem wichtigen Schritt in der Schwerpunktsetzung des Krankenhauses sprach Erich Schaflinger. Silvia Noé nannte den ET 1 – wie er intern genannt wird – das Herzstück der Patientenversorgung. Insgesamt 30 Millionen. „Wir hatten trotz Corona keine Bauunterbrechungen und sind mit allen Abschnitten voll im Zeitplan“, sagte Noé, die einen großen Dank an alle Mitarbeiter und Patienten aussprach. „Der Lärmpegel und die Belastung durch den Umbau gepaart mit der Pandemie war enorm hoch. Auf der einen Seite stand der Bagger und es wurde gestemmt, auf der anderen Seite lagen die Patienten und es wurde von unserem Personal gearbeitet“, so die Pflegedirektorin, die auf den dritten Bauabschnitt hinwies, der Ende 2023 dann fertiggestellt werden soll. Die geschätzten Gesamtkosten für den Umbau belaufen sich auf mehr als 30 Millionen Euro. Rund 18,8 flossen bisher in die ersten beiden Bauabschnitte, die unter anderem die Aufstockung des bestehenden Nordzubaus um weitere vier Geschosse und die verbundene Haustechnikaufbauten auf dem Dach sowie Sanierungsarbeiten im bestehenden Haus beinhalteten. Durch die Aufstockung konnte außerdem eine Reduktion von Sechs- auf Yoga-Webinar für Krebserkrankte Steiermark. Am Donnerstag, dem 19. Mai, veranstaltet die Krebshilfe Steiermark ein kostenlosesWebinar unter demTitel „Yoga für Krebserkrankte“. Unter der Leitung von Gilda Wüst werden dabei Entspannungs- und Achtsamkeitstechniken vermittelt, die dabei unterstützen, Kraft zu schöpfen und Selbsthilfekräfte zu mobilisieren. Das Webinar beginnt um 10 Uhr, Anmeldungen werden unter Tel. 0316/474433-0 oder beratung@krebshilfe.at entgegengenommen. Mein ece, Kapfenberg. Das Einkaufszentrum ece blickt heuer auf eine 30-jährige Geschichte zurück und startet mit vielen Neueröffnungen in eine erfolgreiche Zukunft. „Mein ece – weil ich hier meine Freunde treffe“ lautet der Slogan der neuen Werbelinie, die anlässlich des 30-jährigen Bestehens des beliebten Kapfenberger Einkaufszentrums ins Leben gerufen wurde. Und dieser Satz kommt nicht von ungefähr, denn vor dem Hintergrund dieses Jubiläums machen sich viele Menschen aus der Region darüber Gedanken, was das ece für sie bedeutet. Die Einrichtung gilt seit jeher nicht nur als Einkaufszentrum, sondern vielmehr als ein Ort, an dem man sich wohlfühlt und eben Freunde trifft. Geschäfte und Events. Das ganze Jahr über dient das ece als Schauplatz für verschiedenste Veranstaltungen für jung und alt. Darüber hinaus haben sich gerade in den vergangenen Monaten viele neue Geschäfte hier ange-

Seite 5 18./19. Mai 2022 LOKALES www.rundschau-medien.at der Patientenversorgung Harald Kapeller, Sylvia Noé, Juliane BognerStrauß, Erich Schaflinger und Ernst Fartek (v. li.) bei der Eröffnung. Foto: PA Vier-Bett-Zimmer ermöglicht werden. Optisch am auffälligsten ist die weiße Außenfassade, die die frühere rostrot-braune Betonplatten-Hülle ersetzt. „Auch ockergelbe Wände und mit kleinen grünen Fliesen gekachelte Bäder waren damals ebenmodern“, so Noé über das in den 1970er-Jahren errichtete Gebäude, „jetzt haben wir uns davon verabschiedet.“ Laufende Modernisierungen. „Der Charme der 1970er- und 1980er-Jahre, den das Gebäude vor dem Umbau austrahlte, war damals schon gerechtfertigt, aber jetzt braucht es einfach ein anderes Arbeiten. Die Medizin entwickelt sich enorm schnell weiter, und so baut man heute keine Krankenhäuser mehr für 100 Jahre. Eine laufende Erneuerung ist zwingend notwendig“, sagte der KagesFinanzvorstand Ernst Fartek. „Und es geht auch weiter. In den nächsten zehn Jahren wird es am Leobener Standort weitere Ausbau- und Sanierungschritte geben“, so Fartek.Wichtig in einem Krankenhaus sei neben den medizinischen und pflegetechnischen Höchststandards auch der Wohlfühlfaktor, wie Landesrätin Juliane Bogner-Strauß betonte. Die aktuell größte Herausforderung sei jedoch weiterhin der große Personalmangel. „So braucht es unter anderem eine bessere Vernetzung zwischen den niedergelassenen Ärzten und dem Krankenhaus sowie weitere Änderungen bei den Ausbildungsformen“, so BognerStrauß. Gerstmayr neues Vorstandsmitglied Kapfenberg. Gerhard Gerstmayr ist neuesVorstandsmitglied der High Performance Metals Divison des Voestalpine-Konzerns. Der gebürtige Oberösterreicher, zuletzt technischer Geschäftsführer von Voestalpine Böhler Aerospace in Kapfenberg, übernimmt den Sitz von Gerhard Lichtenegger, der seine Funktion zurückgelegt hat. Als Mitglied des fünfköpfigen Divisionsvorstands verantwortet Gerstmayr unter anderem die Bereiche Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft, Forschung und Entwicklung sowie Luftfahrt. Gerhard Gerstmayr. Foto: KK NEUERÖFFNUNG IM ece ERDGESCHOSS Genießen Sie unsere leidenschaftlich zubereiteten italienischen Spezialitäten bei angenehmer Atmosphäre! weil... siedelt – also definitiv ein Ort, an demman Freunde trifft. Italienischer Genuss. Fans des ece dürfen sich außerdem darüber freuen, dass auch das kulinarische Angebot weiter gewachsen ist. Erst vor kurzem öffnete hier „La Trattoria Piazza di Marco“ erstmals ihre Türen. Hier kann man mit Familie und Freunden hervorragende s üd l änd i s c h e Sp e z i a l i t ä t e n in einem der schönsten und größten italienischen Restaurants der gesamten Obersteiermark genießen. Schon allein das atemberaubend schöne Ambiente ist einen Besuch wert. Pizza, Nudeln, Fisch und Fleisch. Nach ausgesuchten Rezepten aus seiner Heimat zaubert der Pizzakoch neapolitanische Köstlichkeiten für die Gäste, und auch jedes der abwechslungsreichen Nudelgerichte ist ein Gedicht für sich. Das reichhaltige Angebot an exquisiten Fisch- und Fleischspeisen ergänzt die umfangreiche Speisekarte. Kommen Sie vorbei. Läuft Ihnen auch schon das Wasser im Mund zusammen? Dann zögern Sie nicht, kommen Sie bei „La Trattoria Piazza di Marco“ vorbei und überzeugen Sie sich persönlich von der hohen Qualität des Gastronomiebetriebes. An- schließendwerden Sie versucht sein, den neuen Slogan des ece zu erweitern: „Mein ece – weil ,La Trattoria Piazza di Marco‘ ein kulinarisches Highlight der Region ist.“ Das Team freut sich bereits auf Ihren Besuch, geöffnet ist das Restaurant von Montag bis Sonntag von 9 bis 21 Uhr.

Seite 6 18./19. Mai 2022 LOKALES www.rundschau-medien.at Wehr- und Wahlversammlung Aflenz. Bei der diesjährigen Wehrversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Aflenz wurde Andreas Lenger einstimmig in seiner Funktion als Kommandant bestätigt. Sein neuer Stellvertreter ist Martin Saurer, er folgt auf Christian Klammer, der sein Amt zurücklegte. In seinem Rückblick auf das vergangene Jahr berichtete Lenger über 51 Einsätze und zahlreiche weitere Tätigkeiten, für die insgesamt 4109 ehrenamtliche Stunden aufgewendet wurden. Grußworte kamen unter anderen von Bürgermeister Hubert Lenger, Abschnittskommandant Gilbert Krenn sowie Gerald Wasshuber und Martin Happenhofer von der Bergrettung Aflenz, die der Veranstaltung als Ehrengäste beiwohnten. Kommando und Ehrengäste bei der diesjährigen Wehrversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Aflenz. Foto: KK Kapfenberg. Die Kampagne„unternimmwas“ der steirischen Wirtschaftskammer stand im Mittelpunkt eines Medientermins mit Kammerdirektor Karl-Heinz Dernoscheg und Regionalstellenobmann Erwin Fuchs im Kapfenberger Einkaufszentrum ECE. Kern der Initiative ist eine Petition, in der die Senkung von Steuern auf Energie und eine Reduzierung der Auflagen für Investitionen in erneuerbare Energien gefordert werden. Die ursprüngliche Frist mit Erwin Fuchs im Gespräch mit KarlHeinz Dernoscheg beim Medientermin in Kapfenberg. Foto: KD 11. Mai wurde verlängert, auch deshalb, weil andere Bundesländer entschieden haben, bei der Aktion mitzuziehen, wie Dernoscheg sagte. „Und weil häufig sehr rasch die Frage auftaucht, ob man da als kleines Österreich denn überhaupt etwas machen könne: Ja, wenn man will! Denn beim Strom machen Steuern und Abgaben rund zwei Drittel der Kosten aus“, so der Kammerdirektor. „Zusätzlich haben wir da auch noch dieses absurde Relikt in der Tarifgestaltung, dass sich der Strompreis an der aktuell unrentabelsten Produktion orientiert“, sagte Fuchs, „das führt dazu, dass auch günstig produzierter Strom teuer bezahlt werden muss, sich der Erzeuger über sensationelle Spannen und der Staat über massive Mehreinnahmen aus Steuern und Abgaben freut.“ Die detaillierten Forderungen der Kampagne und die Möglichkeit zur Unterstützung gibt’s online auf www.unternimmwas.at. „Die Energiesteuern senken“ Des Nachts durch die Stadt Bruck. Auch heuer führt Nachtwächterin Helga Papst wieder durch das nächtliche Bruck. Der erste Termin ist am27. Mai, Wiederholungensindam22. Ju- li und 23. September geplant. Treffpunkt ist jeweils bei der Pestsäule am Hauptplatz, für die Variante mit kulinarischer Begleitung um 19.30 Uhr, für jene ohne um 20.30 Uhr. Führungen auf den Schlossberg gibt es am 24. Juni und 12. August, Treffpunkt ist ebenfalls um 19.30 Uhr bei der Pestsäule. Unter dem Titel „Auf den Spuren des Hugo von Montfort“ findet außerdem am 23. Juli eine Erlebnisführung auf dem Literaturpfad statt. Treffpunkt dafür ist um 16 Uhr bei der Pestsäule. Nähere Info und die Möglichkeit zur Anmeldung für alle Termine gibt es unter Tel. 0664/73524688 oder via E-Mail helga.papst@gmx.at. Nachtwächterin Helga Papst führt wie- der durch das nächtliche Bruck. Foto: KK Von Freizeitmode bis zum Bikeservice Aflenz. „Geht nicht, gibt’s nicht“ lautet der Leitspruch von Hochschwab Sport. Neben Freitzeitmode findet der Kunde hier alles zum Thema Wandern von Marken wie Black Diamond, Ortovox, LaSportiva, Lowa, Petzl, Technica, Deuter und Maloja sowie ein umfangreiches Sortiment für den Kletterbedarf. Eine große Radsportabteilung mit Rädern von Bikes & Wheels der Marken Raymon und Husqvarna ergänzt das Angebot. Geleitet wird der Shop von Andreas Schenk, ihm stehen zwei Verkäuferinnen und ein Fahrradmechaniker zur Seite. Als Faustregel empfehlen die Profis eine Bike-Inspektion alle 2000 Kilometer oder mindestens einmal pro Jahr. Lassen Sie sich von den kompetenten Mitarbeitern Andi, Hannes, Ingrid und Isabella bestens beraten. Mit Hochschwab Sport möchte die Naturerlebnis Bürgeralm GmbH & Co KG ein kleines, aber feines Fachgeschäft in der Region etablieren – einfach vorbeikommen und aus dem breiten Sortiment auswählen. Fahrradmechaniker Hannes Sawatzki von Hochschwab Sport. Foto: PA Mariazeller Straße 4 8623 Aflenz-Kurort Tel. 03861/2204 office@hochschwabsport.at

Seite 7 18./19. Mai 2022 LOKALES www.rundschau-medien.at Lehrreicher Waldspaziergang Bruck. Im Rahmen eines Lehrgangs zumWaldpädagogen lud die Abschlussklasse der Forstschule Bruck die KundInnen der Lebensart-Werkstätte der Lebenshilfe Bruck-Kapfenberg zu einemWaldlehrspaziergang. In kleinen Gruppen wurde der Wald mit allen Sinnen erkundet, wobei die SchülerInnen ihren Gästen ihr Wissen über Fauna und Flora vermittelten. Eine zweite Gruppe zeigte bei einem Motorsägen-Wettbewerb ihr Können, bevor eine gemeinsame Jause mit allen Beteiligten den Abschluss des Ausflugs bildete. Die SchülerInnen der Forstschule mit ihren Gästen von der Lebenshilfe beim Waldlehrspaziergang. Foto: Lebenshilfe „Keine Langeweile in Turnau“ Turnau. Gemeinsam mit dem Veranstaltungsverantwortlichen Erwin Hofer und Vize Berthold Strobl präsentierte Bürgermeister Stefan Hofer die Höhepunkte des Turnauer Kulturjahres. Der Bogen spannt sich heuer von Kabarettabenden und Konzerten über Ausstellungen und Aufführungen bis zu Lesungen und diversen Festivitäten. Auftakt ist ein Abend mit „Ermi-Oma“ Markus Hirtler am 19. Mai, weitere Highlights sind das Kindermusical „Panda Panda“ am 1. Juli und ein Konzert der „Friends of Jazz“ rund um den ehemaligen Kapfenberger Bürgermeister Klaus Prieschl am 31. Juli. Außerdem werden auch die traditionellen Markttage nach zweijähriger pandemiebedingter Pause wieder am 9. und 10. Juli stattfinden. „Langeweile wird es heuer in Turnau nicht geben“, sagt Stefan Hofer, der hofft, dass auch der „Jagdliche Advent“ wieder durchgeführt werden kann. Berthold Strobl mit Stefan und Erwin Hofer bei der Präsentation (v. li.). Foto: KK Poolbroschüre Steiermark. Wenn die rund 50.000 privaten Pools im Land wieder fast gleichzeitig in Betrieb gehen, wird’s knapp mit dem Wasser. Landesrat Johann Seitinger mahnt zur Eigenverantwortung und empfiehlt zudem die steirische Pool-Broschüre. Sie ist auf wasserwirtschaft.steiermark.at kostenfrei erhältlich und liefert Info zu Befüllung, Pflege, Sicherheit und Abwasserentsorgung. Johann Seitinger verweist auf die Pool-Broschüre des Landes. Scheriau HOSPIZGRUNDSEMINAR ab 23. September 2022 im SHV Pflegeheim Krieglach Jetzt anmelden! Tel. 0664 914 12 30 Mail: muerztal@hospiz-stmk.at Teamleitung: Roswitha Fraiss

Seite 8 18./19. Mai 2022 LOKALES www.rundschau-medien.at Obersteiermark. Als kommende Generation prägt die Jugend die Landwirtschaft mit ihrenWerten. Tierwohl und gesunde Lebensmittel sind hoch angeschrieben. Die nächsteGeneration auf den Höfen stand im Fokus der diesjährigen Woche der Landwirtschaft. Unter dem Motto „Future Farm Rockers – wir spielen Zukunftsmusik“ gab die Landwirtschaftskammer Steiermark Einblick ins Leben und in die Werte der bäuerlichen Jugend und ganz speziell angehender HofübernehmerInnen. Tradition und Moderne. Zu ihnen gehören die Geschwister Karoline und Mathias Strauß, die in Turnau eine 600-jährige Familientradition fortsetzen und den aktuell auf Milchwirtschaft mit Direktvermarktung und Forstwirtschaft ausgerichteten Hof übernehmen möchten. „In Zeiten wie diesen braucht es große Begeisterung für die täglichen Arbeiten, um weiterhin regionale und qualitativ hochwertige Produkte zu erzeugen“, sagt der 18-jährige Mathias Strauß. Direktvermarktung sei zwar ein Mehraufwand, aber auch ein wichtiges zusätzliches Standbein – „und auf mehreren Beinen steht es sich besser.“ Die große Schwester Karoline Strauß (23) sagt: „Die Ansprüche der Kunden werden höher, leider aber auch die bürokratischen Hürden.“ Das Ziel sei jedenfalls, gesunde Lebensmittel in hoher Qualität anzubieten und auch ins Tierwohl zu investieren. Damit das gelingen kann, muss das Preisgefüge sowohl für die Konsumenten als auch für den Betrieb stimmen. Vater Andreas Strauß ist zuversichtlich und sagt: „Gemeinsammit der Jugend werden wir unseren Hof erfolgreich in die Zukunft bringen.“ Tierwohl. In die Direktvermarktung möchte künftig auch die 16-jährige Leonie Haider aus Aflenz einsteigen. „Irgendwann möchte ich den Betrieb meiner Eltern übernehmen und weiter das Beste herausholen. Neben der Lieferung an die Molkerei soll es dann Schritt für Schritt auch in die Direktvermarktung gehen, denn die Nachfrage nach regionalen Lebensmitteln vom Bauernhof steigt immer mehr.“ Wertvoll sei für sie auch eine Bindung zu den Kühen und damit einhergehend das Tierwohl. Dieses hat auch für Chiara Petutschnig aus Tragöß-St. Katharein hohen Stellenwert. „Geht’s dem Tier gut, geht’s dem Landwirt gut“, sagt die 19-Jährige, die dank zahlreicher Weiterbildungsmöglichkeiten und des guten Austauschs innerhalb der jungen bäuerlichen Generation optimistisch in die Zukunft blickt. „Kein anderer Ort verbindet Arbeit, Familie und die Leidenschaft des Einzelnen so „So tickt die junge Landwirtschaft“ Häufigste Antworten aus einer Studie zu Leben und Werten junger Menschen im agrarischen Schulwesen, Autor Leopold Kirner Arbeit und Beruf Was müsste Dir eine berufliche Tätigkeit bieten, damit Du zufrieden sein kannst? • Einen sicheren Arbeitsplatz. • Familie und Kinder sollen nicht zu kurz kommen. • Die Möglichkeit etwas zu tun, das ich sinnvoll finde und das Gefühl, etwas zu leisten. Pläne und Optimismus Hast Du feste Pläne für die Zukunft? • 30 Prozent der agrarischen SchülerInnen antworteten mit „Ja“. • Die Hälfte davon ist sich sicher, diese Pläne auch umsetzen zu können. Hof und Zukunft Was ist für Dich in Bezug auf die Landwirtschaft besonders wichtig? • Die Bevölkerung mit gesunden Lebensmitteln zu versorgen. • Eine Landwirtschaft mit hohen Standards für Nutztiere. • Eine Landwirtschaft, die zum kulturellen Leben beiträgt. Jugend und Werte Mir persönlich ist in meinem Leben wichtig, dass ich... • mit den Menschen in meinem Umfeld eine gute Beziehung habe. • eine gute Ausbildung machen kann, eigenverantwortlich lebe und handle. • FreundInnen helfe und mich für sie einsetze. Liebe und Partnerschaft Bei meiner Partnerin/meinem Partner ist mir wichtig, dass... • ich mich auf sie/ihn verlassen kann. • wir gemeinsam Spaß haben. • sie/er treu ist und wir später einmal eine Familie gründen können. Freizeit und Hobbies Was machst Du in Deiner Freizeit? • Das Internet zur Unterhaltung und Kontaktpflege mit FreundInnen nutzen • Mich mit Tieren beschäftigen, mich in der Natur aufhalten. • Musik bewusst hören Ängste und Sorgen • Dass Umweltverschmutzung steigt • Dass Klimawandel bedrohlich wird • Dass die Familie zerbricht • Schwere Krankheit • Krieg in Europa (die Umfrage fand lange vor dem Ukraine-Krieg statt!). sehr wie ein landwirtschaftlicher Betrieb“, sagt sie. Stolz auf Holz. Die Forstwirtschaft steht für den 19-jährigen Thörler Martin Krenn im Fokus, seines Zeichens Bezirksobmann der Landjugend und ebenfalls angehender Hofübernehmer. „Meine Leidenschaft gehört dem Wald“, sagt er. „Ich bin mit dem Rohstoff Holz aufgewachsen und möchte unseren Wald zu Hause fit für den Klimawandel machen. Wir müssen uns der Herausforderung jetzt stellen, um auch in 100 Jahren eine nachhaltige Versorgung mit dem kostbaren Rohstoff Holz sicherstellen zu können.“ „Arbeit darf Spaß machen, und das tut sie auch“, sagt Mathias Rinnhofer, der ebenfalls einen Hof mit forstlichem Schwerpunkt übernehmen wird. „Ich schätze auch die Begegnungen mit interessierten Naturbesuchern und freue mich über deren Begeisterung“, sagt der 25-jährige Langenwanger, „oft braucht es aber auch Aufklärung über unsere Tätigkeiten, über nachhaltige Holznutzung und vor allem auch Sicherheit und Gefahren bei derWaldarbeit.“ Es erklingt Zukunftsmusik auf Zitiert „Die junge Landwirtschaft verfügt über das beste Rüstzeug, die künftigen Herausforderungen zu meistern.“ Johann EderSchützenhofer Leonie Haider aus Aflenz. Foto: PA Chiara Petutschnig aus Tragöß. Foto: PA Mathias Rinnhofer, Langenwang. F.: PA Die Geschwister Karoline und Mathias Strauß aus Turnau. Fotos: PA

Seite 9 18./19. Mai 2022 LOKALES www.rundschau-medien.at Kapfenberg. Der Sommer ist da, und City Outlet heizt mit seinen Rabatten nochmals ordentlich ein. Ab sofort gibt es -50% auf Jeans, Shorts und Bademode. Die Aktion ist gültig bis 25. Mai, sie ist nicht mit anderen Boni kombinierbar. City Outlet ist ein familiengeführtes österreichisches Unternehmen mit einer 30-jährigen Geschichte. Mit einer Filiale im Euromarkt Kapfenberg und zehnweiterenNiederlassungen in mehreren Bundesländern erwartet euch ein Shoppingerlebnis der Extraklasse. Aktuelle Kollektionen von Topmarken wie O’Neill, Champion, Billabong, Puma, TomTailor, Guess, Mustang und vielen mehr lassen die Shoppingherzen höher schlagen. Mehr als 100 internationale Top-Brands warten darauf, von dir entdeckt zu werden. Das Team vom City Outlet freut sich auf dich und steht dir für eine Fachberatung jederzeit zur Verfügung, nähere Info auf www.cityoutlet.at. Coole Marken, heiße Preise Mit den sensationellen Rabatten von City Outlet in einen modischen Sommer starten. Foto: KK Buchpräsentation in Turnau Turnau. Bei einer Lesung im Gasthof Aigner präsentierte die Turnauer Autorin Maria Schneider ihr bislang siebentes Buch. Unter dem Titel „Im Jahresreigen“ enthält der Band eine Sammlung von Gedichten und Kurzgeschichten, illustriert durch Landschaftsbilder der Fotografen Günther Breidler und Fritz Bayerl. Als Ehrengäste konnten auch Bürgermeister Stefan Hofer und Vize Berthold Strobl sowie Günther Soral von Kulturland Steiermark zu der Veranstaltung begrüßt werden, der musikalische Rahmen wurde von der Harfinistin Maria Wenzel geschaffen. Stefan Hofer, Maria Schneider, Günther Soral und Berthold Strobl (v. li.). Schneider Studie. „Wir haben eine starke Jugend mit sehr guter Ausbildung und der Bereitschaft, Höfe zu übernehmen“, sagt der Bezirksobmann der Landwirtschaftskammer BruckMürzzuschlag Johann EderSchützenhofer. Die junge Landwirtschaft verfüge über bestes Rüstzeug, die künftigen Herausforderungen zu meistern. „Dabei geht es um die sichere Versorgung mit heimischen Lebensmitteln auch in Krisenzeiten, um den Klimawandel, das Tierwohl und die Digitalisierung“, so Eder-Schützenhofer. KammerFachreferentin Barbara Kiendlsperger verweist auf die Ergebnisse einer Jugendstudie (siehe Infokasten links), die mit Fokus auf die bäuerliche Jugend erstellt wurde, die Umfrage dafür erfolgte kurz vor dem ersten Corona-Lockdown. Einer der wesentlichen Schlüsse aus der Untersuchung ist, dass die Lebenszufriedenheit bei der bäuerlichen Jugend tendenziell höher ist als im Gesamtdurchschnitt. „Es ist das europäische Jahr der Jugend, und unsere bäuerliche Jugend hat Begeisterung für die Region. Nun gilt es auch herzuzeigen, was die Jugend alles kann“, sagt Bezirksbäurin Elisabeth Hörmann. Die angehenden Bäuerinnen und Bauern mit Bezirksbäuerin Elisabeth Hörmann, Gastgeber Andreas Strauß, Referentin Barbara Kiendlsperger und Obmann Johann EderSchützenhofer beim gemeinsamen Medientermin in Turnau. Foto: PA den Höfen Martin Krenn aus Thörl. Foto: PA

Seite 10 18./19. Mai 2022 LOKALES www.rundschau-medien.at Mürzer starten Strompilotprojekt Mürzzuschlag. Die Mürzer Stadtwerke starteten gemeinsammit Partnern ein Pilotprojekt im Bereich der Stromspeicherung, das unter anderem für mehr Netzstabilität sorgen soll. „Das erste halbe Jahr haben wir inzwischen hinter uns, drei spannende Jahre werden nun folgen“, sagte Projektleiter Alois Kraußler von der Firma „4ward Energy Research“ bei der ersten Präsentation des Forschungsprojektes „Speicher Kaskade Mürzzuschlag“, an dem neben Kraußlers Unternehmen die Stadtwerke Mürzzuschlag als Netzbetreiber, die BlueSky Energy GmbH als Speicherhersteller, der Wasserverband Mürzverband als Stromerzeuger und die Venios GmbH als Softwareentwickler mitarbeiten. Speichertests. Im Rahmen des Forschungsprojektes werden unterschiedliche Speicheranwendungen an verschiedensten Stationen des Stromnetzes eingesetzt und probiert. „Bisher hat die Stromversorgung dank der einfachen Physik ohne große Regler funktioniert, da aber in den vergangenen Jahren auch immer mehr Strom von Privaten und auch Unternehmen eingespeist wird, stößt das aktuelle System allmählich an seine Grenzen“, erklärte Stadtwerke-Geschäftsführer Hubert Neureuter. „Zwei oder drei private PhotovoltaikAnlagen stellen kein Problem dar, aber wenn es mehrere Hundert sind, die gleichzeitig einspeisen, trägt dies schon zur Instabilität des Netzes bei“, so Neureuter. Gefördert durch den Bund. Insgesamt 650.000 Euro stehen als Fördermittel seitens des Bundes zur Verfügung. Zum Start des Projektes ist die digitale Erfassung des Netzes mit all seinen Teilen geplant. Projektleiter Kraußler: „So wird es möglich sein, in Echtzeit Störungsfälle oder Überlastungen zu sehen.“ Ziel des Projektes ist eine Gesamtlösung für das Mürzer Netz, die in weiterer Folge auch auf andere Netze angewendet werden kann. Neben höherer Netzstabilität und Echtzeit-Monitoring soll auch eine Notstromversorgung gewährleistet werden. Blackout-Vorsorge. Bis zu drei Tage soll ein Notbetrieb für kritische Infrastruktur aufrecht erhalten werden können. Eine wichtige Rolle würde in so einem Notfall demMürzverband zukommen. Im Normalbetrieb kann der Wasserverband rund 60 Prozent seines eigenen Bedarfs erzeugen. „Wir sind ein großer Energieverbraucher und zugleich auch Erzeuger. Für uns wäre es etwa wichtig, dass wir den tagsüber erzeugten Sonnenstrom auch nachts nützen könnten“, so Zöscher. Grundlagenforschung. Und genau das sollen verschiedenste Speicherformen und eine dazupassende Software, die alles in Echtzeit steuert, ermöglichen. „Wir sind hier jedoch noch tief in der Grundlagenforschung, denn ein solches Projekt in dieser Größenordnung gibt es österreichweit noch nicht“, sagte Hubert Neureuter. Vertreter der am Projekt beteiligten Unternehmen mit Leiter Alois Kraußler (3. v. li.) bei der Präsentation. Foto: PA Ein Blick in die Zukunft an 200 Stationen Steiermark. Gemeinsam mit Landesrätin Barbara EibingerMiedl präsentierten der Geschäftsführer von Joanneum Research Heinz Mayer und der Rektor der Kunstuniversität Graz Georg Schulz bei einem Medientermin das Programm zur „Langen Nacht der Forschung“, die am Freitag, dem 20. Mai, stattfindet. Mehr als 40 Universitäten, Fachhochschulen, Forschungseinrichtungen, Kompetenzzentren und innovative Unternehmen in Leoben, Eisenerz, Kapfenberg und Graz laden dabei bis 23 Uhr an mehr als 200 Stationen zum Entdecken und Staunen ein. Parallel dazu finden am Mariahilferplatz in Graz von 17 bis 22 Uhr zu jeder vollen Stunde Podiumsdiskussionen mit namhaften Experten zu den großen Zukunftsthemen unserer Zeit statt, die auch via Streaming mitverfolgt werden können. Eine genaue Übersicht über alle Standorte, Inhalte und Diskussionsthemen gibt es außerdem auf der Website langenachtderforschung.at. Schimmelbefall Bruck. Schimmelbefall ist leider ein häufig anzutreffendes Pro- blem beimWohnen. Schimmelpilze zeigen sich oft als farbiger Belag auf feuchten Wänden oder Decken. Voraussetzung für die Bildung und Ausbreitung eines Schimmelpilzbefalls ist im Allgemeinen ein ausreichendes Angebot an Feuchtigkeit. Diese kann aufgrund von Baumängeln oder eines nicht sachgemäßen Lüftungs- bzw. Heizungsverhaltens vorliegen. Schimmel sollte rasch entfernt werden, da eine hohe Konzentration von Pilzsporen in der Luft die Gesundheit gefährdet, und der Schimmel Schäden an der Bausubstanz hervorrufen kann. Um den Schimmelbefall nachhaltig und dauerhaft zu bekämpfen, ist es entscheidend, die Ursache des Problems zu eruieren. Die Ursache des Schimmelbefalls und die geeigneten Sanierungsmaßnahmen können im Regelfall nur von einemSachverständigen festgelegt werden. Gerne beraten wir Sie im Zuge einer detaillierten Schadens- bzw. Mauerwerks- analyse bei der Schimmelbekämpfung. Damit es erst gar nicht zu Baumängeln bzw. einem Schimmelbefall und dessen Folgeschäden kommt, unterstützen wir Sie auch gerne bei der Planung und Ausführung Ihrer Bauvorhaben. Mittergasse 28, 8600 Bruck Tel. 03862/29642 office@vestasv.at, www.vestasv.at DI David Pichler, Baumeister. Foto: SG

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Seite 12 18./19. Mai 2022 LOKALES www.rundschau-medien.at Besuchen und folgen Sie uns auf: Website, ePaper, Facebook, Instagram und TikTok Die digitale Rundschau auf einen Blick Scannen Sie ganz einfach diesen QR-Code! „Mehr als Tausch von Geld gegen Kapfenberg. Im ECE Kapfenberg diskutierten führende Vertreter der Branche und der Interessensvertretung Lage und Perspektiven des Handels. Mit einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion startete das Einkaufszentrum ECE Kapfenberg offiziell das Veranstaltungsprogramm zum 30-jährigen Jubiläum. Eigentümer Heribert Krammer konnte unter anderen Klaus Prieschl als Gesprächsteilnehmer begrüßen, der als Bürgermeister der Stadt Kapfenberg zu Beginn der 1990er-Jahre die Idee eines innerstädtischen Einkaufszentrums vorantrieb und in Krammer einen kongenialen Umsetzer fand. Als Vertreter der aktuellen Stadtpolitik war Vizebürgermeister Erwin Fuchs mit dabei, der auch als Bezirksobmann der Wirtschaftskammer fungiert. Weiters diskutierten der Präsident des Österreichischen Handels- und Shoppingcenterverbandes und Ex-Humanic-Chef Stephan Mayr-Heinisch, der Geschäftsführer von dm-Drogeriemarkt Österreich Thomas Köck, der Geschäftsführer von OttoVersand Österreich Harald Gutschi, der steirische Handels-Spartenobmann Gerhard Wohlmuth, der Mürzzuschlager Modeunternehmer Ronald Fuchs und der Chefredakteur der steirischen Wirtschaftskammerzeitung Mario Lugger. Stadtförderung. „Es sind nicht mehr alle Innenstädte zu retten, aber wenn die Hälfte gelingt, ist auch schon viel geschehen“, sagte Mayr-Heinisch. Und er regte dafür eine neue Förderkulisse an: „So wie in der Agrarförderung die Erhaltung des Landschaftsbildes unterstützt wird, sollte auch die Stadtbildpflege übergeordnet stärker gefördert werden. Sympathische Städte und Orte sind etwas, das Europa speziell ausmacht“, so der Handelsverbandspräsident. „Nur ein paar Kilometer westwärts sehen wir ein Beispiel für fehlgeleitete Politik“, mochte sich Mayr-Heinisch einen Seitenhieb auf die Nachbarstadt Bruck nicht verkneifen. Wunsch nach Tempo. „Es braucht für denHandel wie in allenDingen konsequente und an klaren Inhalten orientierte Politik“, sagte Altbürgermeister Klaus Prieschl. Vizebürgermeister Fuchs pflichtete dem bei, wünschte sich dazu aber auch raschere Genehmigungen für Innenstadtprojekte. „Mir dauert das meist alles zu lang“, sagte er. Womit er wiederum bei Gerhard Wohlmuth offene Türen einrannte. „Über verkürzte Verfahren würden wir uns sehr freuen“, sagte der oberste Interessensvertreter des steirischen Handels. Zudem plädierte er für Innenstädte mit lebendigem Städtebund zu Gast in Trofaiach Trofaiach. Vertreter aus insgesamt 20 Gemeinden waren für ein zweitägiges Fachtreffen des Städtebundes in Trofaiach zu Gast. Im Mittelpunkt der zweitägigen Veranstaltung stand das Thema „Einfache Sprache“. Die Verwaltungssprache soll bürgernäher werden, auch auf Bescheiden und Formularen. MitarbeiterInnen der Öffentlichkeitsarbeit zahlreicher Gemeinden trafen sich zur Fachtagung in Trofaiach. Foto: Vötsch Zitiert „Mein Eindruck ist, dass sich die Innenstädte besser erholt haben als Einkaufszentren.“ Ronald Fuchs Schnell und unbürokratisch Leoben, Bruck. Zu Bargeld zu kommen, ist bei Jahrbacher kein Problem. „Wir schätzen und kaufen Ihre Gold- und Silbermünzen, Gold- und Silberschmuck, Armbanduhren, Orden und Auszeichnungen, alte Fotos und Ansichtskarten, altes Spielzeug, Bilder, Porzellan und Glas, alte Bücher und vieles mehr. Auch Gratis-Preis- auskünfte via Whats-App-Foto sind sofort möglich“, sagt Richard Jahrbacher. „Über unsere Pfandleihe bieten wir außerdem Sofortbelehnungen an. Gerne stellen wir auch schriftliche Fotogutachten für Schmuck, Münzsammlungen und dergleichen aus. Auch Hausbesuche sind jederzeit möglich.“ Nähere Info in den Geschäften beim Schwammerlturm in Leoben und imHaus von Glasbau Gruber am Brucker Hauptplatz sowie unter Tel. 0664/3382716 oder auf www.jahrbacher.com bzw. www.jahrbacher.at. 35 Jahre Erfahrung im Schmuckhandel: Richard und Margarete Jahrbacher. Foto: KK

Seite 13 18./19. Mai 2022 LOKALES www.rundschau-medien.at Ware“ Die Diskutanten mit Theresia Wilfinger und Michelle Waldner von der ECE-Centerleitung und Moderatorin Ulli Glettler. KD Verkehrsmix: „Nur beruhigte Zonen bringen nichts.“ Fairness. „Aus den Lockdowns heraus ist die Frequenz jetzt wieder da“, sagte Modehändler Ronald Fuchs, „und mein Eindruck ist der, dass sich die Innenstädte soweit sogar besser erholt haben als die Einkaufszentren“ (das ECE wäre ja beides, Anm.). Als positives Signal an den stationären Handel wertete Fuchs zudem, dass es 2021 keine nennenswerten Zuwächse mehr im Onlinehandel gegeben habe. „Dem Kunden ist es eben nicht egal, wo sein Produkt herkommt“, sagte Mario Lugger, „wichtig ist daher auch, dass alle nach denselben Regeln spielen und ein fairer Wettbewerb zwischen stationär und online möglich ist.“ Werte und Widmung. „Handel ist auch eine Kulturveranstaltung“, postulierte dm-Chef Thomas Köck und setzte erklärend hinzu: „Es geht ja nicht nur darum, Geld gegen Ware zu tauschen. Und wenn man Handel so sieht, mit all den Aspekten, die ihn sonst noch ausmachen, stellen sich auch viele Fragen ganz anders.“ Otto-Geschäftsführer Harald Gutschi griff ein Herzensthema Heribert Krammers auf, indem er eine Stadtfusion in der Region als gute Idee bewertete und sagte: „In einer deutlich größeren Stadt hätte man viel Geld, den stationären Handel zu fördern.“ Der Frage, wie tragfähig dieses Argument mit Blick auf die Stadt Graz und das Center Seiersberg vor deren Haustür sei, begegnete das Podium fast einhellig mit Kritik an der Landespolitik. In der Raumordnung sei zu lange zu vieles schiefgelaufen. „Leere Regale.“ Harald Gutschi ging auch auf die schwierige europäische und globale Wirtschaftslage ein und sagte: „Wir haben eine Kaufkraftkrise und dazu eine Lieferkettenkrise. Heuer kann es uns passieren, dass wir vor Weihnachten teils leere Regale haben.“ An diesem Punkt hakte dm-Chef Köck relativierend ein: „Man kann die Frage aber natürlich auch so stellen: Wer würde denn wirklich drunter leiden, und zwar ernsthaft leiden, wenn zwischenzeitlich einmal nicht 20.000 Artikel im Regal sind?“ Führungswechsel bei Christgewerkschaftern Steiermark. Bei der Landeskonferenz der Fraktion Christlicher Gewerkschafter (FCG) wurde Peter Amreich mit großer Mehrheit zum neuen Landesvorsitzenden gewählt. Er übernimmt das Amt von Franz Gosch, der seine Funktion nach 23 Jahren an der Spitze zur Verfügung stellte. In dieser Zeit war der Brucker für zahlreiche Neuerungen maßgeblich mitverantwortlich, wie etwa die Burn-out-Plattform und vor allem die steirische und später auch die österreichische Pendlerinitiative. Für seine ebenso langjährigen wie vielfältigen Verdienste wurde Gosch bei der Amtsübergabe zum FCGEhrenvorsitzenden auf Lebenszeit gewählt. Seinem Nachfolger Peter Amreich wünschte er alles Gute, dieser wird künftig von seinen StellvertreterInnen Franz Gosch (li.) übergab seine aktive Funktion an Peter Amreich und wurde zum Ehrenvorsitzenden auf Lebenszeit ernannt. Foto: Riedler Josef Pilko, Sarika Duller, Bettina Münzer, Guido Mauerhofer, Andrea Michitsch und Michael Gruber unterstützt. Nach 23-jähriger Selbstständigkeit in Bruck gehe ich mit Ende Juni in Pension. Suchst genau DU einen eigenen Friseursalon im Herzen von Bruck? Dann kannst DU ab Anfang Juli meinen voll ausgestatteten Salon übernehmen. Ich freue mich auf DEINEN Anruf unter: Tel. 0650 / 5401092 Alice Silly

Seite 14 18./19. Mai 2022 LOKALES www.rundschau-medien.at „Die Arbeit zu den Menschen bringen“ Eisenerz. Bei einem IdeenFrühstück präsentierte die Anton Paar Group ihre Pläne für eine neue Betriebsstätte. „Ökologische und ökonomische Wege der Arbeit unter Berücksichtigung der Regionalität“ lautete das Thema des ersten Eisenerzer „Ideen-Frühstücks“, zu dem Markus Pump von der Initiative Region Eisenerz (IRE AG) in die Aula der BORG/HAK geladen hatte. Mittelpunkt der Veranstaltung war eine Unternehmenspräsentation der Anton Paar Group, die eine neue Betriebsstätte in Eisenerz ins Auge gefasst hat. Vertreten wurde das Grazer Unternehmen, das sich mit der Produktion von Instrumenten für Labore und die Prozessanalysetechnik sowie der Entwicklung von Automations- und Robotiklösungen befasst, durch Johanna Landlinger und Karl Fluch. Zehn Mitarbeiter gesucht. Die Idee hinter dem Projekt ist, der Jugend in der Region eine Perspektive für die Zukunft zu geben und gleichzeitig jene Eisenerzer, die derzeit für ihre Arbeit auspendeln, wieder zurückzuholen. „Wir wollen die Arbeit zu den Menschen brinen, nicht umgekehrt“, sagte Karl Fluch. Sobald zehn potenzielle MitarbeiterInnen gefunden sind, soll die Umsetzung gestartet werden. Mitgetragen wird diese Suche von Medien und Politik, auch die Bürgermeister der Nachbargemeinden haben ihre Unterstützung bereits zugesagt. Die Teilnehmer am ersten Eisenerzer „IdeenFrühstück“. Foto: EW Karl Fluch von der Anton Paar Group bei der Projektvorstellung. Foto: EW Paul Lang, Johanna Hafellner, Matthias Bischof, Alexandra Frewein, Andreas Steinegger und Kurt Ramskogler (v. li.) bei der Übergabe des zertifizierten Holzspielzeugs. Foto: KD Nachhaltigkeit als Kinderspiel Traboch. Geschenke in Form PEFC-zertifizierten Holzspielzeugs für den Kinderspielbereich in der Versteigerungshalle gab es jüngst für das Rinderzuchtzentrum Traboch. PEFC-Obmann Kurt Ramskogler war zu Gast und informierte bei einem Medientermin über das Siegel, das die Herkunft verarbeiteten Holzes aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern nachweist. Das Spielzeug wurde vom Waldverband Leoben gesponsort, vertreten durch Obmann Andreas Steinegger. Auch Obmann Paul Lang und Vorstandsmitglied Alexandra Frewein vom Waldverband Steiermark sowie Bezirksbäurin Johanna Hafellner unterstrichen die Bedeutung des PEFC-Siegels für die heimische Forstwirtschaft. In der Trabocher Halle ist auch eine große Infotafel zumThema angebracht. „Ein idealer Ort, um über PEFC zu informieren“, sagte der Obmann der Rinderzucht Steiermark Matthias Bischof, „denn das Ziel ist es, dass sich bäuerliche Familienbetriebe mit dem Siegel identifizieren.“ Die Rinderzucht Steiermark selbst hat ihre Drucksorten auf zertifiziertes Papier umgestellt. Mehr über PEFC auf den Sonderseiten „Das kann Holz“ in dieser Ausgabe. Infoveranstaltung. Die Kontaktdaten möglicher Mitarbeiter- Innen werden von der Stadt Eisenerz gesammelt. Ende Juni ist eine Infoveranstaltung geplant, außerdem will Anton Paar für interessierte Eisenerzer einen Tag der offenen Tür in Graz veranstalten. Langfristiges Ziel des Investors ist der sukzessive Ausbau der neuen Produktionsstätte zum Lehrbetrieb. Auf etwaige Förderungen will Anton Paar verzichten, die Mittel für den Bau der Betriebsstätte sind bereits vorhanden.

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Seite 16 18./19. Mai 2022 LOKALES www.rundschau-medien.at Kommando wiedergewählt Kapfenberg. Im Beisein mehrerer Ehrengäste fand in Kapfenberg die heurige Wehrversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Diemlach statt. Unter anderen konnten auch Bürgermeister Fritz Kratzer, Feuerwehrreferent Gerhard Vorcnik, der stellvertretende Bereichskommandant Christian Jeran und Abschnittskommandant Karl Löscher zu diesem Anlass begrüßt werden. Bei der anstehenden Wahl wurden Kommandant Andreas Spreitz und sein Stellvertreter Jörg Stajan für die nächsten fünf Jahre im Amt bestätigt. In seinem Rückblick auf das vergangene Jahr berichtete Spreitz von 121 Einsätzen und zahlreichen weiteren Tätigkeiten, für die in Summe mehr als 16.000 ehrenamtliche Stunden aufgewendet wurden. Als weiterer Höhepunkt der Veranstaltung wurden außerdem mehrere Angelobungen, Ehrungen und Beförderungen durchgeführt. Andreas Spreitz (li.) und Jörg Stajan (re.) mit dem Feuerwehrnachwuchs. Foto: KK Brucker Fernwärme wird ausgebaut Bruck. Das Brucker Fernwärmenetz wird heuer und in den kommenden Jahren weiter ausgebaut. In der Kreckerstraße, Bienengasse, Rennerstraße und Tragößer Straße wird aktuell schon an der Erweiterung des Brucker Fernwärmenetzes gebaut. Weiters noch heuer geplant sind die Paulahofsiedlung, der Franz-Liszt-Weg, der Robert-Stolz-Weg, die Marburgerstraße, dieWüstenroterstraße sowie die Sonnwiese 1 bis 7. Interessierte können sich bis 30. Juni bei der Biofernwärme anmelden. Dies präsentierte Hannes Merl von der Brucker Biofernwärme GmbH jüngst imRahmen eines Medientermins. Neben dem Netzausbau ist außerdem die Errichtung eines zweiten Fernheizkraftwerkes in der Tragößer Straße geplant. Dieses soll eine bessere Versorgungssicherheit und eine einhundertprozentige Sicherheit für LKH gewährleisten. Die weitere Energie für das Fernwärmenetz kommt vom bestehenden Heizwerk in der Lichtensteinstraße und von der Abwärme der Papierfabrik Norske Skog. „Wir möchten das System weiterbauen, um allen einen Ausstieg aus Öl oder Gas zu ermöglichen“, sagte Hannes Merl. Aktuell steht die Fernwärme rund 5000 Brucker Haushalten – das sind rund 50 Prozent Gert Pfleger, Peter Koch, Hannes Merl und Anja Benesch (v. li.). Foto: PA – zur Verfügung. 600 Haushalte kommen heuer hinzu. Ziel ist es, in den kommenden Jahren 80 Prozent der Stadt mit Biofernwärme zu versorgen. „Das neue Heizkraftwerk und die neue Wehranlage garantieren eine Versorgungssicherheit mit Fernwärme und Ökostrom und leisten somit einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz“, sagte Bürgermeister Peter Koch. Unabhängigkeit steht bei der Norske Skog und Unternehmenssprecher Gert Pfleger hoch im Kurs. „Mit der jüngst neu in Betrieb gegangenen Energieanlage können wir unseren Erdgasverbrauch um bis zu 75 Prozent reduzieren“, so Pfleger. Die Leiterin der neu geschaffenen Nachhaltigkeitsabteilung der Stadt Bruck Anja Benesch betonte die Wichtigkeit des Fernwärmeausbaus und stellte die Aufgaben der neuen Abteilung vor. Musikverein geht neue Wege Breitenau. Einiges Neues gab es bei der heurigen Jahreshauptversammlung des Musikvereins Breitenau unter der Leitung von Obfrau Waia Polymeridis zu berichten. Nach dem Ausscheiden von Kapellmeister Wolfgang Graf, der mehr als 40 Jahre lang für die musikalische Leitung verantwortlich zeichnete, wird sich künftig ein Dreierteammit Florian Ebner, Romana Haidenhofer und Tanja Grassegger diese Aufgabe teilen. Darüber hinaus soll nach längerer Pause auch das Klassenmusizieren in der Volksschule Breitenau wieder aufgenommen werden. Als nächster Auftritt der Knappenkapelle ist eine öffentliche Probe am 24. Juni geplant. Romana Haidenhofer, Florian Ebner und Tanja Grassegger (v. li.). Foto: Grabmaier

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