Obersteirische Rundschau, 4./5. Mai 2022, Ausgabe Mürztal-Waldheimat

Wasserversorgung als brennendes Thema Birkfeld. Die Gemeinde Birkfeld hat immer öfter mit verschmutzten Quellen und einerWasserknappheit zu kämpfen, nun ist ein Masterplan auf der Agenda Die Versorgung mit Trinkwasser ist in Österreich nahezu zum Selbstverständnis geworden, dass dies mit enorm hohen Aufwendungen verbunden ist, bedenken wohl die wenigsten. In Birkfeld kämpft man aufgrund der teilweise schwächeren Quellen und einem steigenden Bedarf aktuell mit einer Wasserknappheit. „Die Versorgung ist vorerst gesichert, aber es wird immer schwieriger. Wir werden dagegenarbeiten, in dem wir neue Quellen versuchen zu finden und zu erschließen“, sagt Bürgermeister Oliver Felber. Vergangene Woche wurden aus diesem Grund insgesamt fünf Tiefenbohrungen vorgenommen. „Wir hoffen, so eine notwendige Ergänzung für die aktuelle Lage zu bekommen. Langfristig soll ein Gesamtprojekt entwickelt werden, um so die Wasserversorgung in Birkfeld sicherzustellen“, sagt der Bürgermeister. „Nun gilt es ein solches Konzept auszuarbeiten, um 2023 dann eine Detailplanung zu starten. Die Thematik ist eine extrem große, und alle in den kommenden Jahren geplanten Sanierungen im Bereich der Wasserversorgung sollen dann bereits ins Gesamtkonzept passen“, sagt Felber. „Die Natur verändert sich, das sehen wir jetzt aus erster Hand. So haben wir zeitweise auch mit verschmutzten Trinkwasser als kostbares Gut: Bürgermeister Oliver Felber und die Gemeinde Birkfeld haben große Aufgaben vor sich. Foto: PA Das Obere Feistritztal auf 13 Sonderseiten Einig’schaut ins Joglland Quellen zu kämpfen, können sie aber oft nicht wegschalten, da sonst der Bedarf nicht mehr gedeckt werden kann“, schildert der Bürgermeister die brennende Lage. Insgesamt werden von der Gemeinde Birkfeld rund 1100 Haushalte mit Wasser versorgt.

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