Obersteirische Rundschau, 4./5. Mai 2022, Ausgabe Mürztal-Waldheimat

Seite 22 4./5. Mai 2022 WERBUNG www.rundschau-medien.at AUSSI INS FREIE Schritt um Schritt zu Krieglach. Gerhard Sommer und seine Tochter Hannah über ihre speziellen Schuheinlagen, für die Sportler aus ganz Österreich zu ihnen nach Krieglach kommen. Egal ob Hobbywanderer, Ultraläufer, Olympiasieger oder Handballnationalspieler, sie alle gehören zu den Kunden von Gerhard Sommer und seiner Tochter Hannah, die Orthopädiefachgeschäfte in Krieglach, Bruck und Mürzzuschlag betreiben. Bei ihren einzigartigen Einlagen für Sportschuhe handelt es sich jedoch nicht um ein orthopädisches, sondern um ein sogenanntes podologisches Produkt. „In Hannah und Gerhard Sommer stellen spezielle und individuell geformte Sporteinlagen her. Foto: PA „Wild braucht vor allem Ruhe“ Steiermark. Unbedachtheit, aber auch vermeintliche Hilfsbereitschaft fügen der heimischen Tierwelt oft großen Schaden zu. Jetzt im Mai beginnt auch wieder die Zeit, in der die Rehgeißen ihren Nachwuchs zur Welt bringen. Aus diesem Anlass richtet die steirische Landesjägerschaft einige dringende Appelle an die Bevölkerung. Nicht „retten“. Problematisch sind gerade in den ersten Lebenswochen die vermeintlichen Rettungsversuche von unwissenden Personen, die Rehkitze ins Gras geduckt finden und meinen, sie in Sicherheit bringen zu müssen. Doch schon eine leichte Berührung überträgt die Witterung des Menschen auf das Tier, und die Mutter nimmt es nicht mehr an, womit sein Schicksal besiegelt ist. Auch die Rehkitzrettung vor der Mahd darf ausschließlich ohne direkten Körperkontakt erfolgen. Sollte sich dabei jemand einbringen wollen, ist unbedingt im Vorfeld die örtliche Jägerschaft zu verständigen. Wer sich nämlich als nicht Jagdausübungsberechtigter auf eigene Faust auf Kitzsuche begibt, macht sich strafbar. Hunde an die Leine. Freilaufende Hunde sind ebenso ein Problem. Auch wenn diese nur mit dem Rehkitz spielen möchten, endet dies häufig tödlich – und oft vom Besitzer unbemerkt. Schon kleinste und in bloßer Neugierde zugefügte Verletzungen an den fingerdünnen Beinchen eines Kitzes können sich unheilbar entzünden. Deshalb sollten Hunde, auch kleine und vermeintlich harmlose, unbedingt angeleint sein. Auch Vögel im Fokus. Besonders gefährdet sind neben Rehkitzen aber auch die Auer- und Birkhähne, deren Balz jetzt beginnt. Durch den stetigen Rückgang ihres Lebensraumes sind die Vögel ohnehin mit großen Problemen konfrontiert. Die letzten Teilpopulationen verinseln zusehends, was den genetischen Austausch erschwert oder sogar ganz unterbindet. Zusätzlich dringen unbedachte Freizeitsportler mit Fahrrädern, Tourenschi oder auch zu Fuß in den Lebensraum der Tiere ein. Die bei der Flucht verbrauchte Energie bedeutet nicht selten den Tod für die seltenen Vögel. Deshalb Landesjägermeister Franz Mayr-MelnhofSaurau. Foto: KD die dringende Mahnung der Jägerschaft: „Unsere Wildtiere brauchen vor allem Ruhe. Respektieren wir dieses Bedürfnis in ihren wenigen übrig gebliebenen Rückzugsräumen.“ Finger weg! Ein Kitz im hohen Gras braucht keine Hilfe, es wurde von der Mutter bis zu ihrer Rückkehr dort versteckt. Foto: AdobeStock IM BEZIRK

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