Obersteirische Rundschau, 18./19. November 2020, Ausgabe Leoben

Seite 25 18./19. November 2020 WERBUNG www.rundschau-medien.at LEOBEN www.dasfutterhaus.at TIERISCH GUT GEPLANT INS NÄCHSTE JAHR. 12 KUNSTWERKE in einem Kalender vereint! Gestaltet von den Künstlern und Künstlerinnen der Tagesstätte Simultania Liechtenstein. SIMULTANIA LIECHTENSTEIN In Form einer Tagesstätte werden in der Simultania Liechtenstein Menschen mit Behinderungen in vielfachen Weisen unterstützt und nach Möglichkeit auf das Berufsleben vorbereitet. Ein großer Bestandteil der Einrichtung ist das künstlerische Arbeiten, mit dem Zweck, Sprache, Begegnung, Selbstwertgefühl, Freude, Kreativität undStolz zu fördern. Hauptziel der SimultaniaLiechtenstein ist es, Menschen mit Behinderung am öffentlichen Kunstschaffen teilhaben zu lassen. Soziale Verantwortung ist in der Unternehmensphilosophie von DAS FUTTERHAUS Österreich fest verankert und wird wie Nachhaltigkeit und Regionalität sichtlich gelebt. Der Kunsttierkalender 2021 umfasst eine Auflage von 1.500 Stück und wird gegen eine Spende von € 20,- das Stück angeboten. Der gesamte Verkaufserlös kommt der Simultania Liechtenstein zugute! Mit eundlicher Unterstützung von: 20. 00 Jetzt in den DAS FUTTERHAUS Märkten Leoben, Fohnsdorf und Knittelfeld erhältlich! Nähere Infos zum Kunstprojekt glichen mit dem Stand, den wir hatten, als ich angefangen habe, das war vor rund sechs Jahren, sind jetzt noch drei Mieter dieselben, der Rest ist komplett durchgetauscht und neu besiedelt. Wirtschaftlich liegen wir mit dem Gewer- bezentrum jedes Jahr einen Hauch über Plan, das passt. Ziel dieses Hauses ist ja nicht, großartige Renditen abzuwer- fen, sondern die Wirtschaft zu stimulieren. Rundschau: Ein weiterer Schwerpunkt zielt auf junge Talente ab, sie in die Region zu holen bzw. sie hier zu binden... Leitner: Dazu muss ich sagen, dass sich die Region Oberstei- ermark Ost mit dem Thema ohnehin intensiv beschäftigt. Da gibt’s Initiativen auch mit Verankerung in den Städten, Stichwort Zuzugsmanagement. Das funktioniert sehr gut. Wir haben uns mit dem Programm Talent-Magnet ergän- zend in ein Spezial- gebiet eingeklinkt, gemeinsam mit 17 weiteren Städten und fünf Universitäten. Wir wollen wissen, wie nimmt der hochtalentier- te und hochqualifizierte jun- ge Mensch eine Stadt und das Umfeld wahr? Was bringt ihn dazu, herzukommen, was mo- tiviert ihn, was wäre nötig, dass er bleibt? Rundschau: Was ist aus Ihrer Sicht eine Leobener Kernbot- schaft? Leitner: Ich werde ja oft gefragt, wie groß die Technologiezen- tren sind, die wir in Leoben haben, etwa das PCCL, das MCL oder das ZAT. Und meine Antwort ist immer die gleiche: Leoben hat gar kein Technolo- giezentrum, sondern ist eines! Das beschreibt’s aus meiner Sicht am besten, und das ist auch nicht zu hoch gegriffen. Rundschau: Ihr Ausblick? Leitner: Die Dynamik ist gut, und wir merken es auch im , sondern ist eines“ Feedback, etwa auf die Ak- tivitäten, die wir übers City- managament gesetzt haben während der Lockdownphase im Frühjahr. Da schließt sich jetzt ein wenig der Kreis: Einen Pop-up-Store zum Beispiel er- öffnet niemand, weil wir so lieb und lustig sind, sondern weil er Mehrwert schafft. Und es ist mein großes Ziel, mit all den Dingen, die wir entwickeln, Mehrwert zu schaffen. So hat sich auch aus den Vorbereitun- gen auf dieModulhallen Neues ergeben, aus den Gesprächen mit Unternehmern heraus. Wir erweitern gerade das Portfolio der Unterstützungen. Rundschau: Geht das in Rich- tung Ansiedelungsförderung? Leitner: Es geht vielmehr darum, die richtigen Leute zueinander zu bringen. Wenn ein Unternehmer zum Beispiel für einen Wachstumsschritt ei- nen Partner braucht, der mit Know-How, Kapital oder beidem in eine Kooperati- on geht. In gewisser Weise ist auch dieses Vernetzen eine Art der Förderung, wenn auch nicht im klassi- schen Sinn. Rundschau: Was viel bringt und nichts kostet, ist einem doch immer das Liebste... Leitner: Das ist richtig. Über- haupt kann man sagen, dass wir in der Betriebsansiedelung Schritt für Schritt von der mo- netären Förderung wegkom- men. Natürlich gibt’s wie in je- der Stadt Wirtschaftsförderung mit klaren Richtlinien, aber das macht gar nicht so den großen Unterschied. Wesentlich ist, dem Unternehmer entgegen- zugehen, ihm Kontakte zu er- möglichen, rasche, verlässliche Entscheidungen, das hilft oft viel mehr. Freilich vernetzen wir auch zu großen Förderge- bern auf Landes- und Bundes- ebene. Und wir selber suchen uns Förderungen, sodass un- sere Leistungen finanziert sind. Zitiert „Einen Pop-up- Store eröffnet ja niemand, weil wir so lieb und lustig sind, sondern weil er Mehrwert schafft.“ Günter Leitner

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